Handball-WM

Frankreich und Kroatien im Gleichschritt

SID
Samstag, 24.01.2009 | 22:46 Uhr
Darf sich mit seinen Kollegen schon so gut wie sicher aufs Halbfinale freuen: Nikola Karabatic (re.)
© Getty
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Der erste Spieltag der Hauptrunde ist vorbei. Die Tagessieger sind Frankreich und Gastgeber Kroatien, die beide mit sechs Punkten auf der Habenseite das Ticket für das Halbfinale schon so gut wie buchen können.

Minimale Chancen aufs Weiterkommen in Gruppe I besitzen noch die Slowaken, denen ein wichtiger Erfolg gegen Südkorea gelang. In Deutschlands Gruppe II schlug der Vize-Weltmeister den Europameister, so dass die Brand-Truppe weiter von der Tabellenspitze grüßt.

Die Spiele im Überblick:

Gruppe I:

Slowakei - Südkorea 23:20 (15:12)

Den Slowaken gelang ein wichtiger Erfolg gegen die immer noch punktlosen Südkoreaner. Südkorea erwischte den besseren Start und ging mit 10:6 in Führung, doch bis zum Halbzeitpfiff drehte die Slowakei die Partie und führte 15:12. In einer ausgeglichenen zweiten Halbzeit konnte Südkorea diesen Rückstand nicht mehr aufholen. Beste Werfer waren Frantisek Sulc (Slowakei) mit sechs Treffern, Jaewoo Lee erzielte acht Treffer.

Frankreich - Schweden 28:21 (16:10)

Der Olympiasieger aus Frankreich legte los wie die Feuerwehr und hatte bereits nach einer Viertelstunde eine Acht-Tore-Führung herausgeschossen. Am Ende ließen es die Franzosen etwas ruhiger angehen, der Sieg war allerdings nie gefährdet. Besonders Michael Guigou machte auf sich aufmerksam, der bei seinen sieben Treffern eine hundertprozentige Wurfquote aufweisen konnte. Nikola Karabatic brauchte für seine sieben Tore 15 Versuche. Die Franzosen haben sich damit mit 6:0 Punkten eine glänzende Ausgangssituation erarbeitet. Frankreich kann bereits am Sonntag gegen Südkorea den Einzug in die Vorschlussrunde perfekt machen. Schweden (2:4 Punkte) ist dagegen abgeschlagen.

Ungarn - Kroatien 22:27 (12:14)

Ähnlich komfortabel wie Frankreich sieht die Tabellensituation der Gastgeber aus Kroatien nach dem Sieg gegen Ungarn aus. Die Ungarn lieferten jedoch vor allem im ersten Abschnitt einen ordentlichen Kampf. Erst eine Viertelstunde vor Schluss ging ihnen etwas die Luft aus, so dass sich die Kroaten mit vier Toren absetzen konnten. Ivan Cupic traf sechsmal bei sechs Versuchen und war bester Schütze.

Gruppe II:

Mazedonien - Norwegen 27:29 (13:16)

Norwegen, nächster Gegner von Deutschland, hatte die Partie im Griff, ließ allerdings gegen Ende der ersten und zu Beginn der zweiten Halbzeit die Zügel etwas schleifen. Eine Viertelstunde vor Schluss hatten die Mazedonier den Rückstand so gut wie aufgeholt, waren fünf Minuten später aber wieder mit fünf Tore in Rückstand, da vor allem Havard Tvedten (zehn Tore) der Deckung gehörige Probleme bereitete. Die von ihren fanatischen Fans lautstark angetriebenen Mazedonier (2:4 Punkte) verspielten durch die Niederlage eine gute Ausgangsposition im Kampf um das Halbfinalticket. Auch Topstar Kiril Lazarov (9 Tore) konnte die Pleite nicht verhindern.

Polen - Dänemark 32:28 (20:12)

Von Beginn an lief Europameister Dänemark der Musik hinterher und lag zur Pause mit ganzen acht Toren zurück. Im zweiten Abschnitt konnte es nur besser werden. Lasse Boesen leitete die Aufholjagd mit einigen sehenswerten Treffern ein. Vier Minuten vor Schluss waren die Skandinavier bis auf ein Tor wieder dran, erzielten dann aber bis Spielende keines mehr. So bleibt Vize-Weltmeister Polen (2:4) weiter im Rennen. Die Dänen verpassten nach dem Unentschieden der DHB-Auswahl den Sprung an die Tabellenspitze.

Alle Daten zur Hauptrunde

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