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WM 2022: Marokko beschwert sich bei der FIFA über Schiedsrichter Ramos

SID
Marokkos Fußballföderation (FRMF) hat nach dem Aus im WM-Halbfinale gegen Titelverteidiger Frankreich Beschwerde über Schiedsrichter Cesar Arturo Ramos bei der "zuständigen Stelle" des Weltverbandes FIFA eingelegt.
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Marokkos Fußballföderation (FRMF) hat nach dem Aus im WM-Halbfinale gegen Titelverteidiger Frankreich Beschwerde über Schiedsrichter Cesar Arturo Ramos bei der "zuständigen Stelle" des Weltverbandes FIFA eingelegt.

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Dies teilte die FRMF am Donnerstag mit. Insbesondere stören sich die Marokkaner an der Wertung zweier Szenen, die aus ihrer Sicht den Ausgang des Spiels gegen Frankreich (0:2) am Mittwoch maßgeblich beeinflusst hat.

Ob Marokko überdies Protest gegen die Wertung des Spiels einlegen wird, wurde aus der Mitteilung nicht deutlich. "Der marokkanische Verband wird keine Mühen scheuen, die Rechte der Nationalmannschaften zu verteidigen und zu wahren", hieß es in dem Schreiben.

Bei den beiden Situationen hatte Marokko jeweils einen Elfmeterpfiff gefordert, Ramos entschied jedoch anders. Man habe "mit großer Verwunderung registriert", dass sich der Videoassistent in diesen Szenen nicht eingeschaltet habe, hieß es weiterhin.

Frankreichs Torschütze Theo Hernandez hatte in der 27. Minute im eigenen Strafraum den Ball und den Fuß von Marokkos Sofiane Boufal berührt. Bei einer weiteren strittigen Situation hatte Aurelien Tchouameni den marokkanischen Stürmer Youssef En-Nesyri zu Fall gebracht.

Ein Protest der Marokkaner erscheint aussichtslos. Bereits am Samstag (16.00 Uhr MEZ/MagentaTV) geht es im Spiel um Platz drei gegen Vizeweltmeister Kroatien. Am Sonntag (16.00 Uhr MEZ/MagentaTV und ARD) folgt das Endspiel zwischen Frankreich und Lionel Messis Argentinier.