Sonntag, 27.01.2008

Handball

Tabellenführung für Leipzigs Frauen

Leipzig - Die Frauen der HC Leipzig haben am 18. Vorrunden-Spieltag dank ihres höchsten Saisonsieges wieder die Tabellenführung übernommen und als erstes Team den Einzug in die Meisterschafts-Playoffs geschafft.

Der Pokalsieger deklassierte zu Hause die TSG Ketsch mit 43:25 und profitierte beim erneuten Sprung an die Spitze von der 20:24- Niederlage des bisherigen Spitzenreiters Bayer Leverkusen tags zuvor gegen den deutschen Meister 1. FC Nürnberg.

Vor den letzten vier Vorrundenspielen kann Leipzig damit nicht mehr von einem der vier Playoff-Plätze verdrängt werden, da die DJK/MJC Trier zu Hause gegen den VfL Oldenburg mit 25:26 verlor und als Fünfter neun Punkte Rückstand auf den HCL hat.

Kantersieg für FHC Frankfurt/Oder 

Unterdessen kann der FHC Frankfurt/Oder nach dem 40:26-Kantersieg gegen den designierten Absteiger TV Beyeröhde weiter auf den Einzug in die Endrunden-Spiele hoffen.

Der Thüringer HC setzte sich bei der HSG Blomberg-Lippe mit 32:26 durch. Der Buxtehuder SV bezwang Aufsteiger HSG Sulzbach/Leidersbach mit 28:24.

"Nach dem Ausfall von Heike müssen alle anderen mindestens zehn Prozent mehr Leistung abrufen und das hat heute nicht geklappt", sagte Leverkusens Trainerin Renate Wolf nach dem Spitzenspiel, in dem sie schmerzlich Spielmacherin Heike Ahlgrimm (Kreuzbandriss) vermisste.

"Ein wichtiges Ziel erreicht" 

Leverkusen schaffte es in der Endphase noch zweimal, auf zwei Tore zu verkürzen. Doch in der Schlussphase nutzten die Fränkinnen die Resignation der Bayer-Sieben und zogen davon.

Im Duell Favorit gegen Underdog fehlte dagegen von Beginn an die Spannung. Zu überlegen war der Pokalsieger aus Leipzig. Die Gastgeberinnen agierten zwar teilweise etwas sorglos in der Abwehr, dominierten die Szenerie aber nach Belieben.

"Mit dem Einzug in die Playoffs haben wir ein wichtiges Ziel erreicht. Das lässt uns mit noch mehr Selbstvertrauen an die Aufgaben im Europapokal- Viertelfinale herangehen", sagte HCL-Spielführerin Soerlie Lybekk.


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