2. Liga

Bielefeld gesteht 6,3 Millionen Euro Mehrkosten

SID
Dienstag, 04.05.2010 | 16:54 Uhr
Die Alm in Bielefeld fasst nach dem Umbau 27.300 Zuschauer
© sid
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Der Arminia-Vorstand hat eingeräumt, dass der Umbau des Stadions rund 6,3 Millionen Euro kosten wird. Für die Kostenexplosion seien die erheblichen Erweiterungen verantwortlich.

Zweitligist Arminia Bielefeld hat deutliche Mehrkosten gegenüber dem ursprünglichen Budget beim Stadion-Umbau offiziell eingestanden und eine Summe von 6,3 Millionen Euro bestätigt.

Laut einer Pressemitteilung sind folgende Kosten, die zunächst nicht eingeplant waren, entstanden: für Süd- und Nordtribüne eine Millionen Euro, Innenausbau der Logen 600.000 Euro, für die Sky Offices 1,9 Millionen Euro, Anwohnerabfindung / Erwerb Wohnhäuser Melanchthonstraße 1,5 Millionen Euro, zusätzliche Auflagen und Nebenkosten 1,3 Millionen Euro.

Prüfungskommission ermittelt Mehrkosten

Diese Zahlen gehen aus dem Bericht der Prüfungskommission "Stadion-Umbau Arminia Bielefeld" hervor. Ehrenrat und Verwaltungsrat der Arminia, der sich in einer finanziell kritischen Situation befindet, hatten zur Überprüfung der gesamten Kostenentwicklung des Stadionumbaus (Nord- und Osttribüne) eine aus Wilfried Lütkemeier, Frank Kottmann und Friedrich Straetmanns bestehenden Prüfungskommission eingerichtet.

Für die Mehrkosten seien erhebliche Erweiterungen der Bauleistungen verantwortlich. Zum anderen wurden sie durch zunächst nicht geplante Einbauten in das Stadion sowie durch Veränderungen der Standards verursacht.

Lizenz in Gefahr

Der Bau der Osttribüne hatte 12 Millionen Euro verschlungen, der Erwerb des Grundstücks 1,7 Millionen Euro. Die Arminia kämpft derzeit um die Lizenz für die kommende Saison.

Nach Angaben des stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Wolfgang Brinkmann fehlen den Ostwestfalen 12 Millionen Euro für die Lizenzerteilung durch die Deutsche Fußball Liga (DFL).

Sechs Millionen Euro sollen durch Sparmaßnahmen der Arminia und die heimische Wirtschaft generiert werden, die andere Hälfte sei aber nur durch die Unterstützung der Stadt Bielefeld zu decken.

Alles zu Armina Bielefeld

 

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