Zu ungeil auf das nächste Tor

Von Für SPOX in Bremen: Stefan Rommel
Freitag, 13.03.2009 | 09:15 Uhr
Naldo machte das einzige Tor des Abends. Chancen für weitere Treffer hatte Bremen genug
Advertisement
League Cup
So25.02.
Bohnen-Alarm! Rocket Beans kommentieren das Finale
Indian Super League
Live
Mumbai CIty -
NorthEast Utd
J1 League
Tosu -
Kobe
Ligue 1
Straßburg -
Montpellier
Championship
Hull -
Sheffield Utd
Primera División
La Coruna -
Espanyol
Primera División
Celta Vigo -
Eibar
Premier League
Leicester -
Stoke
Premier League
Liverpool -
West Ham
Championship
Preston -
Ipswich
Primera División
Real Madrid -
Alaves
Ligue 1
Toulouse -
Monaco
Serie A
Bologna -
CFC Genua
Premier League
Watford -
Everton
Primera División
Leganes -
Las Palmas
Championship
Fulham -
Wolverhampton
Ligue 1
Dijon -
Caen
Ligue 1
Guingamp -
Metz
Ligue 1
Lille -
Angers
Ligue 1
Nantes -
Amiens
Ligue 1
Rennes -
Troyes
Premier League
West Bromwich -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
FC Barcelona -
Girona
Serie A
Inter Mailand -
Benevento
Primeira Liga
Pacos Ferreira -
Benfica
Premier League
Bournemouth -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Brighton -
Swansea (DELAYED)
Premier League
Burnley -
Southampton (DELAYED)
J2 League
Fukuoka -
Gifu
A-League
FC Sydney -
Sydney Wanderers
Primera División
Villarreal -
Getafe
Eredivisie
Ajax -
Den Haag
Serie A
Crotone -
SPAL
Premier League
Crystal Palace -
Tottenham
Eredivisie
Feyenoord -
PSV
Premiership
Aberdeen -
Celtic
Super Liga
Partizan -
Zemun
Ligue 1
Bordeaux -
Nizza
Serie A
Florenz -
Chievo Verona
Serie A
Sassuolo -
Lazio
Serie A
Hellas Verona -
FC Turin
Serie A
Sampdoria -
Udinese
Premier League
Man United -
Chelsea
Primera División
Bilbao -
Malaga
1. HNL
Rijeka -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Lyon -
St. Etienne
League Cup
Arsenal -
Man City
League Cup
Arsenal -
Man City (Rocket Beans)
First Division A
Lüttich -
Brügge
Serie A
Juventus -
Atalanta
Superliga
Kopenhagen -
Odense
Primera División
Valencia -
Real Sociedad
Primera División
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Serie A
AS Rom -
AC Mailand
Ligue 1
PSG -
Marseille
Primeira Liga
Portimonense -
FC Porto
Superliga
Union SF -
Colon
Serie A
Cagliari -
Neapel
Primera División
Levante -
Real Betis
Cup
Akhisar -
Galatasaray
Cup
Akhisar -
Galatasaray (Türkischer Kommentar)
Primera División
Espanyol -
Real Madrid
Coupe de France
Les Herbiers -
Lens
Primera División
Girona -
Celta Vigo
Copa Libertadores
Montevideo -
Gremio
Super Liga
Radnicki Nis -
Partizan
Coppa Italia
Juventus -
Atalanta
Coupe de France
Chambly -
Straßburg
Primera División
Getafe -
La Coruna
Primera División
Bilbao -
Valencia
Primera División
Malaga -
FC Sevilla
Coppa Italia
Lazio -
AC Mailand
Coupe de France
PSG -
Marseille
Primera División
Atletico Madrid -
Leganes
Primera División
Eibar -
Villarreal
Indian Super League
Bengaluru -
Kerala
Cup
Besiktas -
Fenerbahce
Cup
Besiktas -
Fenerbahce (Türkischer Kommentar)
Primera División
Real Betis -
Real Sociedad
Superliga
Midtylland -
Bröndby
Premier League
Arsenal -
Man City
Primera División
Las Palmas -
FC Barcelona
Coupe de France
Caen -
Lyon
Primera División
Alaves -
Levante
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
CSL
Guangzhou Evergrande -
Guangzhou R&F
Ligue 1
Nizza -
Lille
Ligue 1
Monaco -
Bordeaux
Championship
Dundee United -
St. Mirren
Championship
Middlesbrough -
Leeds
Primeira Liga
FC Porto -
Sporting
A-League
Newcastle -
FC Sydney
J1 League
Kobe -
Shimizu
Primera División
Villarreal -
Girona
Premier League
Burnley -
Everton
Serie A
SPAL -
Bologna
Championship
Nottingham -
Birmingham
Primera División
FC Sevilla -
Bilbao
Ligue 1
Troyes -
PSG
Serie A
Lazio -
Juventus
Eredivisie
PSV -
Utrecht
Premier League
Liverpool -
Newcastle
Primera División
Leganes -
Malaga
Primera División
La Coruna -
Eibar
Championship
Wolverhampton -
Reading
First Division A
FC Brügge -
Kortrijk
Ligue 1
Amiens -
Rennes
Ligue 1
Angers -
Guingamp
Ligue 1
Metz -
Toulouse
Ligue 1
St. Etienne -
Dijon
Premier League
Tottenham -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
Real Madrid -
Getafe
Serie A
Neapel -
AS Rom
Premier League
Southampton -
Stoke (Delayed)
Premier League
Watford -
West Bromwich (Delayed)
Primera División
Levante -
Espanyol
Serie A
CFC Genua -
Cagliari
League One
Blackburn -
Wigan
Super Liga
Partizan Belgrad -
Rad
Premier League
Lok Moskau -
Spartak Moskau
Eredivisie
Vitesse -
Ajax
Premier League
Brighton -
Arsenal
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Slaven Belupo
Ligue 1
Caen -
Straßburg
Serie A
Benevento -
Hellas Verona
Serie A
Atalanta -
Sampdoria
Primera División
FC Barcelona -
Atletico Madrid
Primera División
Valencia -
Real Betis
Serie A
AC Mailand -
Inter Mailand
Ligue 1
Marseille -
Nantes
Premier League
Crystal Palace -
Man United
Primera División
Celta Vigo -
Las Palmas

Eigentlich hätte ein zufriedener Seufzer über dem Bremer Weserstadion liegen müssen. Zwar war es nur das knappste aller Resultate, ein 1:0 gegen den AS St. Etienne, aber es war: ein Sieg. Ein Heimsieg.

Jetzt ist es nicht so, dass Werder Bremen die Essenz des Fußballs, nämlich nach 90 Minuten mindestens ein Tor mehr geschossen zu haben als der Gegner, ganz verlernt hätte. Immerhin gab es im DFB-Pokal im Jahr 2009 ja schon zwei Erfolge, schön anzuschauen noch obendrein, aber eben beide nicht vor heimischem Publikum.

In der Bundesliga wartet Werder seit der Winterpause noch auf den ersten Dreier zu Hause und einige fabulierten schon über einen Fluch, der auf dem Stadion laste. Da sollte der erhoffte Befreiungsschlag im UEFA-Cup doch genau zur rechten Zeit kommen.

Unzufriedene Gesichter

Trotzdem blickte man nach dem Spiel gegen "Les Vertes"  aus Frankreich fast nur in unzufriedene Bremer Gesichter. Denn das 1:0 war ein Sieg, der als solcher gar nicht so recht wahrgenommen wurde.

Zu überlegen war Werder über weite Strecken der Partie, zu schwach der Gegner. Im Punktspielbetrieb ist ein 1:0 ein Sieg und drei Punkte wert. In der K.o.-Runde des UEFA-Cups ist ein 1:0 zu Hause eine vernünftige, aber keine beruhigende Ausgangsposition - und schon gar keine Garantie auf das Erreichen der nächsten Runde.

Bremen und die Chancen

"Wir hätten St. Etienne mit einer klareren Niederlage nach Hause schicken müssen. Wir waren in der Chancenauswertung nicht so konsequent, wie man das in so einem Spiel sein muss", moserte Manager Klaus Allofs nach dem Spiel und jeder seiner Bremer Mitstreiter pflichtete dem Boss bei.

Gut und gerne zwei oder sogar drei Treffer mehr hätten die Bremer erzielen können und somit das Viertelfinale schon beinahe buchen können. Aber eine unerklärliche Lethargie und die mittlerweile schon traditionell schwache Chancenverwertung verhinderten dies.

Besonders das strikte Auslassen etlicher Großchancen brachte Trainer Thomas Schaaf nach dem Spiel auf die Palme. "Wir müssen weiter daran arbeiten. Wir haben schon gleich am Anfang eine Riesen-Chance durch Hugo gehabt. Wir gehen zu sorglos mit unseren Chancen um."

Eine Einladung an St. Etienne

Schon zur Pause hätte der Sack zu sein müssen. "Wir hätten schon in der ersten Halbzeit drei, vier Tore machen müssen. Deshalb wird's jetzt ganz schwer für uns beim Rückspiel zu bestehen", formulierte es Torhüter Tim Wiese.

Und Sebastian Boenisch forderte:  "Da müssen wir einfach geiler sein auf das nächste Tor." Waren die Bremer aber nicht. Und so entsannen sich die Gäste in der zweiten Halbzeit plötzlich ihrer eigenen Stärken und nahmen Werders freundliche Geste an, als die Gastgeber ihnen quasi die Tür wieder öffneten, um zurück ins Spiel zu finden.

"Wir haben nicht das Spiel hingelegt, was wir uns vorgenommen haben. Wir haben St. Etienne wieder ins Spiel kommen lassen. Das war schon verwunderlich. Da haben wir keine Aktionen mehr gehabt", rätselte Schaaf über die Leistung seiner Mannschaft in den zweiten 45 Minuten.

Kleine Schritte statt "Hurra-Fußball"

Immerhin konnten die Bremer das Schlimmste noch verhindern und spielten zum dritten Mal in Folge zu Null. Eine geradezu phantastische Errungenschaft aus Bremer Sicht, war das Team bisher doch viel zu oft unter der Prämisse "Hurra-Fußball" aufgetreten.

Das scheint sich in den letzten Wochen etwas zu stabilisieren. 0:0, 0:0, 1:0 lauten die letzten Ergebnisse. Von einem 4:3, 3:3, 3:4 sind die Bremer im Moment weit entfernt. Es ist gewiss kein Stilwandel, aber doch eine besonnenere Spielweise, die Werder seit geraumer Zeit an den Tag legt. Keine archaischen Feste mehr, eher die Politik der kleinen Schritte.

Der richtige Weg für Europa

In der Bundesliga wird es damit bei 13 Punkten Rückstand auf Platz fünf nicht mehr für den Sprung auf einen der internationalen Plätze reichen. Aber im UEFA-Cup, dem K.o.-Wettbewerb, wo kleine Fehler sofort bestraft und jedes Auswärtstor den Ausschlag gegeb kann, könnte es genau der richtige Weg sein.

Denn bei allem Ärger um die vielen vergebenen Chancen und darüber, nicht schon vor dem Rückspiel in Frankreich, wo die Bremer "ein Hexenkessel" (Allofs) erwarten wird, alles klar gemacht zu haben, dürfen die Bremer eines auch nicht vergessen.

Zwar hat St. Etienne erhebliche Probleme in der heimischen Liga. Aber im UEFA-Cup waren die Grünen bisher eine Macht. Seit zwölf Spielen war ASSE in Europa ungeschlagen, die letzte Niederlage datiert aus dem Jahr 1982, ein 0:4 gegen Bohemians Prag.

Mehr Entschlossenheit im Rückspiel

In ihrer Gruppe setzten sich die Franzosen gegen die Champions League verwöhnten FC Valencia, FC Brügge und Rosenborg Trondheim durch, in der Zwischenrunde schaltete St. Etienne mal eben Olympiakos Piräus mit zwei Siegen aus.

So blickte auch Allofs wieder etwas zufriedener in die Zukunft und formulierte eine klare Marschroute für das Rückspiel im Stade Geoffroy Guichard.

"Wir werden dort mit einer anderen Begeisterung, mit einer anderen Zweikampfstärke und auch mit mehr Entschlossenheit - vor allem was den Abschluss angeht - zu Werke gehen müssen."

Ein 0:0 würde schon reichen. Und damit kennen sich die Bremer mittlerweile ja schon ganz gut aus.

Das UEFA-Cup-Achtelfinale im Überblick

 

Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung
Werbung