Freitag, 20.04.2012

2. Liga - 32. Spieltag

Fürth beseitigt die allerletzten Zweifel

Greuther Fürth ist nun auch rechnerisch aufgestiegen: Die Kleeblättler holten beim FSV Frankfurt den letzten noch nötigen Punkt. Aber auch für die Gastgeber ist der eine Punkt womöglich noch Gold wert.

Fürths Prib (gegen Yelen) holte den Elfmeter raus, der zum Ausgleich für die Gäste führte
© Getty
Fürths Prib (gegen Yelen) holte den Elfmeter raus, der zum Ausgleich für die Gäste führte

Der Aufstieg von Greuther Fürth in die Bundesliga ist endgültig perfekt.

Durch das 1:1 (0:1) am Freitag im Auswärtsspiel beim FSV Frankfurt ist das Team von Trainer Michael Büskens nun auch theoretisch nicht mehr von einem der ersten Plätze zu verdrängen.

Die zwölftplatzierten Frankfurter müssen nach der Niederlage noch ein wenig um den Klassenverbleib bangen. Björn Schlicke hatte die Gastgeber vor 8.000 Zuschauern in der 17. Minute in Führung gebracht.

Bernd Nehrig (75.) besorgte per Elfmeter den verdienten Ausgleich.

Abstauber von Schlicke

Beflügelt vom bereits vor der Partie praktisch feststehenden Aufstieg starteten die Fürther mit viel Tempo in die Partie. Allerdings bissen sich die Gäste an der starken Defensivverbund der Frankfurter die Zähne aus.

Der FSV wiederum suchte sein Heil in Standardsituationen - und wurde in der 17. Minute nach einem Freistoß von Zafer Yelen belohnt: Ausgerechnet der ehemalige Fürther Schlicke staubte aus kurzer Distanz ab.

Fürth antwortete mit wütenden Angriffen, Chancen erspielte sich das Büskens-Team allerdings nicht. Stattdessen hatten die Fürther sogar Glück, als Yelen nach einer Direktabnahme nur knapp das 2:0 für Frankfurt verpasste.

Fürth nach der Pause stärker

Büskens reagierte mit einem Wechsel auf den verkrampften Auftritt seines Teams. Doch erst ab der 58. Minute begann das Abwehrbollwerk der Gastgeber Risse zu zeigen.

Zunächst scheiterte Fürths Toptorjäger Olivier Occean, der kurz danach für Gerald Asamoah das Spielfeld verlassen musste, mit einem Schuss an einer Grätsche von Michael Görlitz.

Danach verpasste Bernd Nehrig (65.) das FSV-Tor aus 16 Metern nur knapp. Fast im Minutentakt erarbeitete sich der Tabellenführer jetzt Chancen.

Doch es brauchte eine unbedachte Aktion von Dennis Cagara, damit die Fürther den Aufstieg in die Eliteliga endgültig feiern durften: Der Frankfurter Abwehrspieler brachte Edgar Prib mit einem klaren Foul im Strafraum zu Fall.

Nehrig, der seinen Vertrag bei den Franken erst am Mittwoch verlängert hatte, bedankte sich für dieses Geschenk.

FSV Frankfurt - Greuther Fürth: Daten und Fakten


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