Die Doppelsechs in der Analyse

So funktioniert die Doppelsechs

Von Daniel Börlein
Mittwoch, 21.07.2010 | 11:29 Uhr
Sami Khedira (l.) und Bastian Schweinsteiger bildeten bei der WM eine Doppelsechs
© spox
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Die meisten Klubs setzen im defensiven Mittelfeld auf zwei Sechser. Wie sind die Rollen innerhalb der Doppelsechs verteilt, worauf müssen die beiden Sechser bei eigenem und gegnerischem Ballbesitz achten? Und wo liegen die Unterschiede zu einem und drei Sechsern? Eine Analyse.

Ob in einem 4-4-2-System, im 4-2-3-1 oder im 4-3-3 - der Großteil der Profi-Mannschaften setzt mittlerweile auf die sogenannte Doppelsechs, sprich zwei defensive Mittelfeldspieler.

Einer der beiden Akteure ist halblinks postiert, der andere halbrechts. In der Grundanordnung stehen die beiden Sechser nur wenige Meter nebeneinander und in etwa gleichem Abstand zentral vor der eigenen Innenverteidigung. (siehe Bild 1)

Die Rollenverteilung

Eine Doppelsechs, in der die Aufgaben gleich aufgeteilt werden, gibt es kaum mehr. Stattdessen übernimmt einer von beiden Sechsern den offensiveren Part, der andere sichert in der Defensive ab. (siehe Bild 2)

Darauf, dass die beiden Akteure während einer Partie ständig tauschen - mal ist der eine offensiver, mal der andere - wird aus Gründen der defensiven Organisation verzichtet, um sich nicht unnötig hohem Risiko auszusetzen, das durch das dauernde Übergeben der Aufgaben entstehen würde.

Die Rollenaufteilung wird erst dann aufgebrochen, wenn aufgrund eines Spielverlaufs eine neue Ausrichtung erforderlich ist.

Heißt zum Beispiel in der Praxis: Liegt eine Mannschaft in der zweiten Halbzeit in Führung und will diesen Vorsprung in erster Linie verteidigen, schraubt der offensivere Part der Doppelsechs seinen Vorwärtsdrang erheblich zurück. Nur in diesem Fall agieren beide Sechser offensiv wie defensiv gleichberechtigt.

Ballbesitz des Gegners

Eigener Ballbesitz

Unterschiede - ein Sechser, drei Sechser

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