Champions League

Kiel demontiert Barcelona

SID
Sonntag, 23.11.2008 | 19:09 Uhr
Kiel gewann auch das zweite Gruppenspiel gegen Barcelona
© Getty
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Angeführt vom THW Kiel hat das deutsche Quartett in der Handball-Champions League als Gruppensieger souverän die Hauptrunde erreicht.

Während sich der deutsche Meister mit einem 33:26 (16:11)-Erfolg gegen den FC Barcelona überlegen den ersten Platz in seiner Vorrundengruppe holte, setzten sich auch der HSV Hamburg durch ein 36:27 (19:14) gegen Roter Stern Belgrad, die SG Flensburg-Handewitt und die Rhein-Neckar Löwen jeweils als Gruppenerster durch.

Damit können die vier deutschen Teams frühestens im Viertelfinale aufeinander treffen. Wie zuvor schon der HSV qualifizierten sich auch die Kieler verlustpunktfrei für die nächste Runde, die am Dienstag in Wien ausgelost wird.

Damit nehmen beide Klubs 4:0 Zähler mit in die zweite Gruppenphase. Barcelona geht dagegen als Gruppenzweiter mit der Hypothek von 0:4 Punkten in die Hauptrunde. Flensburg und die Löwen nehmen jeweils 2:2 Zähler mit.

Omeyer nicht zu bezwingen

Nachdem der THW schon das Hinspiel in Barcelona mit 31:27 gewonnen hatte, wurde der spanische Rekordmeister und sechsmalige Champions-League-Sieger vom Bundesliga-Tabellenführer vor 10.250 Zuschauern in der ausverkauften Kieler Halle vollkommen demontiert.

Bei den in allen Belangen hoch überlegenen Norddeutschen ragten Torwart Thierry Omeyer mit einer Weltklasse-Leistung sowie Filip Jicha (7) und Kim Andersson (6) als Torschützen heraus. Für die Gäste traf Juan Garcia (9) am häufigsten.

Ähnlich souverän zeigten sich auch die Hamburger gegen Belgrad. Roter Stern führte vor 2928 Zuschauern in der Hansestadt nur beim Stande von 6:5 und 7:6. Danach hatte der HSV das Spiel klar im Griff und kam nicht mehr in Gefahr.

Löwen Gruppensieger

Bester Werfer war Hans Lindberg mit elf Toren, darunter drei Siebenmeter. Dank Europameister Lars Christiansen beendete zuvor auch Vizemeister Flensburg die erste Gruppenphase erfolgreich. Beim elfmaligen ukrainischen Meister ZTR Saporoschje kamen die Norddeutschen nach acht Treffern des Dänen zu einem mühevollen 27:26 (15:16)-Erfolg.

"Es war das erwartet harte Spiel. Der Gegner war sehr motiviert", meinte SG-Trainer Kent-Harry Andersson. Den ersten Platz in der Gruppe F vor dem ungarischen Champion MKB Veszprem hatte sich sein Team bereits vor dem abschließenden Spieltag gesichert.

Auch die in der Königsklasse spielfreien Rhein-Neckar Löwen stehen als Sieger ihrer Gruppe fest. Konkurrent Zagreb gewann zwar das letzte Spiel gegen Pick Szeged 29:25, liegt aber aufgrund der schlechteren Tordifferenz auf Platz zwei der Gruppe H.

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