wird geladen

2. Liga - 22. Spieltag

Leipzig lässt Union keine Chance

SID
Freitag, 19.02.2016 | 20:22 Uhr
Yussuf Poulsen erzielte für Leipzig den Treffer zum 3:0
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa
J1 League
Sa12:00
Vissel Kobe -
Vegalta Sendai
CSL
Sa13:35
Beijing Guoan -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So00:00
Corinthians -
Ponte Preta
J1 League
So11:30
Urawa -
Nigata
CSL
So13:35
Tianjin -
Shandong
Serie A
So21:00
Cruzeiro -
Palmeiras
Serie A
Mo00:00
Santos -
Sao Paulo

Unbeeindruckt von einer neuerlichen Fan-Protestaktion hat Zweitligist RB Leipzig den nächsten großen Schritt in Richtung Bundesliga-Aufstieg gemacht. Zum Auftakt des 22. Spieltags setzte sich der Liga-Krösus in einer einseitigen Begegnung 3:0 (2:0) gegen Union Berlin durch und festigte mit dem 14. Saisonsieg die Tabellenführung.

Die Berliner kassierten nach zuvor vier Spielen ohne Niederlage einen Rückschlag und müssen als Tabellenzwölfter den Blick tendenziell nach unten richten.

"Es war ein hochintensives Spiel, wir haben den Gegner überall auf dem Platz unter Druck gesetzt", sagte RB-Coach Ralf Rangnick bei Sky. Unions Mittelfeldspieler Michael Parensen sah trotz der Leipziger Dominanz gute Ansätze: "Wir haben kein schlechtes Spiel gemacht, Leipzig war in den entschiedenen Situationen aber effektiver."

Die überragenden Dominik Kaiser (13.) und Willi Orban (25.) sorgten mit ihren Toren vor 30.964 Zuschauern in der Leipziger WM-Arena schon früh für klare Verhältnisse, nach der Pause legte Yussuf Poulsen (52.) nach.

Den ersten Gegentreffer nahm das Gros der mitgereisten Union-Fans nur akustisch durch den Leipziger Jubel wahr. Als Ausdruck des anhaltenden Widerstandes gegen die von einem millionenschweren Förderer ("Red Bull") unterstützten Leipziger war der Berliner Anhang dem Gästeblock in den ersten 15 Minuten ferngeblieben. Der Boykott endete nach einer Viertelstunde mit vereinzelten Böllerwürfen durch Unioner - und einem gellenden Pfeifkonzert der Heimfans.

Leipzig zeigt sich unbeeindruckt

Leipzig ließ sich von den Geschehnissen auf den Rängen nicht beeindrucken und schlug aus seiner spielerischen Überlegenheit Kapital. Die Treffer durch Kaiser und Orban waren nur folgerichtig, Emil Forsberg ließ weitere erstklassige Torgelegenheiten ungenutzt (36./38). Union brachte die RB-Defensive in der ersten Halbzeit nie ernsthaft in Verlegenheit.

Nach dem Seitenwechsel blieb Leipzig in seinen Offensivaktionen zielstrebig und erstickte jegliche Berliner Hoffnungen auf die Wende im Keim.

Leipzig - Union: Die Statistik zum Spiel

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung