Fussball

Bochum - Vonovia Ruhrstadion

Von SPOX
In diesem Stadion trägt der VfL Bochum seine Heimspiele aus
© Getty

Das Vonovia Ruhrstadion an der Castroper Straße ist die traditionsreiche Heimstätte des VfL Bochum. Bereits 1911 traf einer der Vorgängervereine, SuS Bochum, an selber Stelle vor 500 Zuschauern auf den VfB Hamm. Das Stadion in seiner heutigen Form entstand im Jahr 1979.

Besondere Fussballereignisse im Stadion

Das Vonovia Ruhrstadion stand wie dessen Heimverein VfL Bochum immer im Schatten der beiden großen Revierklubs Borussia Dortmund und FC Schalke 04. Die seltenen Phasen, in denen sich die Bochumer in der Bundesliga gegenüber der regionalen Konkurrenz durchsetzen konnten, gehören zu den wichtigsten Momenten des Vereins, dessen Wurzeln bis in das Jahr 1848 zurückreichen. Mit einem 5. Platz in der Saison 2003/2004, in der man im heimischen Stadion unter anderem den FC Bayern München und den Lokalrivalen Borussia Dortmund besiegen konnte, war einer der Höhepunkte in der langen Geschichte des Vereins.

Eröffnungsspiel

Im Ruhrgebiet scheint es Sitte zu sein, bei großen Eröffnungs-Feierlichkeiten die großen Feinde einzuladen und damit in gewisser Weise den Bock zum Gärtner zu machen. Auch Bochum ist da keine Ausnahme: Zur Einweihung des Ruhrstadions am 21. Juli 1979 gastierte der Lokalrivale SG Wattenscheid 09 in der Opel-Stadt.

Sonstige Veranstaltungen

Es ist schon einige Jahre her, dass die mittlerweile als Vonovia Ruhrstadion bekannte Arena etwas anderes als die Bochumer Erst- und Zweitligapartien beheimatete. Das letzte Länderspiel in der Ruhrstadt wurde 1993 ausgetragen. Dafür gastierten die Finalisten der U-21-Europameisterschaft in Bochum - zudem wird man die Arena 2011 einige Wochen lang als "FIFA-Frauen-WM-Stadion Bochum" kennenlernen. Die gute Akustik bietet zudem die perfekte Grundlage für Open Air-Konzerte - zuletzt gastierte Herbert Grönemeyer im Vonovia Ruhrstadion.

Bauhistorie

Seit der Fertigstellung des Ruhrstadions im Jahr 1979 - nach dreijähriger Bauzeit - wurden einige Veränderungen an der Arena vorgenommen. Interessanterweise ging es dabei vorrangig um Kapazitäts-Verringerung. Schrittweise wurden reine Stehplatz-Tribünen umgebaut und mit Sitzplätzen gefüllt. Geplant ist zudem, das Stadion bis zur Frauen-Weltmeisterschaft 2011 weiter zu erneuern. Vor allem Medienzentrum, VIP-Bereiche und die physiotherapeutischen Einrichtungen für die Spieler sollen bis dahin einer Frischzellenkur unterzogen werden.

Stadioneigenschaften

Mit einer Kapazität von knapp 31.000 Plätzen gehört die Vonovia Ruhrstadion zu den derzeit kleinsten Bundesliga-Stadien. Dafür ist keiner dieser Plätze weiter als 30 Meter vom Spielfeld entfernt. Fans mögen vor allem die Ursprünglichkeit des Stadions und die Stimmung in der Ostkurve, die eine der letzten reinen Stehplatzkurven in der Bundesliga ist. Aus diesem Grund fällt auf die Gesamt-Kapazität auch noch ein fast 50-prozentiger Anteil an Stehplätzen.

Gastronomie

Gastronomie findet in Bochum vor allem außerhalb des Stadions statt. Neben dem Fan-Restaurant "1848" im neu erbauten Stadioncenter des Vereins, hat sich auch die "Ritterburg" auf die Zuschauer der Bundesliga-Spiele spezialisiert. Auch die bekannte Bochumer Dönninghaus-Bratwurst - serviert mit Pommes und Mayo - kann dort erstanden werden.

Standort-Besonderheiten

Das Stadion liegt relativ zentral im östlichen Teil der Stadt, direkt neben der bekannten Ruhrcongress-Halle. Wie so oft ist die Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln deutlich sinnvoller - zwei U-Bahn-Linien halten direkt an der Arena. Bei der Anfahrt mit dem Auto muss man sich hingegen auf längere Wartezeiten im Parkhaus einstellen.

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