Handball

Neue Vorwürfe gegen IHF-Chef Moustafa

SID
Sonntag, 13.04.2008 | 18:29 Uhr
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Leipzig - Gegen den Präsidenten des Weltverbandes IHF, Hassan Moustafa, sind neue Vorwürfe laut geworden.

Nach übereinstimmenden Berichten der "Financial Times Deutschland" und des Norddeutschen Rundfunks (NDR) vom 15. April soll der Ägypter zwischen Dezember 2000 und Juni 2007 für Flüge rund 560.000 Schweizer Franken abgerechnet haben, ohne dafür Belege vorgelegt zu haben.

"Seit ich Revisor bin, weise ich auf die unvisierten oder fehlenden Belege hin", zitiert die Zeitung den IHF-Innenrevisor Jürg Steib. Verantwortlich für die Zahlungen sei Schatzmeister Miguel Roca Mas (Spanien). "Es liegt am IHF-Finanzchef zu entscheiden, ob und wann eine Rechnung oder Spesennote zu bezahlen oder zurückzuweisen ist", sagte Steib.

"Niemand hat mir das gesagt" 

Moustafa reagierte auf die Vorwürfe gelassen. Dass Belege nötig seien, habe ihm bei Amtsantritt im Jahre 2000 "niemand gesagt", zitiert die "Financial Times Deutschland" den Ägypter. Erst vor rund einem halben Jahr sei diese Praxis "plötzlich" ein Thema geworden. Daraufhin habe er dem IHF-Council unverzüglich diesen Fall vorgelegt.

Das Gremium habe dann beschlossen, dass er als Präsident weiterhin ohne Belege abrechnen dürfe. "Das geht mit unseren Statuten, das hat der Kongress oder der Rat beschlossen", erklärte Moustafa.

Alle haben es akzeptiert 

Der entsprechende Beschluss des IHF-Councils am 17./18. Dezember 2007 besagt, dass Moustafa mit seinen Reisespesen-Belegen weiter wie in den "vergangenen 17 Jahren" seiner IHF-Tätigkeit verfahren dürfe. Moustafas Reisekosten sollen weiterhin auf Basis von Rechnungen des Reisebüros erstattet werden.

Nach Aussagen von Steib und der Buchhalterin der IHF, Anne Gsell, lägen Rechnungen jedoch nicht vor, sondern nur Kostenvoranschläge, berichten NDR und "Financial Times Deutschland". "Das haben Geschäftsführer und Exekutive auch immer so akzeptiert", wird Gsell zitiert.

Moustafa war zuletzt im Zusammenhang mit den Neuansetzungen der asiatischen Olympia-Qualifikation in die Kritik geraten. Der Internationale Sportgerichtshof CAS hatte anschließend nur die Wiederholung des Männer-Turniers mit Sieger Südkorea für rechtens erklärt. Bei den Frauen bestätigte das CAS hingegen die Ergebnisse vom ursprünglichen Turnier in Almaty mit Sieger Kasachstan.

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