Nicht nur die Frisur bleibt gleich

Von Falk Landahl
Freitag, 15.07.2011 | 13:43 Uhr
St. Paulis neuer Trainer Andre Schubert (r.) erinnert nicht nur optisch Holger Stanislawski
© Imago
Advertisement
NFL
Sa21.01.
US-Kommentar gesucht? DAZN lässt dir die Wahl!
Club Friendlies
FC St. Pauli -
VfL Bochum 1848
Ligue 1
Amiens -
Montpellier
Ligue 1
Angers -
Troyes
Ligue 1
Guingamp -
Lyon
Ligue 1
Lille -
Rennes
Ligue 1
Metz -
St. Etienne
Ligue 1
Toulouse -
Nantes
Copa del Rey
DAZN-Konferenz: Copa del Rey
Copa del Rey
Atletico Madrid -
FC Sevilla
Copa del Rey
Valencia -
Alaves
Ligue 1
PSG -
Dijon
Copa del Rey
Espanyol -
FC Barcelona
Indian Super League
Mumbai City -
Bengaluru
Copa del Rey
Leganes -
Real Madrid
Primeira Liga
Setubal -
Sporting
Ligue 1
Caen -
Marseille
Championship
Derby County -
Bristol City
Primera División
Getafe -
Bilbao
Primeira Liga
FC Porto -
Tondela
Primera División
Espanyol -
FC Sevilla
Premier League
Brighton -
Chelsea
Championship
Aston Villa -
Barnsley
Primera División
Atletico Madrid -
Girona
Ligue 1
Nantes -
Bordeaux
Premier League
Man City -
Newcastle
Primera División
Villarreal -
Levante
Championship
Sheffield Wed -
Cardiff
Ligue 1
Amiens -
Guingamp
Ligue 1
Montpellier -
Toulouse
Ligue 1
Rennes -
Angers
Ligue 1
Straßburg -
Dijon
Ligue 1
Troyes -
Lille
Premier League
Arsenal -
Crystal Palace (DELAYED)
Primera División
Las Palmas -
Valencia
Premier League
West Ham -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Burnley -
Man United (DELAYED)
Premier League
Stoke -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Leicester -
Watford (DELAYED)
Premier League
Everton -
West Bromwich (DELAYED)
A-League
Melbourne City -
Adelaide Utd
Primera División
Alaves -
Leganes
Serie A
Atalanta -
Neapel
Eredivisie
Ajax -
Feyenoord
Ligue 1
Nizza -
St. Etienne
Serie A
Bologna -
Benevento
Serie A
Lazio -
Chievo Verona
Serie A
Hellas Verona -
Crotone
Serie A
Sampdoria -
Florenz
Serie A
Udinese -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
FC Turin
Primera División
Real Madrid -
La Coruna
Eredivisie
Heracles -
PSV
Ligue 1
Monaco -
Metz
Premier League
Southampton -
Tottenham
First Division A
Genk -
Anderlecht
Serie A
Cagliari -
AC Mailand
Primera División
Real Sociedad -
Celta Vigo
Primera División
Real Betis -
FC Barcelona
Serie A
Inter Mailand -
AS Rom
Ligue 1
Lyon -
PSG
Serie A
Juventus -
CFC Genua
Premier League
Swansea -
Liverpool
Primera División
Eibar -
Malaga
Coupe de France
Nantes -
Auxerre
League Cup
Bristol City -
Man City
Premiership
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Epinal -
Marseille
Copa del Rey
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
St. Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Ligue 1
Lille -
Strassburg
Serie A
Neapel – Bologna
Serie A
Crotone -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Hellas Verona
Serie A
CFC Genua -
Udinese
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis
Premier League
Huddersfield -
Liverpool
Premier League
West Ham -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Swansea -
Arsenal (Delayed)

Nach dem Abstieg verließen Aushängeschild Holger Stanislawski und wichtige Spieler wie Matthias Lehmann den FC St. Pauli. Unter dem neuen Trainer Andre Schubert ändert sich jedoch nicht viel. Nur zwei Spieler bereiten noch Sorgen.

Am 14. April war es soweit: Holger Stanislawski, das Gesicht des Vereins, verkündete nach 18 Jahren auf einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz seinen Abgang vom FC St. Pauli.

Teammanager Christian Bönig, Sportdirektor Helmut Schulte, Präsident Stefan Orth und auch Stanislawski selbst konnten ihre Trauer nicht verbergen und ließen ihren Gefühlen freien Lauf. Schulte sprach davon, dass der Verein "sein absolutes Aushängeschild" verliere. Eine Meinung, die alle Beobachter uneingeschränkt teilen.

