1:1 bei Milan! Matri hält Juves Serie am Leben

Von Stefan Rommel
Samstag, 25.02.2012 | 22:41 Uhr
Kein Durchkommen: Juve-Keeper Buffon (u.) stoppt Milan-Angreifer Robinho
© Getty
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Juventus Turin bleibt in der Serie A weiter ungeschlagen. Torjäger Alessandro Matri bescherte dem Rekordmeister beim Spitzenspiel gegen den AC Milan noch einen wichtigen Punkt, am Ende hieß es leistungsgerecht 1:1 (1:0). Für Aufregung sorgten auch zwei Fehlentscheidungen von Schiedsrichter Tagliavento.

Antonio Nocerino erzielte früh in der ersten Halbzeit das Tor für den Spitzenreiter (15.). Erst wenige Minuten vor Schluss kam Juve durch Matris zehntes Saisontor doch noch zum Ausgleich (83.).

Milan bleibt durch das Remis weiter einen Punkt vor Juventus, das allerdings noch ein Nachholspiel in der Hinterhand hat.

Muntari räumt auf

Turin erwischte den etwas besseren Start und war in den ersten 15 Minuten leicht überlegen. Dann kam Milan immer besser ins Spiel, weil die Gastgeber im Mittelfeld nach und nach die Oberhand gewannen.

Besonders Sulley Muntari räumte rigoros auf, hatte unheimlich viele frühe Ballgewinne. Muntari war es auch, der sich um Juves Spielgestalter Andrea Pirlo kümmerte und den 32-Jährigen ziemlich aus dem Spiel nahm.

Nocerino besorgt Führung

Dazu durchbrach Robinho mit einigen Tempodribblings immer wieder die Defensive des Rekordmeisters. Der Führungstreffer entsprang aber einem doppelten Missgeschick von Leonardo Bonucci.

Erst spielte der Innenverteidiger einen leichten Ball Robinho direkt in die Beine, der bediente sofort Nocerino - und dessen Schuss aus 25 Metern fälschte Bonucci dann auch noch unhaltbar ab. Es war Nocerinos achter Saisontreffer.

Krasse Fehlentscheidung gegen Milan

In der 25. Minute dann eine fast unglaubliche Fehlentscheidung des Schiedsrichtergespanns: Erst parierte Gigi Buffon noch einen Kopfball von Philippe Mexes grandios, den zweiten Ball köpfte Muntari aber aus zwei Metern ins Tor. Buffon kratzte den Ball erst gut 30 Zentimeter hinter der Linie raus, Milans Spieler jubelten bereits. Aber Schiri Tagliavento gab den klaren Treffer nicht.

Im direkten Gegenzug hatte Marcelo Estigarribia die beste Juve-Chance, den Schuss des 24-Jährigen aus der Distanz parierte Christian Abbiati aber stark. Es sollte die einzige nennenswerte Offensivaktion der Gäste in der ersten Halbzeit bleiben.

Juve viel zu verhalten

Auch nach dem Wechsel blieb Juve verhalten, traute sich kaum in die Offensive und hatte miserable Zweikampfwerte von nur rund 40 Prozent. Milan hatte das Spiel weiter vollkommen im Griff, versäumte es aber, etwas zielstrebiger nach vorne und auf den zweiten Treffer zu spielen.

Juventus fand einfach kein Mittel, um sich durch Milans Bollwerk zu kombinieren, wirkte seltsam lethargisch und hatte unerhört viele technische Fehler in seinem Spiel. Umso erstaunlicher, dass sich in der 69. Minute plötzlich ein Geistesblitz einschlich.

Aber nach Giorgio Chiellinis Flanke scheiterte Fabio Quagliarella aus sechs Metern am glänzend reagierenden Abbiati. Jetzt kam Juve aus seiner Deckungshaltung raus und wurde stärker.

Milan schwinden die Kräfte

Milans Herrlichkeit war auf einmal vorbei, Juve baute mächtig Druck auf und kam durch den eingewechselten Alessandro Matri zum vermeintlichen Ausgleich - aber auch den Treffer erkannte Tagliavento wegen einer Abseitsstellung nicht an. Die nächste Fehlentscheidung.

Doch nur wenige Minuten später besorgte Matri dann doch noch den Ausgleich: Nach einer feinen Flanke von Pepe drosch der Torjäger den Ball volley aus zehn Metern in die Maschen (83.).

Vidal mit glatt Rot vom Platz

In der Schlussphase wollten beide noch den Sieg, echte Chancen gab es aber auf beiden Seiten nicht mehr.

Den Schlusspunkt setzte so Arturo Vidal, der in der 88. Minute nach einem völlig unmotivierten Foul an van Bommel mit glatt Rot vom Platz flog.

Der Spieler des Spiels: Sulley Muntari fegte 60 Minuten lang wie ein Derwisch durchs Milan-Mittelfeld und raubte Juve jegliche Lust am Offensivspiel. Hatte eigentlich dazu auch das vielleicht vorentscheidende 2:0 erzielt, das keine Berechtigung fand. Am Ende schwanden etwas die Kräft. Trotzdem: Ganz starkes Spiel von Muntari.

Milan vs. Juve: Die Bilanz

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