Mit neuen Spielern aus dem Keller

SID
Freitag, 09.10.2009 | 15:43 Uhr
Für Ervin Skela wäre 1860 München die neunte Deutschland-Station
© Getty
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Der TSV 1860 München ist mit nur acht Punkten aus acht Spielen und Platz 15 enttäuschend in die Zweitliga-Saison gestartet. Grund genug für Trainer Ewald Lienen, in der Länderspielpause neue und alte Gesichter zu testen. Auch Ervin Skela ist beim Coach auf dem Zettel.

Die Löwen bestreiten am Freitag ein Testspiel beim benachbarten Drittligisten FC Ingolstadt. Dort will Lienen drei Spielern die Gelegenheit bieten, sich zu präsentieren und in die erste Mannschaft zu spielen.

Aus den eigenen Reihen kommen der Argentinier Emanuel Biancucchi und der Brasilianer Marcos Antonio zu ihren ersten Einsätzen bei den Profis.

Zusätzlich will Lienen den derzeit arbeitslosen Routinier Filip Tapalovic testen.

Messi-Cousin ein Riesentalent

Biancucchi ist der Cousin von Weltfußballer Lionel Messi und steht seit Sommer 2008 im Kader der zweiten Mannschaft. In dieser Saison kam er für diese in zwei Saisonspielen zum Einsatz und bereitete dabei einen Treffer vor.

Lienen bezeichnete 21-jährigen in der "Abendzeitung" als Riesentalent und will ihn neben dem erfahrenen Benjamin Lauth im Sturm bringen.

Jedoch passt dem Trainer die Einstellung des Talents nicht: "Den Deutsch-Unterricht nimmt Emma nicht an. Er hat zwar viele Stunden, aber vielleicht schaut er immer aus dem Fenster, wenn die Vögel vorbeifliegen."

Marcos Antonio wurde im Sommer für ein Jahr von einem brasilianischen Drittligisten ausgeliehen, kann in der Abwehr oder im defensiven Mittelfeld spielen und darf heute neben Sascha Rösler im Mittelfeld ran.

Tapalovic mit Gastspielgenehmigung

Derzeit ein Probetraining absolviert der vereinslose Ex-Löwe Filip Tapalovic. Für den 32-jährigen Kroaten spricht seiner Erfahrung aus 138 Bundesliga-Spielen für Bochum, Schalke und 1860.

Allerdings konnte sich Tapalovic bei seiner letzten Deutschlandstation in Jena nicht durchsetzen und ist schon seit Januar vereinslos.

Lienen lobt jedoch seine Routine ("Filip ist ein gestandener Spieler, der hat jahrelang seine Sache gemacht") und sieht ihn als mögliche Stütze für seinen jungen Kader.

Skela auf Zettel-Ewalds Wunschzettel

Weiterhin zeigt Lienen auch großes Interesse am ebenfalls vereinslosen Ervin Skela.

Dessen Qualitäten sind für den Löwen-Coach unbestritten und für das Spiel seiner Mannschaft bitter nötig: "Wir brauchen Kompetenz im Mittelfeld."

Um Skela zu beobachten, besucht Lienen am Samstag das Fürther Playmobil-Stadion, in dem die Franken ein Testspiel gegen die albanische Nationalmannschaft bestreitet.

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