1860 München: Eigenes Stadion in Riem vor 2020

Von Marco Heibel
Sonntag, 14.07.2013 | 21:41 Uhr
Auszug aus der Arena: Noch vor 2020 möchten die Löwen ein eigene Stadion haben
© getty
Advertisement
NBA
Do24.05.
Erlebe alle Spiele der Conference Finals live!
Allsvenskan
Live
Häcken -
AIK
Ligue 1
AC Ajaccio -
Toulouse
Serie B
Bari -
Cittadella
Championship
Aston Villa -
Fulham
Allsvenskan
Malmö -
Dalkurd
League One
Rotherham -
Shrewsbury
Serie B
Venedig -
Perugia
Ligue 1
Toulouse -
AC Ajaccio
League Two
Coventry -
Exeter
Friendlies
Portugal -
Tunesien
Friendlies
Argentinien -
Haiti
Friendlies
England -
Nigeria
Friendlies
Island -
Norwegen
Friendlies
Brasilien -
Kroatien

Zweitligist TSV 1860 München hat auf seiner Mitgliederversammlung am Sonntag mit Gerhard Mayrhofer nicht nur einen neuen Präsidenten gewählt, sondern auch Auskunft zu den Plänen eines Stadionbaus gegeben. Bereits vor 2020 könnte eine eigene Löwen-Arena im Osten der Stadt stehen.

"Wir können kein gemeinsames Stadion mit dem FC Bayern haben. Wir brauchen einen eigenen Löwenkäfig", erklärte Mayrhofer vor seiner Wahl zum 1860-Präsidenten. Die Meinung des 51-Jährigen deckt sich damit offenbar mit der Stimmung im gesamten Vorstand.

So erklärte Verwaltungsrat Siegfried Schneider gegenüber der "tz", dass die Pläne für einen eigenen Stadionbau allmählich Formen annehmen: "Auf der Suche sind wir im Osten der Stadt gelandet, auch mit der Frage, wo wir keine zusätzlichen Straßen bauen müssen und Parkplätze vorhanden sind." Schneider erläuterte, dass man ein Grundstück an der Hofbräuallee in Riem nahe der A 94 favorisiere.

Allianz-Arena rechnet sich nicht

Neben dem Aspekt, sich mit dem Erzrivalen Bayern München ein Stadion teilen zu müssen, führte der Verwaltungsrat vor allem finanzielle und atmosphärische Aspekte an, die für den Bau einer eigenen Arena sprächen.

Nach Informationen der Zeitung kommen die Löwen derzeit auf Mindereinnahmen von vier bis fünf Millionen Euro, weil die Catering-Kosten in der 2005 fertiggestellten Allianz-Arena zu hoch ausfallen und der Klub zu niedrige Einnahmen aus der Logenvermietung generiert.

Laut Schneider besteht das Hauptproblem des Zweitligisten derzeit darin, "dass wir uns mit dem FC Bayern einigen müssen, wann wir rauskönnen und zu welchen Konditionen". Gespräche mit möglichen Investoren würden bereits laufen, erklärte der 57-Jährige: "Wir sind ein Stück weiter, ein eigenes Stadion realisieren zu können." Der Verwaltungsrat veranschlagt angeblich drei bis fünf Jahre für den Bau. Im Idealfall könnten die Löwen also noch vor 2020 in ihre eigene Arena umziehen.

Der TSV 1860 München im Überblick

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung