Handball-WM

Dänemark zieht an Deutschland vorbei

SID
Sonntag, 25.01.2009 | 22:04 Uhr
Thomas Mogensen trifft für Dänemark gegen Mazedonien
© Getty
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In der deutschen Gruppe II fällt die Entscheidung um das Weiterkommen erst am letzten Spieltag am Dienstag, wenn sich neben Deutschland auch Europameister Dänemark, Vize-Weltmeister Polen und Norwegen noch Chancen ausrechnen dürfen.

In jedem Fall weiter ist der Sieger des deutsch-dänischen Duells. Die Dänen liegen nach dem Sieg über Mazedonien mit 6:2 Punkten an der Tabellenspitze vor Deutschland (5:3). Die Polen, die zum Abschluss in Zadar auf Norwegen treffen, haben 4:4 Punkte auf dem Konto. Auf die gleiche Bilanz kommen die Norweger.

Die Titelfavoriten Frankreich und Kroatien hab dagegen den Einzug ins Halbfinale der Handball-WM in Kroatien als erste Mannschaften vorzeitig perfekt gemacht.

Beide Teams sind nun mit 8:0 Zähler nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze in der Hauptrundengruppe I zu verdrängen.

Gruppe I:

Schweden - Ungarn 30:31 (18:16)

Eine enge Partie, die im Nachhinein gesehen allerdings für beide Mannschaft nutzlos war. Schweden büßte auch die letzte Minimalchance auf das Halbfinale ein, auch Ungarn ist nun ausgeschieden. Die Führung zur Halbzeit schoss vor allem Jonas Källman heraus, der fünf seiner acht Treffer im ersten Abschnitt erzielte. Die Ungarn kamen durch das kongeniale Dreigestirn Ferenc Ilyes, Gabor Csaszar und Laszlo Nagy, die zusammen 21 Treffer erzielten, zum letzlich unbedeutenden Sieg.

Südkorea - Frankreich 21:30 (15:15)

Titelfavorit Frankreich ist als erste Mannschaft vorzeitig ins Halbfinale eingezogen. Der Olympiasieger um den Kieler Welthandballer Nikola Karabatic (drei Tore) ist mit nun 8:0 Punkten nicht mehr von einem der ersten beiden Plätze zu verdrängen. In Zagreb taten sich die Franzosen lange schwer und lagen nach 20 Minuten noch mit 9:12 zurück, ehe sie sich nach dem Seitenwechsel standesgemäß absetzten. Die Südkoreaner von Trainer Taesup Choi sind damit ohne Punktgewinn weiter Letzter.

Kroatien - Slowakei 31:25 (18:13)

Nach den Problemen zu Beginn der Partie gegen Ungarn machten die Kroaten diesmal von Anfang an Dampf. Besonders das Duo Mateo Hrvatin (sechs Treffer) und Domagoj Duvnjak (fünf Treffer) spielte groß auf. Die Slowaken, bei denen Frantisek Sulc mit sieben Treffern wieder bester Werfer war, hatten kaum eine Chance und konnten sich nicht entscheidend gegen die gute kroatische Deckung durchsetzen.

Gruppe II:

Serbien - Polen 23:35 (7:21)

Polen hat seine Chance auf den Halbfinaleinzug gewahrt. Die Serben (3:5 Punkte) kamen einen Tag nach dem Unentschieden gegen die DHB-Auswahl (35:35) nie ins Spiel und scheiterten immer wieder an Torhüter Slawomir Szmal von den Rhein-Neckar Löwen. Szmal parierte 18 von 33 Würfen und kam so auf eine überragende Quote von 55 Prozent.

Dänemark - Mazedonien 32:24 (13:12)

Die Mazedonier liefen gleich zu Beginn dem Spiel hinterher, rafften sich aber im Verlauf der ersten Halbzeit auf und kamen bis auf ein Tor heran. Am Ende reichten aber auch die acht Tore von Tormaschine Kiril Lazarov nicht. Dänemark zeigte sich allerdings auch besonders treffsicher. Lars Christiansen (acht Tore) und Michael Knudsen (sieben Tore) erreichten eine Trefferquote von 80 bzw. 78 Prozent.

Der Europameister aus Dänemark steht damit kurz vor dem Halbfinaleinzug und hat in der deutschen Gruppe mit 6:2 Punkten nun die Tabellenführung übernommen. Den Dänen reicht gegen Deutschland somit schon ein Unentschieden. Mazedonien (2:6) hat hingegen keine Möglichkeit auf das Weiterkommen mehr.

Die Tabelle der Deutschland-Gruppe

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