Mittwoch, 07.01.2015

Verteidigung pocht auf Freispruch für Mittelfeldspieler

Gebhart droht Haftstrafe

Timo Gebhart vom 1. FC Nürnberg droht eine Haftstrafe. Am Mittwoch begann vor dem Amtsgericht Nürnberg der Prozess gegen den 25-Jährigen. Die Staatsanwaltschaft wirft Gebhart Körperverletzung, Beleidigung und Bedrohung vor.

Timo Gebhart muss sich vor dem Amtsgericht Nürnberg verantworten
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Timo Gebhart muss sich vor dem Amtsgericht Nürnberg verantworten

Der ehemalige U21-Nationalspieler soll im Februar 2013 in einem Nürnberger Szene-Lokal eine Frau geschlagen und sogar gewürgt haben, heißt es in der Anklageschrift.

Zudem wird Gebhart vorgeworfen, im Oktober 2013 in einer Diskothek einen Türsteher verletzt und bedroht zu haben. Gebhart äußerte sich nicht zu den Vorwürfen. Sein Anwalt Harald Straßner hatte die Anklagepunkte jedoch schon zuvor zurückgewiesen.

Urteil in Kürze erwartet

Die Staatsanwaltschaft wollte der Verteidigung beim Prozessauftakt entgegenkommen. Ein Geständnis von Gebhart würde sich strafmildernd auswirken. Doch einen Deal lehnte Gebharts Anwalt ab. Er plädiert weiter auf Freispruch.

Gebhart droht eine Haftstrafe von zehn Monaten bis zu einem Jahr. Diese könnte auch auf Bewährung ausgesetzt werden. Für den Prozess sind weitere zwei Termine angesetzt. Ein Urteil könnte schon am kommenden Dienstag (13.1.) fallen.

Auch sportlich läuft es für Gebhart seit Monaten nicht gut. Der Mittelfeldspieler fällt weiterhin wegen der Folgen einer Leisten-Operation beim Club aus. "Ich rechne noch nicht mit ihm", hatte Trainer René Weiler beim Trainingsauftakt am Montag gesagt - auch mit Bezug auf den laufenden Prozess.

Timo Gebhart im Steckbrief


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