Özat und Daum

Kein Glas Tee mit Daum

Von SPOX
Donnerstag, 07.01.2010 | 13:14 Uhr
Ümit Özat und Christoph Daum sind beim 1. FC Köln 2008 gemeinsam aufgestiegen
© Getty
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In einem Interview spricht Kölns Ex-Publikumsliebling Ümit Özat über sein gestörtes Verhältnis zu Christoph Daum, den er einst als "Vater" bezeichnete. Der Ex-Trainer des 1. FC Köln reagiertauf die Aussagen seines einstigen Ziehsohnes überrascht.

Etwas leise war der Abschied Ümit Özats beim 1. FC Köln in der Winterpause. Mit einer Pressemitteilung wurde der einstige Aufstiegsheld des FC verabschiedet. Der "dringlichen Bitte" des Spielers sei der Klub nachgekommen, hieß es in der Mitteilung.

Nach eigenen Angaben ging Özat aus familiären Gründen zurück in die Türkei, wollte sich dort um seinen schwer erkrankten Schwiegervater kümmern.

Nicht ein Glas Tee getrunken

Doch wenige Tage nach dieser Verkündung wurde Özat als Co-Trainer beim türkischen Klub Ankaragücü vorgestellt. Als Assistent von Roger Lemerre soll der Türke seinen ehemaligen Klub zum ersehnten Erfolg führen. Von seiner Rückkehr erhofft sich der türkische Hauptstadtklub einiges - genauso wie der 1. FC Köln bei Özats Verpflichtung 2007.

In seiner Heimat hat Özat nun für Verwunderung gesorgt und über sein Verhältnis zu seinem damaligen Trainer Christoph Daum gesprochen. "Außerhalb der Arbeit haben wir mit Daum nicht einmal ein Glas Tee getrunken. Als Jemand, der ihn zu zwei Meisterschaften geführt hat, sollte er mich schätzen", so Özat in der Tagezeitung "Vatan", "ich bin nicht wütend, wünsche ihm alles Gute, aber ich möchte auch nicht mehr darüber sprechen."

"Wie ein Vater für mich"

Die Aussagen überraschen, zumal Özat und Daum schon zu gemeinsamen Zeiten in der Türkei bei Fenerbahce ein inniges Verhältnis nachgesagt wurde. Auch der Wechsel 2007 von Fenerbahce, wo Özat Kapitän war und gerade Meister wurde, zum damaligen Zweitligisten wäre ohne Daum nicht realisierbar gewesen. "Er ist wie ein Vater für mich", sagte Özat damals über Daum.

Die Aussagen seines ehemaligen Schützlings scheinen auch "Vater" Daum überrascht zu haben.

"Wenn Ümit das so gesagt hat, dann hat er vergessen, dass er mir drei Titel geschenkt hat. Der dritte war der Aufstieg mit dem FC. Denn da war er einer der wichtigsten Spieler", so Daum im "Express". "Wenn er mir persönlich das ins Gesicht sagt, ist das was anderes. Ansonsten wünsche ich ihm alles Gute."

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