Auch Leistungsträger verlassen den Verein

Neben dem emotionalen Aspekt warf vor allem die sportliche Zukunft Fragen auf. Der Erfolg des Vereins war eng mit dem Namen Stanislawski verknüpft. Nach einem Jahr in der Bundesliga muss der Verein nun in der 2. Liga den Neustart-Knopf drücken - ohne Stantislawski.

Zusätzlich verließen mit Matthias Lehmann, Gerald Asamoah und Bastian Oczipka drei wichtige Kaderbausteine den Klub. Die erfahrenen Lehmann und Asamoah werden in erster Linie aufgrund ihrer Leaderqualitäten vermisst, Oczipka gehört zu den größten Linksverteidigertalenten Deutschlands.

Ein Durchreichen in die dritte Liga wie nach dem Abstieg 2003 ist jedoch nicht zu befürchten. Der Verein steht wirtschaftlich auf soliden Beinen und hat mit Schulte immer noch den starken Mann im sportlichen Bereich.

Eher geht der Blick in Richtung Aufstieg. Zwar wollte man sich nicht auf ein konkretes Saisonziel festlegen, aber hinter Eintracht Frankfurt gehört St. Pauli zum ersten Kreis der Favoriten.

Ein Doppelgänger als Nachfolger

Als Stanislawskis Nachfolger wurden lange Zeit Mike Büskens und Marcel Koller gehandelt, letztendlich entschied man sich für die weniger prominente Lösung Andre Schubert, der seinem Vorgänger auf dem ersten Blick täuschend ähnlich sieht.

"Wir hatten professionelle, unaufgeregte und zielführende Gespräche. Hier finde ich ideale Bedingungen, um meine Vorstellungen vom Fußball umsetzen zu können. Ich freue mich sehr auf die Herausforderung beim FC St. Pauli", schwärmte Schubert über seinen neuen Klub.

Der neue Trainer erinnert nicht nur wegen der optischen Erscheinung an seinen Vorgänger. Auch seine Mischung aus Kumpeltyp und hartem Hund weist Parallelen zu Stanislawski auf. Nur mit der Presse hat der 39-Jährige im Gegensatz zu Stanislawski noch so seine Probleme, wie er im SPOX-Interview auch offen zugab.

"Ich war in meiner Startphase beim SC Paderborn sehr misstrauisch und habe das Team abgeschottet. Ich habe einige Zeit gebraucht, um zu begreifen, dass die Medienvertreter auch nur ihren Job machen und uns nichts Böses wollen", so Schubert. In Hamburg wird Schubert nun mit ganz anderen Dimensionen konfrontiert.

Ähnliche Spielauffassung wie Stanislawski

Auch bei der Spielphilosophie wird sich nichts Grundlegendes verändern. Der Ex-Paderborner, der den SC mit dem kleinsten Etat aller Klubs im ersten Zweitligajahr sensationell auf den fünften Platz führte, setzt auf ein fast deckungsgleiches System wie sein Vorgänger.

Aus einem kompakten 4-5-1-System soll schnell umgeschaltet und Konter gefahren werden. Auch Schubert greift auf einen festen Stamm von Spielern zurück und hält wenig von einer großflächigen Rotation.

Nicht nur taktisch vertraut Schubert auf Altbewährtes: Mit Mahir Saglik und Sebastian Schachten brachte er zwei seiner Lieblinge mit. Neben den Ex-Paderbornern sind auch Innenverteidigertalent Lasse Sobiech von Meister Dortmund und Stuttgarts Patrick Funk ans Millerntor gekommen, die sich gute Chancen auf die Startelf ausrechnen dürfen.

Der fünfte Neuzugang, Philipp Tschauner, hat im Torwartduell mit Benedikt Pliquett derzeit die Nase vorn. Am Freitag stand der Ex-Löwe 90 Minuten im letzten Testspiel vor Saisonstart gegen Bröndby IF (2:0) zwischen den Pfosten und hinterließ dabei einen exzellenten Eindruck.

Takyi und Zambrano finden keine Abnehmer

Ob weitere Transfers getätigt werden, hängt vorerst stark von den Personalien Charles Takyi und Carlos Zambrano ab. Beide Spieler verspürren wenig Lust auf die 2. Liga, bisher fanden sich allerdings keine Abnehmer.

Sollten beide bleiben, dürften ihnen ein Stammplatz sicher sein. Jedoch spielt dabei der finanzielle Aspekt eine große Rolle. Zambrano und Takyi gehören zu den Großverdienern im Team und dürften zudem eine ordentliche Ablöse einbringen.

Für eine erfolgreiche Saison fordert Schubert weitere Neuverpflichtungen: "Ich brauche noch zwei oder drei Offensivspieler. Die sind nicht so leicht zu bekommen, aber wir arbeiten dran".

Der FC St. Pauli im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung