THW vor Triple-Gewinn

Spanien zieht den Hut vor Kiel

SID
Montag, 05.05.2008 | 13:04 Uhr
Kiel, Real Ciudad, Zeitz, Ahlm, Karabatic
© DPA
Advertisement
Western & Southern Open Women Single
Live
WTA Cincinnati: Tag 4
National Rugby League
Rabbitohs -
Warriors
Melbourne Darts Masters
Melbourne Darts Masters Tag 1
National Rugby League
Broncos -
Dragons
Western & Southern Open Women Single
WTA Cincinnati: Viertelfinale
Melbourne Darts Masters
Melbourne Darts Masters: Tag 2
Western & Southern Open Women Single
WTA Cincinnati: Halbfinale
Melbourne Darts Masters
Melbourne Darts Masters: Tag 3
Western & Southern Open Women Single
WTA Cincinnati: Finale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Main Fight Pressekonferenz
National Rugby League
Broncos -
Eels
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Viertelfinale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard Pressekonferenz
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 1
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 1
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Weigh-in
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Halbfinale -
Session 2
National Rugby League
Storm -
Rabbitohs
New Haven Open Women Single
WTA Connecticut: Finale
Mayweather vs McGregor
Mayweather vs McGregor: Undercard + Main Fight
Perth Darts Masters
Perth Darts Masters: Tag 3

Ciudad Real - Der Demonstration der Stärke folgte eine ausgelassene Party bei Mojito und Caipirinha. In der Cocktail- Bar "Compay" in Ciudad Real feierte der THW Kiel 29:27-Hinspielsieg im Champions-League-Finale gegen Spaniens Titelträger BM Ciudad Real.

Julio Fis, spanischer Nationalspieler und einst beim THW unter Vertrag, hatte das Team in seine Bar eingeladen, um auf den Kieler Erfolg anzustoßen. "Das war eine beeindruckende Mannschaftsleistung. Wir haben 60 Minuten hervorragend gespielt", schwärmte THW-Manager Uwe Schwenker.

Die spanische Sportzeitung "Marca" sah es ähnlich. "Normalerweise dauert ein Finale mit Hin- und Rückspiel 120 Minuten. Diesmal dauerte es wohl nur 60 Minuten", schrieb das Blatt und sieht den Champions-League-Gewinner von 2006 im Rückspiel am 11. Mai in der Kieler Sparkassen-Arena ohne Chance.

Serdarusic und Klein verhalten

Die Kieler sind dabei, sich selbst ein Denkmal zu setzen. Im vergangenen Jahr holten sie das Titel-Triple aus Meisterschaft, DHB- Pokal und Champions League, in dieser Saison stehen sie erneut davor. Der THW dürfte dann besten Gewissens seinen Briefkopf um das Prädikat "weltbestes Handball-Team" ergänzen.

Doch von Vorschusslorbeeren hält Trainer Zvonimir Serdarusic nichts. "Richtige Freude kommt nicht auf, weil ich weiß, wie stark Ciudad spielen kann", bekannte Serdarusic.

"Wenn es am nächsten Sonntag umgekehrt läuft, Ciudad einen guten und wir einen schlechten Tag haben, dann sieht alles anders aus." Nationalspieler Dominik Klein stimmte seinem Coach zu: "Wir müssen noch mal Vollgas geben."

Noch keine Glückwünsche

Allerdings schwinden die Kräfte in der überaus strapaziösen Saison mit einer großen Zahl an nationalen und internationalen Einsätzen allmählich. Doch die Aussicht auf den erneuten Titel-Dreier verleiht den Spielern Flügel.

Der Drei-Punkte-Vorsprung vor der SG Flensburg- Handewitt zwei Spieltage vor Bundesliga-Abschluss ist mehr als die halbe Miete für den 14. Titelgewinn des Rekordmeisters. "Glückwünsche nehmen wir aber noch nicht entgegen", sagte Rückraumspieler Filip Jicha, der in seinem ersten Jahr beim THW wohl gleich eine Pokal-Schwemme erleben wird.

"Ich will sehen, dass du lebst"

Dass Serdarusic auch ein Erfolgs-Flüsterer ist, bewies er am Sonntagabend in der Quijote-Arena. Weil Torhüter Thierry Omeyer in der ersten Halbzeit keinen Stich gegen die spanischen Schützen bekam, nahm er ihn nach der Halbzeitpause zur Seite und führte ein intensives Gespräch mit dem Franzosen.

"Er hat gesagt: 'Ich will sehen, dass du lebst'", gab Omeyer die Trainerrede später stark verkürzt wieder. Die Worte zeigten Wirkung: Danach parierte der Schlussmann gleich sechs Würfe in Serie.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung