Mittwoch, 16.10.2013

Uruguay muss in die Playoffs

Chile und Ecuador zur WM 2014

Der zweimalige Weltmeister bezwang Argentinien im Klassiker mit 3:2. Ecuador verteidigte aber trotz der 1:2-Niederlage gegen Chile, das damit ebenfalls zur WM fährt, Platz vier.

Luis Suarez muss mit Uruguay den Umweg über die Playoffs gegen Jordanien gehen
© getty
Luis Suarez muss mit Uruguay den Umweg über die Playoffs gegen Jordanien gehen

Südamerikameister Uruguay hat trotz eines 3:2 (2:2)-Sieges im Prestigeduell gegen die bereits als Gruppensieger feststehenden Argentinier die direkte Qualifikation für die WM 2014 verpasst und muss nun in den Playoffs gegen den asiatischen Vertreter Jordanien antreten.

Ecuador verteidigte trotz der 1:2-Niederlage gegen Chile, das ebenfalls zur WM fährt, aufgrund der besseren Tordifferenz gegenüber den Urus Platz vier.

Uruguay - Argentinien 3:2 (2:2)

Tore: 1:0 C. Rodriguez (6.), 1:1 M. Rodriguez (15.), 2:1 Suarez (34./Foullfmeter), 2:2 M. Rodriguez (41.), 3:2 Cavani (49.)

Vor über 60 000 Zuschauern in Montevideo versuchte Uruguay alles, um durch einen Sieg gegen die verletzungsgeplagte Albiceleste noch die Minimalchance auf Rang vier zu wahren, der die direkte Qualifikation bedeutet hätte. Maxi Rodriguez (15., 42.) konnte gleich zweimal die Führung der Heimmannschaft durch Cristian Rodriguez (7.) und des an allen drei Toren beteiligte Luis Suarez (35./Foulelfmeter) ausgleichen und verhinderte so, dass die Celeste durch eine hohe Führung Druck auf Ecuador im Parallelspiel ausübte.

Das 3:2 durch Edinson Cavani (50.) brachte schließlich zumindest den Sieg im Klassiker zwischen den beiden zweimaligen Weltmeistern. Zudem sicherte der PSG-Star seiner kämpferisch agierenden Mannschaft auch eine gute Platzierung in der FIFA-Weltrangliste, die maßgeblich für die Auslosung der WM-Gruppen sein wird. Um am 6. Dezember in Costa do Sauipe wie Argentinien und Gastgeber Brasilien im ersten Lostopf zu landen, muss Uruguay aber zunächst das Playoff-Duell gegen Außenseiter Jordanien (15./19. November) überstehen.

Chile - Ecuador 2:1 (2:0)

Tore: 1:0 A. Sanchez (35.), 2:0 Medel (38.), 2:1 F. Caicedo (66.)

Vor dem Duell in Santiago de Chile war in vielen Medien über ein zweites Gijon spekuliert worden. Ein Unentschieden hätte nämlich sowohl die Chilenen als auch die Ecuadorianer sicher zur WM gebracht. Das befürchtete Ballgeschiebe blieb aber aus, weil die motiviert zu Werke gehenden Hausherren durch Barcelona-Stürmer Alexis Sanchez (35.) und Gary Medel (38.) vor der Pause einen Doppelschlag setzten.

Ecuador stand in der Folge unter Druck, weil Uruguay im Parallelspiel noch einmal Hoffnung schöpfen konnte, die Tri bei Punktgleichheit (jeweils 25 Zähler) doch noch in der Tordifferenz einzuholen. Der Anschlusstreffer durch Felipe Caicedo nach 66 Minuten beruhigte allerdings die Gemüter und brachte sowohl den Dritten Chile als auch den Vierten Ecuador zur WM. Die Tri war am Ende um ganze vier Tore besser als Uruguay.

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Paraguay - Kolumbien 1:2 (1:1)

Tore: 1:0 J. Rojas (6.), 1:1 Yepes (38.), 1:2 Yepes (55.)

Gelb-Rote Karte: Guarin (Kolumbien/32.)

Obwohl es in Asuncion zwischen Paraguay und den bereits qualifizierten Kolumbianern um nichts mehr ging, war ordentlich Feuer in der Partie. So gingen die Hausherren, die erstmals seit 1994 die Qualifikation für eine WM-Endrunde verpassten, in der 6. Minute durch Jorge Rojas in Front.

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Die Cafeteros bissen sich ins Spiel zurück und mussten knapp eine Stunde lang in Unterzahl spielen, nachdem sich Inter-Star Fredy Guarin zunächst binnen vier Minuten zwei gelbe Karten abgeholt hatte. Der 37-Jährige Abwehrchef Mario Yepes brachte seinem Land durch einen Doppelpack (38./55.) aber sogar noch den Sieg und sicherte Platz zwei in der Südamerika-Qualifikation. Paraguay beendet die Gruppe als Neunter und Letzter.

Peru - Bolivien 1:1 (1:1)

Tore: 1:0 Yotun (19.), 1:1 Bejarano (45.)

Gänzlich ohne sportliche Bedeutung war auch die Partie zwischen Peru und Bolivien, da beide Teams mit der Qualifikation frühzeitig nichts mehr am Hut hatten. In Lima brachte zunächst Yoshimar Yotun (19.) den Gastgeber in Front. Mit dem Pausenpfiff stellte Diego Bejarano den 1:1-Endstand her. Peru beendete die Qualifikation damit als Siebter, Bolivien als Achter.

Die Südamerika-Qualifikation im Überblick

Marco Heibel

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