Gomez schließt Frieden mit Kritikern

SID
Montag, 04.01.2016 | 10:55 Uhr
Mehmet Scholl spöttelte einst über Mario Gomez, er habe sich im Spiel "wund gelegen"
© getty
Advertisement
World Cup
45 Min. nach Abpfiff: Schaue die WM-Highlights auf DAZN
World Cup
Saudi-Arabien -
Ägypten (Highlights)
World Cup
Uruguay -
Russland (Highlights)
World Cup
Spanien -
Marokko (Highlights)
World Cup
Iran -
Portugal (Highlights)
World Cup
Australien -
Peru (Highlights)
World Cup
Dänemark -
Frankreich (Highlights)
World Cup
Nigeria -
Argentinien (Highlights)
World Cup
Island -
Kroatien (Highlights)
J2 League
Fagiano -
Tokyo Verdy
World Cup
Südkorea -
Deutschland (Highlights)
World Cup
Mexiko -
Schweden (Highlights)
World Cup
Schweiz -
Costa Rica (Highlights)
World Cup
Serbien -
Brasilien (Highlights)
World Cup
Senegal -
Kolumbien (Highlights)
World Cup
Japan -
Polen (Highlights)
World Cup
Panama -
Tunesien (Highlights)
World Cup
England -
Belgien (Highlights)
Allsvenskan
Göteborg -
Kalmar

Mario Gomez hat seinen Frieden mit seinen Kritikern geschlossen. "Das Polarisierende ist vielleicht Teil meiner Karriere, das wird immer so sein", sagte der Stürmer, für den Besiktas Istanbul im Sommer die Kaufoption ziehen will, in einem Interview mit der FAZ: "Ich finde es inzwischen sogar ganz gut - besser jedenfalls, als langweilig zu sein."

Als junger Spieler habe er "diese Leute", die ihn ausgepfiffen haben, "immer überzeugen wollen. Mittlerweile will ich nur noch Spaß haben und mich nicht beeinflussen lassen.

Miro Klose ist doch das beste Beispiel dafür, wie schnell es gehen kann. Er war vor der WM 2010 für viele das rote Tuch schlechthin, als er dann vier Jahre später als Weltmeister abgetreten ist, war er wieder Everybody's Darling. Auch Mesut Özil wurde schon öfters ausgepfiffen, und das ist wahrscheinlich der genialste Fußballer, den wir haben oder je hatten.

"Nie Streit" mit Jogi Löw

Mit Bundestrainer Joachim Löw habe er derweil "nie Streit" gehabt, versicherte der 30-Jährige: "Er war immer offen und ehrlich. Natürlich war es hart, die WM zu verpassen. Aber wenn ich einen Groll hatte, dann auf mich, auf meinen eigenen Körper, weil er mich zwei Jahre im Stich gelassen hat. So sehe ich es auch für die Zukunft. Wenn der Körper so bleibt, wie er jetzt ist, dann habe ich eine sehr gute Chance, dabei zu sein."

Bei der EM 2016 könnte Gomez, der im November 2015 sein Nationalmannschafts-Comeback nach 14 Monaten gefeiert hatte, gar einen ganz besonderen Moment erleben. "Ich weiß, dass am 10. Juli das Finale ist, das ist mein Geburtstag", sagte der Stürmer, der mit 13 Toren die Torjägerliste in der Türkei anführt: "Da könnte ich mir ein schönes Geschenk machen."

Mario Gomez im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung