Werders Hoffnung: Cooler Kerl und Killertyp

Von Daniel Börlein
Mittwoch, 20.05.2009 | 16:18 Uhr
Claudio Pizarro trifft gegen Milan - im laufenden Wettbewerb bringt er es bislang auf fünf Tore
© Getty
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Mit Diego und Hugo Almeida fehlen Werder gegen Schachtjor Donezk (20.30 Uhr im LIVE-TICKER und Internet TV) zwei wichtige Offensivkräfte. Die Hoffnungen ruhen deshalb auf Claudio Pizarro. Doch ist der Peruaner dieser Aufgabe gewachsen? Ein Vertrauter aus Bayern-Zeiten charakterisiert den Angreifer.
 

Beim FC Chelsea gibt es eine Tradition. Neuzugänge müssen im Trainingslager in der Saisonvorbereitung auf einen Stuhl klettern und vor versammelter Mannschaft eine Gesangseinlage zum Besten geben.

So stand im Sommer 2007 auch Claudio Pizarro inmitten der Terrys, Lampards und Drogbas und trällerte lustig vor sich hin. Es blieb Pizarros einziger großer Auftritt bei den Blues. In London war der Peruaner nur einer von vielen und meistens Reservist.

So kehrte Pizarro Chelsea nach nur einer Spielzeit den Rücken und wechselte zurück in die Bundesliga zu Werder Bremen. Dort ist er seitdem wieder mittendrin und einer der Garanten dafür, dass die Norddeutschen im Saisonfinale mit UEFA-Cup und DFB-Pokal noch zwei Titelchancen haben.

Henke: "Pizarro ist ein Schlüsselspieler"

Pizarro ist wieder in, Pizarro ist wieder wichtig. Besonders nun gegen Schachtjor Donezk. Denn mit Hugo Almeida und vor allem Diego fehlen den Bremern zwei Offensivstützen. Pizarro ist für Werder nun wertvoller denn je.

"Egal ob mit oder ohne Diego und Almeida, Pizarro ist ein Schlüsselspieler bei Werder. Jetzt kommt ihm allerdings sicher noch mehr Bedeutung zu", sagte Michael Henke im Gespräch mit SPOX. Henke kennt den Angreifer bestens. Beim FC Bayern arbeiteten beide fast vier Jahre lang zusammen.

Gute Trefferquote

"Er hat längst bewiesen, dass es eine gute Entscheidung von Werder war, ihn zurückzuholen. Er hat bislang auch in kritischen Situationen seine Leistung gebracht. Er hat Tore geschossen und ist eigentlich immer gefährlich", sagt Henke.

In der Bundesliga traf Pizarro in 25 Partien 17 Mal, im UEFA-Cup in acht Partien immerhin fünf Mal und auch im DFB-Pokal erzielte er in vier Begegnungen vier Treffer. Gerade in K.o.-Spielen blühe Pizarro auf, sagt Henke. "Er ist ein Killertyp, der sich auf den Punkt konzentrieren kann. Gerade in solchen Partien, in denen das Level sehr hoch ist, kann er seine ganzen Möglichkeiten entfalten."

Still, aber trotzdem Leader-Typ

Bislang jedoch stand Pizarro bei Werder meist im Schatten von Diego. Ohne den Brasilianer ist der 30-Jährige nun allerdings die erste Option im Bremer Angriffsspiel und damit auch die große Hoffnung der Norddeutschen, den zweiten Europapokal der Vereinsgeschichte an die Weser zu holen.

Eine Verantwortung, die Pizarro tragen kann? "Er ist keiner, der sehr laut ist innerhalb des Mannschaftsgefüges oder sich stark verbal äußert. Er ist eher ein stillerer Typ", sagt Henke. "Aber er scheut nicht das Risiko und auch nicht die Verantwortung."

"Die Situation ist für mich nicht neu. Ich bin ein erfahrener Spieler und habe damit überhaupt kein Problem", sagt Pizarro selbst.

Henke: "Ein ziemlich cooler Kerl"

Gegen Schachtjor nun muss Pizarro allerdings vorneweg marschieren, wie es in seiner Karriere bislang noch nicht von ihm verlangt wurde. Während seiner ersten Zeit in Bremen, in seinen sechs Jahren beim FC Bayern und in zwölf Monaten Chelsea gab es immer andere Leader innerhalb der Mannschaft.

Nun ist Pizarro in der Pflicht. "Er kann mit diesem Druck sehr gut umgehen", glaubt Henke. "Er ist schon ein ziemlich cooler Kerl, der seine Lockerheit nicht vorspielt. Furcht vor einem Gegner oder einer Aufgabe kennt er nicht."

"Wechsel zu Chelsea war vorteilhaft"

Und deshalb wagte Pizarro im vergangenen Jahr auch den Sprung auf die Insel zum FC Chelsea. Auch wenn ihm der Durchbruch dort nicht gelang, findet Henke, dass "der Wechsel für seine Entwicklung vorteilhaft war".

Dort habe er das hohe Niveau, das bei den Top-Klubs in England herrscht, aus der Nähe erlebt und noch mal etwas anderes kennengelernt, so Henke. "Das hat ihm gut getan." Nun will Pizarro davon profitieren. Wird schließlich auch mal wieder Zeit für einen großen Auftritt.

Naldo im SPOX-Interview: "Ich will bei Werder Spuren hinterlassen"

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