Handball

Löwen wollen ins Viertelfinale

SID
Im Hinspiel gegen Chambery hatten die Rhein-Neckar Löwen viel Mühe mit Superstar Daniel Narcisse
© Imago

Am Sonntag stehen gleich zwei Champions-League-Partien mit deutscher Beteiligung an: Zunächst empfangen die Rhein-Neckar Löwen den französischen Topklub Chambery Savoie (17.30 Uhr im LIVESCORE), anschließend tritt die SG Flensburg-Handewitt bei Ademar Leon in Spanien an.

Für die Rhein-Neckar Löwen ist die Marschroute klar: "Wir müssen Daniel Narcisse in den Griff bekommen", erklärt Trainer Wolfgang Schwenke.

Der Weltmeister und Olympiasieger ist der unumstrittene Superstar bei Chambery. Wenn die Löwen ihn stoppen können, sieht es gut aus mit einem Erfolg im letzten Zwischenrundenspiel.

Und der wäre gleichbedeutend mit dem Einzug ins Viertelfinale, ein Drei-Tore-Vorsprung vorausgesetzt. Das Hinspiel hatte Chambery übrigens mit 25:23 für sich entschieden.

Narcisse, der drei Jahre in Gummersbach spielte, freut sich schon auf seine Rückkehr nach Deutschland: "Ich hatte drei großartige Jahre in Deutschland. Die Bundesliga ist die stärkste Liga der Welt. Aber ich komme, um mit meinem Team das Viertelfinale zu erreichen."

Flensburg-Handewitt schon durch

Eine ungleich günstigere Ausgangsposition findet dagegen die SG Flensburg-Handewitt vor. Gegen Caja Ademar Leon geht es nur noch um einen schönen Abschluss der Zwischenrunde, denn der Bundesligist ist bereits für das Viertelfinale qualifiziert.

Aber Vorsicht: Auch der Gruppenletzte will sich natürlich mit einem Erfolg aus Europa verabschieden. Der kleine kastilianische Klub ist finanziell vielleicht nicht auf Rosen gebettet, aber im "Palacia Municipal de los Deportes" gibt es trotzdem keine leichten Spiele.

Auch Veszprem tat sich in der Vorwoche lange schwer in einem der absoluten Hexenkessel Europas. Ademars Igor Kos, der 2005 für ein halbes Jahr in Flensburg aktiv war, kündigte schon mal an: "Leon ist einer der besten Klubs der Welt."

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