Vorschau

Glaube an das Halbfinale unerschüttbar

Von dpa
Freitag, 21.09.2007 | 15:35 Uhr
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Bundesliga
SaJetzt
Die Highlights vom Samstag mit S04-RBL, BVB & HSV
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
La Coruna -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Real Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia

Wuhan - Zwei Häkchen auf dem Plakat im Besprechungsraum sind gemacht, nun nimmt die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft das dritte Etappenziel der "Tour de WM" vehement in Angriff.

Nach dem Auftaktsieg und dem Viertelfinal-Einzug mit der gleichzeitigen Olympia-Qualifikation steht das Erreichen der WM-Vorschlussrunde in China auf dem Plan.

"Nordkorea wird ein harter Gegner. Aber besorgt sind wir deshalb nicht, weil wir dagegen halten und gewinnen werden", sagte Silvia Neid bestens gelaunt in Wuhan.

Alle seien "heiß auf das Alles-oder-Nichts-Spiel", versicherte Simone Laudehr. Die 21 Jahre alte Mittelfeldspielerin, die zuletzt gegen Japan wegen einer Gelbsperre fehlte, rückt wieder in die Start-Elf.

Die Duisburgerin erfährt es von Neid offiziell zwar erst in der letzten Teamsitzung, aber die Fußballlehrerin hatte erneut kein Problem damit, derlei Personalien einen Tag früher an die Medien zu geben. "Simone wird spielen", so die klare Ansage der 43-Jährigen.

Innenverteidigung steht noch nicht

Eine andere Entscheidung wurde vertagt. Annike Krahn oder Sandra Minnert - der Trainerstab rätselt noch, wer neben Ariane Hingst in der Innenverteidigung spielt. Neid hat nach der Genesung der routinierten Minnert die Qual der Wahl.

"Annike hat gegen England und Japan gut gestanden. Sie ist gut drin im Turnier und wir haben kein Gegentor bekommen", sagte Neid. Andererseits könne Minnert das Spiel von hinten besser aufbauen und lange Pässe schlagen. "Wir überlegen noch, was für uns in der Anfangsphase wichtiger ist."

Entwarnung bei Angeschlagenen

Entwarnung gab es bei Linda Bresonik und Sandra Smisek. Sie hatten wegen leichter Adduktorenprobleme am Donnerstag das Training abgebrochen. Um die Schwere der Blessuren war Verwirrung entstanden, weil bei Smisek sogar Tränen flossen.

"Sie war halt traurig, dass sie plötzlich etwas spürte. Sie kann aber fast alle Bewegungen machen und wird bis Samstag ebenso einsatzfähig sein wie Linda", meinte Neid. Um nicht zu riskieren, habe man das Training abgebrochen.

Nordkorea eine harte Nuss

Dass der Weltranglisten-Fünfte ein wirklich harter Brocken ist, darüber sind sich nach der Video-Analyse alle einig. Entsprechend akribisch bereitet der Trainerstab die Elf vor.

Die USA wären beim 2:2 zum Auftakt gegen den weithin unbekannten Gegner beinahe gestolpert. Danach gewann Nordkorea 2:0 gegen Nigeria, unterlag aber zum Vorrunden-Abschluss Schweden 1:2. "Wir wissen inzwischen viel über Nordkorea", betonte Neid, und listete sämtliche Vorzüge auf: "Sie sind robust, quirlig und aggressiv. Sie stehen kompakt, schalten schnell um und schießen aus allen Lagen."

Hohes Tempo als Schlüssel zum Sieg 

Zum Fürchten also? "Nein, wir haben Respekt. Aber ich habe vor so einer Mannschaft keine Angst", sagte Laudehr, die im Vorjahr bei der U 20-WM gegen die Koreanerinnen verlor. "Wir müssen von Anfang an hohes Tempo gehen und sie unter Druck setzen. Schließlich sind wir Weltmeister", sagte sie.

Wenn die DFB-Elf auf dem Rasen ähnlich selbstbewusst auftritt, muss einem nicht bange sein. Zumal die Torhüterin des Gegners Schwächen bei Fernschüssen verriet. Wir müssen mehr aus der Distanz schießen", schlug Spielmacherin Renate Lingor daher vor.

Gegenspielerinnen kaum auseinanderzuhalten

Neid wird ihre Schützlinge taktisch und mental top vorbereiten, auch wenn die Identifizierung der einzelnen Spielerinnen Probleme bereitet. "Die sehen alle gleich aus, sind gleich groß, haben die gleiche Frisur und heißen auch gleich", sagten Laudehr und Lingor schmunzelnd.

Kein Wunder, dass Neid bei der Gegneranalyse nur von den Rückennummern sprach. "Das ist für uns einfacher. Selbst wenn wir die Namen wüssten, würde es nicht nutzen", so Lingor.

Auf jeden Fall ist das Halbfinale fest eingeplant. Neid: "Alle wissen, worum es geht." Und über die ungewohnt frühe Anstoßzeit, an die man sich schon im Training gewöhnte, sagte sie: "Egal, ob um 10.00 Uhr morgens, 11.00 Uhr abends oder um 17.00 Uhr - wir wollen gewinnen."

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung