Montag, 08.09.2008

Nach ARD-Interview

Aserbaidschans Verband relativiert Vogts-Kritik

Vertreter des Aserbaidschanischen Fußballverbandes sind nach den Rücktrittsandrohungen von Trainer Berti Vogts um Schadensbegrenzung bemüht.

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© DPA

Generalsekretär Elchan Mamedow relativierte die Aussagen des früheren Bundestrainers.

Dem Internetanbieter "Azerisport" sagte Mamedow: "Vogts hat deutschen Medien ein Interview gegeben, das von der russischen Zeitung "Sport-Express" falsch interpretiert worden ist. Vogts hat nur gesagt, dass er im Falle höchster Forderungen an ihn, zum Beispiel dem Einzug in die Finalrunde der WM 2010, zurücktreten werde."

Nach der unglücklichen 0:1-Auftaktniederlage Aserbaidschans in der WM-Qualifikation in Wales hatte Vogts in einem ARD-Interview seinen Frust über zu hohe Erwartungen einiger Verbandsfunktionäre ausgedrückt.

"Die wissen nur, wie ihre Liga spielt, aber kennen sich im internationalen Fußball gar nicht aus", schimpfte er in Cardiff über die angebliche Vorgabe, Aserbaidschan müsse sich unbedingt für die WM 2010 qualifizieren. "Manchmal muss man sich fragen, ob die das ernst meinen. Ich kann jederzeit nach Hause fahren", hatte Vogts gesagt.

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