Sonntag, 12.12.2010

Serie A, 16. Spieltag

Last-Minute-Sieg für Juve dank Krasic

Milos Krasic erzielte in der Nachspielzeit das 2:1 für die alte Dame gegen Lazio Rom. Juve kletterte auf Tabellenplatz zwei hinter Milan. Die Rossoneri verteidigten ihre Tabellenführung durch einen 3:0-Sieg in Bologna. Der SSC Napoli gewann gegen den FC Genua und hält Anschluss an die Tabellenspitze.

Milos Krasic erzielte für Juventus Turin gegen Lazio Rom sein fünftes Saisontor
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Milos Krasic erzielte für Juventus Turin gegen Lazio Rom sein fünftes Saisontor

Juventus - Lazio Rom 2:1 (1:1)

Im direkten Verfolgerduell zwischen Lazio und Juvesah es im Stadio Olimpico lange nach einer Punkteteilung aus.

Bereits nach zwei Minuten brachte Giorgio Chiellini die Hausherren per Kopfball in Führung. Doch die Freude währte nicht lange. Mauro Zarate glich nach einer knappen Viertelstunde aus (14.). Danach entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, Alberto Aquilani scheiterte am Aluminium (19.).

Milan dürfte sich schon ins Fäustchen gelacht haben, von einem Remis hätte einzig der Tabellenführer profitiert. Doch Juve hatte noch ein Ass im Ärmel, in der vierten Minute der Nachspielzeit schoss sich Milos Krasic zum Matchwinner und Juve endgültig an die Spitze heran.

FC Bologna - AC Milan 0:3 (0:2)

Die Rossoneri bleiben in Italien weiter das Maß aller Dinge. Kevin-Prince Boateng (9.), Robinho (35.) und Zlatan Ibrahimovic mit seinem neunten Ligatreffer (60.) erzielten die Tore für das Team von Coach Massimiliano Allegri.

Torhüter Christian Abbiati hielt als Krönung in der Schlussphase einen Elfmeter von Marco Di Vaio. Das 3:0 war der sechste Milan-Sieg in den letzten sieben Ligaspielen.

Ganz stark in Form präsentierte sich im Renato-Dall'Ara-Stadion Boateng. Nachdem er das 1:0 nach schöner Flanke von Ibrahimovic selbst erzielt hatte, bereitete er Robinhos Treffer mit einem Hackenzuspiel wunderschön vor.

Bologna hatte drei der letzten vier Spiele gewonnen und in dieser Saison weder gegen Inter, Juventus noch die Roma verloren.

Die Toptorjäger der Serie A 2010/2011
Rang 1: Antonio Di Natale von Udinese Calcio (28 Tore). Der Italiener trifft seit der Saison 2006/07 jedes Jahr zweistellig
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Rang 1: Antonio Di Natale von Udinese Calcio (28 Tore). Der Italiener trifft seit der Saison 2006/07 jedes Jahr zweistellig
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Rang 2: Edinson Cavani vom SSC Neapel (26 Tore). Schon bei der WM in Südafrika überzeugte der Uruguayer
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Rang 2: Edinson Cavani vom SSC Neapel (26 Tore). Schon bei der WM in Südafrika überzeugte der Uruguayer
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Rang 3: Samuel Eto'o von Inter Mailand (21 Tore). Kameruns Kapitän spielt seit Jahren auf Top-Niveau
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Rang 3: Samuel Eto'o von Inter Mailand (21 Tore). Kameruns Kapitän spielt seit Jahren auf Top-Niveau
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Rang 4: Alessandro Matri von Juventus Turin (20 Tore). Er wechselte Ende Januar von Cagliari nach Turin
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Rang 4: Alessandro Matri von Juventus Turin (20 Tore). Er wechselte Ende Januar von Cagliari nach Turin
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Rang 5: Marco Di Vaio vom FC Bologna (19 Tore). Der gebürtige Römer ist mit 34 Jahren noch immer torhungrig
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Rang 5: Marco Di Vaio vom FC Bologna (19 Tore). Der gebürtige Römer ist mit 34 Jahren noch immer torhungrig
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FC Genua - SSC Napoli 0:1 (0:1)

Der SSC Napoli bleibt an der Tabellenspitze dran. Durch den knappen Sieg beim FC Genua haben die Azzurri, die auf den verletzten Lavezzi verzichten mussten, nun 30 Punkte auf dem Konto. Das Tor des Tages erzielte Marek Hamsik nach einer starken Freistoßvorlage von Walter Gargano per Kopf. Dabei hatte Genua kurz zuvor die Riesenchance durch Marco Rossi, der nach einer Kopfballverlängerung von Luca Toni frei vor Morgan de Sanctis vergab.

Genua konnte seine Ambitionen auf einen Platz im europäischen Wettbewerb nicht unterstreichen und hängt nach der Heimniederlage im Tabellenmittelfeld fest.

Dabei war letztendlich vor allen Dingen die fahrlässige Chancenverwertung ausschlaggebend für die Niederlage. In der zweiten Halbzeit vergaben Rossi, Toni und der eingewechselte Rudolf beste Chancen.

Napoli verlor kurz vor Schluss noch Mittelfeldspieler Michele Pazienza, der Omar Milanetto in der 85. Minute foulte und dafür die Gelb-Rote Karte erhielt. Mit zehn Spielern retteten die Azzurri aber den knappen Vorsprung mit Mühe und Not über die Zeit.

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