Freitag, 03.01.2014

Krankheit an Spielorten weit verbreitet

Infektionsexperte warnt vor Dengue-Fieber

Nicht Portugal, Ghana oder die USA, sondern das Dengue-Fieber könnte der größte Gegner der deutschen Fußball-Nationalmannschaft bei der WM 2014 in Brasilien werden. Der Hamburger Infektionsexperte Jonas Schmidt-Chanasit warnte vor der dort grassierenden Krankheit.

WM-Spielorte wie Fortaleza bergen aufgrund des Dengue-Fiebers eine besondere Gefahr
© getty
WM-Spielorte wie Fortaleza bergen aufgrund des Dengue-Fiebers eine besondere Gefahr

Der Hamburger Infektionsexperte Jonas Schmidt-Chanasit warnte vor der dort grassierenden Krankheit. "Deutschland spielt in der Vorrunde in Fortaleza und Salvador", zwei Städten, die "Brennpunkte" der durch Mücken übertragenen Virenerkrankung seien.

"Außerdem liegt das Teamquartier in Santo André in einem Hochrisikogebiet", sagte Schmidt-Chanasit dem Nachrichtenmagazin Focus. "In der Gegend um Santo André sollte bald eine großflächige Bekämpfung der Überträgermücken beginnen", sagte der 34-Jährige.

Das Dengue-Fieber komme in nahezu allen tropischen und subtropischen Gebieten vor und bedrohe damit jeden zweiten Erdbewohner, so Schmidt-Chanasit. Dennoch töte es pro Jahr "nur" etwa 22.000 Menschen: "Die meisten Infektionen heilen folgenlos aus."

Der Spielplan der WM 2014


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