Fussball

Weitere Verhöre im türkischen Wettskandal

SID
Der ehemalige Bochumer Fatih Akyel steht im Wettskandal unter Verdacht
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Acht weitere Personen wurden am Freitag zum türkischen Wettskandal verhört. Unter den ersten Verhafteten war der unter Betrugsverdacht stehende Ex-Bochumer Fatih Akyel.

Der Wettskandal im türkischen Fußball weitet sich aus. Nachdem die Polizei am Mittwoch bereits 46 Personen, darunter auch den ehemaligen Bundesliga-Profi Fatih Akyel festgenommen hatte, wurden am Freitag acht weitere Personen von der Polizei verhört.

Akyel, der 2005 drei Monate im Kader des Bundesligisten VfL Bochum stand und 2002 mit der türkischen Nationalmannschaft WM-Dritter wurde, werden nach Angaben seines Anwaltes Betrug und Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Neben dem 32-Jährigen wurden auch ein weiterer Ex-Nationalspieler und ein Stürmer des Erstligisten Buyuksehir Belediyespor festgenommen.

Die Tageszeitung "Haberturk" berichtete am Freitag, dass insgesamt 59 Spiele aus der Zeit zwischen 2007 und 2009 auf Wettmanipulation untersucht würden, darunter sollen sich auch zehn Erstligaspiele befinden.

Nach Angaben des türkischen Fußball-Verbandes TFF steht die Polizei-Aktion nicht im Zusammenhang mit den Ermittlungen der Bochumer Staatsanwaltschaft, die den größten Manipulationsskandal der europäischen Fußballgeschichte aufgedeckt hatte.

46 Festnahmen in der Türkei

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