Andre Breitenreiter ist neuer Trainer von Hannover 96

96-Coach Breitenreiter "erholt und motiviert"

SID
Montag, 20.03.2017 | 16:14 Uhr
Advertisement
International Champions Cup
Sa11:35
FC Bayern München -
AC Mailand
Premier League Asia Trophy
Sa12:00
West Bromwich -
Crystal Palace
CSL
Sa13:35
Shanghai SIPG -
Guangzhou Evergrande
Premier League Asia Trophy
Sa14:30
Leicester -
Liverpool
Premier League
Sa16:30
St. Petersburg -
Kasan
Club Friendlies
Sa17:00
SC Freiburg -
Feyenoord
Premier League
Sa18:30
Schachtjor Donezk -
Dynamo Kiew
Super Liga
Sa19:00
Partizan -
Macva
Super Cup
Sa20:30
Anderlecht -
Zulte Waregem
Serie A
Sa21:00
Vitoria -
Chapecoense
International Champions Cup
So00:05
Barcelona -
Juventus
International Champions Cup
So02:05
PSG -
Tottenham
CSL
So13:35
Shanghai Shenhua -
Beijing Guoan
Superliga
So18:00
Midtjylland -
Silkeborg
Super Liga
So19:00
Roter Stern -
Radnicki
Serie A
So21:00
Fluminense -
Corinthians
International Champions Cup
So23:05
Real Madrid -
Man United
Serie A
Mo00:00
Atletico Mineiro -
Vasco Da Gama
International Champions Cup
Mo14:05
Inter Mailand -
Lyon
International Champions Cup
Di13:35
Chelsea -
FC Bayern München
Club Friendlies
Di19:00
Hannover 96 -
Wolfsberger AC
Copa Sudamericana
Mi00:15
Chapecoense -
Defensa y Justicia
International Champions Cup
Mi02:05
Tottenham -
AS Rom
International Champions Cup
Do01:30
Barcelona -
Man United
Copa do Brasil
Do02:45
Cruzeiro -
Palmeiras
International Champions Cup
Do03:05
PSG -
Juventus
International Champions Cup
Do05:35
Man City -
Real Madrid
International Champions Cup
Do13:35
FC Bayern München -
Inter Mailand
Copa Sudamericana
Fr00:15
Arsenal -
Sport Recife
Copa do Brasil
Fr02:45
Paranaense -
Gremio
First Division A
Fr20:30
Antwerpen -
Anderlecht
J1 League
Sa12:00
Gamba Osaka -
Cerezo Osaka
J1 League
Sa12:00
Kobe -
Omiya
International Champions Cup
Sa13:35
Chelsea -
Inter Mailand
Emirates Cup
Sa15:00
Leipzig -
Sevilla
Club Friendlies
Sa15:30
SV Werder Bremen -
West Ham
Emirates Cup
Sa17:20
Arsenal -
Benfica
First Division A
Sa18:00
Lokeren -
Brügge
Serie A
So00:00
Palmeiras -
Avai
International Champions Cup
So00:05
Man City -
Tottenham
International Champions Cup
So02:05
Real Madrid -
Barcelona
CSL
So13:35
Shandong Luneng -
Shanghai SIPG
First Division A
So14:30
Mechelen -
Lüttich
Emirates Cup
So15:00
Leipzig -
Benfica
Emirates Cup
So17:20
Arsenal -
Sevilla
First Division A
So18:00
St. Truiden -
Gent
Superliga
So18:00
Brondby -
Lyngby
Serie A
So21:00
Corinthians -
Flamengo
International Champions Cup
So22:05
AS Rom -
Juventus
Club Friendlies
So22:30
Bayer Leverkusen -
Lazio Rom
Serie A
Mo00:00
Gremio -
Santos
Premier League
Mo18:30
Spartak Moskau -
Krasnodar
Club Friendlies
Mi19:00
Villarreal -
Real Saragossa
Copa Sudamericana
Do00:15
LDU Quito -
Club Bolívar
First Division A
Fr20:30
Lüttich -
Genk
Championship
Fr20:45
Sunderland -
Derby

Tabula rasa mitten im Aufstiegsrennen: Hannover 96 hat sich am Montag von Trainer Daniel Stendel getrennt. Nachfolger des 42-Jährigen wird André Breitenreiter, Niedersachse und Pokalheld von 1992. Der frühere Stürmer hatte bei Schalke 04 bereits mit 96-Manager Horst Heldt zusammengearbeitet. Nun soll er seinen früheren Klub zum Wiederaufstieg führen.

Doch auf diese Drucksituation ist der in Hannover-Vahrenwald aufgewachsene Coach vorbereitet - und nimmt sie gerne an. "Ich bin gut erholt und total motiviert", sagte Breitenreiter bei seiner Vorstellung am Nachmittag. Sein Vertrag beim Traditionsklub, dessen Trikot er acht Jahre lang trug, läuft bis 2019

Erlebe die Highlights der 2. Liga auf DAZN. Hol Dir jetzt Deinen Gratismonat

Der neue Mann bringt auch einen neuen Co-Trainer mit, seinen langjährigen Assistenten Volkan Bulut. Torwarttrainer bleibt 96-Klublegende Jörg Sievers. "Jetzt geht es darum, in die Mannschaft hineinzuhorchen und zu erkennen, wo es hapert", erklärte Breitenreiter. Das erste Training mit seinen neuen Schützlingen findet am Dienstag (15.00 Uhr) statt.

Mit der Entlassung von Stendel hat der Bundesliga-Absteiger innerhalb von rund zwei Wochen die gesamte sportliche Führung ausgetauscht - auch Geschäftsführer Martin Bader und der Sportliche Leiter Christian Möckel mussten bereits gehen.

Breitenreiter muss aufsteigen

"Hannover 96 hat in dieser Saison ein Ziel: der direkte Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga. Diesem Ziel müssen wir alle Entscheidungen unterordnen", sagte Heldt. Man habe sich die Entscheidung zur Trennung von Stendel nicht leicht gemacht, "sahen uns nach den Ergebnissen und den Auftritten der Mannschaft in den letzten Wochen aber zu diesem Schritt gezwungen". Den Zeitpunkt der Trennung bezeichnete Heldt auch als "eine logische Konsequenz" des Spielplans.

Ab Dienstag habe Breitenreiter, der seine Profikarriere bei 96 begonnen hatte und zuletzt als Wunschkandidat des mächtigen Präsidenten Martin Kind galt, "nun zwei Wochen Zeit, die Mannschaft auf das Heimspiel gegen Union Berlin vorzubereiten. Er hat ja schon gezeigt, dass er als Trainer aufsteigen kann", führte Heldt weiter aus.

Heldt und Breitenreiter sind ein eingespieltes Duo: In der Saison 2015/16 arbeiteten beide gemeinsam in Gelsenkirchen, im Mai 2016 wurde der 43 Jahre alte Breitenreiter von Schalke freigestellt. Zuvor hatte der Coach 2014 den SC Paderborn in die Erste Liga geführt.

Schalker Differenzen ausgeräumt

Differenzen aus den Schalker Zeiten seien ausgeräumt, sagte Heldt: "Wir haben uns ausgesprochen und die Vergangenheit gemeinsam aufgearbeitet. Wir hatten auf Schalke beide keine einfache Rolle, das war der Gesamtsituation geschuldet."

Wie wenig kompromissbereit Präsident Kind auf der "alternativlosen" Mission direkter Wiederaufstieg ist, bekamen bereits Bader und Möckel zu spüren, die am 5. März entlassen wurden. Als große Nachfolge-Lösung präsentierte Kind den langjährigen Schalke-Manager Heldt, der nun auf den Reset-Knopf drückte. Anspruch der 96er ist es, die schwierige Relegation zu vermeiden und einen direkten Aufstiegsplatz zu ergattern.

Nach der Partie am Samstag bei St. Pauli (0:0) hatte Heldt angekündigt, die gewonnenen Eindrücke zu bewerten, sich mit Kind auszutauschen und dann eine Entscheidung zu treffen. Bereits am Sonntag deutete beim Zweitligisten vieles darauf hin, dass es für Stendel nicht mehr weitergeht. Stendel hatte sein Amt Anfang April 2016 übernommen und noch einen Kontrakt bis 2018 besessen.

Alles zu Hannover 96

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung