Agententhriller mit Mourinho

Von Daniel Paczulla/Christian Bernhard
Montag, 31.03.2008 | 15:19 Uhr
Jose Mourinho, Didier Drogba
© Getty
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München - Es geht zu wie im besten Agententhriller: Viele Spuren, geheime Treffen an unbekannten Orten, knallharte Verhandlungen - ein Verwirrspiel. 

Genauso läuft es derzeit zwischen Jose Mourinho und Inter Mailand. Die aktuelle Spur führt nach Paris. Laut "Gazzetta dello Sport" soll es ein geheimes, informelles Treffen zwischen dem 45-jährigen Portugiesen und Inter-Boss Massimo Moratti gegeben haben.

Demnach soll Mourinho mit einem Privatjet von einem Flughafen im portugiesischen Cascais in die Stadt der Liebe geflogen sein, um inkognito detaillierte Gespräche über ein Engagement in Mailand zu führen.

Sieben Millionen plus Lampard und Drogba

Dabei soll Chelseas Ex-Trainer klipp und klar einige Forderungen gestellt haben. So berichtete die "Sunday Mail", dass der Coach seine Ex-Schützlinge Didier Drogba und Frank Lampard von Chelsea unbedingt haben will.

Dazu forderte er ein fürstliches Gehalt von sieben Millionen Euro netto, sein komplettes Trainerteam plus einen italienischen Assistenten, der für einen bessere und schnellere Integration zuständig sein soll.

Angeblich soll das Gespräch zwischen beiden Seiten sehr positiv verlaufen sein. So verdichten sich die Gerüchte, dass Mourinho ab Sommer Roberto Mancini ablösen wird.

Seit längerem in Kontakt 

Obwohl Real Madrid und der FC Barcelona auch weiterhin an Mourinho dran sein sollen, scheint Inter derzeit die besten Karten zu haben.

Bereits nach dem Aus im Champions-League-Achtelfinale gegen den FC Liverpool sollen die Inter-Verantwortlichen Kontakt zum Portugiesen gesucht haben. Es wurde von Treffen in Setubal und kurz darauf in Mailand gesprochen.

Zwar hatte Mourinho eine Zusammenkunft in Mailand strikt bestritten, allerdings verplapperte sich Eladio Barames.

Zufälliges Treffen? 

Sein Berater bestätigte, dass sich Mourinho zu diesem Zeitpunkt in der zweitgrößten Stadt Italiens aufgehalten und sich mit den Verantwortlichen, wenn auch nur zufällig, getroffen hatte.

Eine offizielle Bestätigung der Verhandlungen gibt es noch nicht, aber die Indizien in diesem Fall verdichten sich. Er steht wohl kurz vor der Lösung.

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