WM 2010

Jordaan hegt keine Sicherheitsbedenken

SID
Donnerstag, 08.04.2010 | 22:01 Uhr
WM-Organisationschef Jordaan glaubt nicht an rassistische Unruhen während der WM in Südafrika
© sid
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
CSL
Sa13:35
Tianjin Teda -
Guangzhou R&F
Segunda División
Sa21:00
Getafe -
Teneriffa (Finale Rückspiel)
Serie A
So00:00
Santos -
Sport Recife
J1 League
So12:00
Tosu -
Urawa
CSL
So13:35
Guangzhou -
Hebei
Serie A
So21:00
Gremio -
Corinthians
Serie A
So21:00
Ponte Preta -
Palmeiras
Serie A
So23:30
Bahia -
Flamengo
Serie A
Mo00:00
Chapecoense -
Atlético Mineiro
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa

WM-Organisationschef Danny Jordaan hat trotz der Ermordung eines Neonazis vergangene Woche Befürchtungen über rassistische Unruhen während der WM in Südafrika zerstreut.

Danny Jordaan hat Befürchtungen über rassistische Unruhen während der Weltmeisterschaft in Südafrika (11. Juni bis 11. Juli) zerstreut. "Es gibt keine politischen Unruhen. Es war eindeutig ein krimineller Akt, und Kriminalität gibt es in jedem Land. So etwas kann überall passieren", sagte der WM-Organisationschef auf einer Pressekonferenz in Johannesburg hinsichtlich der Ermordung des Neonazis Eugene Terreblanche in der vergangenen Woche.

Nach dem Tod von Terreblanche hatten Rechtsextremisten Teilnehmer und Touristen aus Sicherheitsgründen bereits vor einer Reise zur ersten WM auf dem afrikanischen Kontinent gewarnt. "Die Mannschaften und Fans aus aller Welt fahren in ein Land der Mörder. Wir können sie nur warnen, denn das sind die Vorfälle, die in Südafrika passieren. Natürlich auch während der WM", sagte Andre Visagie von der Afrikanischen Widerstandsbewegung AWB, der zugleich einige "Aktionen" ab dem 1. Mai ankündigte.

Südafrikas Regierung beunruhigt

Auch Südafrikas Regierung hatte sich beunruhigt wegen der zu befürchtenden Rassenunruhen während der WM-Endrunde gezeigt. Präsident Jacob Zuma hatte alle Südafrikaner vor weiteren Provokationen, "die Rassenhass nähren", gewarnt.

Jordaan glaubt aber nicht, dass sich durch den Mord und die Aussagen der Rechts-Populisten viele Fußballfans von einem Besuch der WM abhalten lassen werden. "Man muss deutlich sagen, dass jedes Jahr elf Millionen Touristen nach Südafrika reisen. Unser Land gehört zu den beliebtesten Reisezielen der Welt. Die Realität ist ganz anders als das, was die Menschen erzählen."

Auch Jerome Valcke, Generalsekretär des Weltverbandes FIFA, bekräftigte, dass die Gastgeber in Sachen Sicherheit alles Menschenmögliche getan hätten und WM-Besucher keine Angst haben müssten.

Noch 500.000 Karten erhältlich

Jordaan berichtete zudem, dass 63 Tage vor dem WM-Start noch 500.000 der knapp drei Millionen Eintrittskarten zum Verkauf stünden. Der OK-Chef forderte seine Landsleute auf, günstige Tickets an den Vorverkaufsstellen zu kaufen.

Zuvor hatte eine Untersuchung ergeben, dass ein Großteil der einheimischen Fans kein Interesse am Internet-basierten Ticketing-System der FIFA zeige.

Valcke erklärte, dass man die Anzahl der der geschätzten WM-Touristen von 450.000 auf 350.000 reduziert habe. Die weltweite Wirtschaftskrise und die hohen Preise für eine Reise nach Südafrika hätten sowohl viele europäische als auch südamerikanische Fans offenbar abgeschreckt.

Südafrika rechnet mit rassistischen Unruhen

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung