Sonntag, 20.05.2012

Nach Skandalspiel in Auxerre

Montpellier erstmals französischer Meister

Der HSC Montpellier hat zum ersten Mal in seiner Geschichte die französische Meisterschaft gewonnen. In einer dramatischen Partie beim Absteiger AJ Auxerre siegten die Südfranzosen am letzten Spieltag der Ligue 1 mit 2:1 (1:1).

Das Spiel in Auxerre musste zweimal unterbrochen werden, hier sammeln die Spieler Tennisbälle auf
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Das Spiel in Auxerre musste zweimal unterbrochen werden, hier sammeln die Spieler Tennisbälle auf

Die Partie musste in der zweiten Halbzeit zweimal lange unterbrochen werden, nachdem Fans der Heimmannschaft zunächst Gästekeeper Jourdren mit Tennisbällen und Klopapier beworfen und anschließend in großem Stil Feuerwerkskörpern abbrannten. Das Spiel stand beide Male kurz vor dem Abbruch, wurde jedoch von Schiedsrichter Said Ennjimi fortgesetzt.

Mann des Tages war der Nigerianer John Utaka, der mit seinen beiden Treffern (32., 85.) den Sieg besorgte. Auxerre war durch Olivier Kapo in der 20. Minute in Führung gegangen.

Bei einer Niederlage Montpelliers wäre Verfolger Paris St.-Germain Meister gewesen. So blieb der 2:1 (0:1)-Sieg der Pariser beim FC Lorient ohne Wert. Der letztjährige Double-Gewinner OSC Lille wurde Dritter und erreichte damit die Qualifikation zur Champions League. Olympique Lyon kam auf Rang vier und spielt kommende Saison in der Europa League. Absteigen müssen neben Auxerre noch Djon FCO und SM Caen.

HSC Montpellier in der Übersicht

Die Ligue 1 2010/2011
Paris' Nene ist bislang der Spieler der Saison in der Ligue 1. Der Brasilianer besticht neben einer glänzenden Technik und Dribbelstärke auch durch Torgefahr (13 Saisontore)
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Paris' Nene ist bislang der Spieler der Saison in der Ligue 1. Der Brasilianer besticht neben einer glänzenden Technik und Dribbelstärke auch durch Torgefahr (13 Saisontore)
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Lilles Eden Hazard (r.) ist wohl das größte Talent der Ligue 1. Der 19 Jahre alte Belgier ähnelt in seiner Spielweise Bayerns Franck Ribery
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Nolan Roux (2.v.r.) vom Überraschungsteam Stade Brest hat seine Stärken besonders im Kopfballspiel. Der 22-jährige Franzose erzielte bislang respektable fünf Saisontreffer
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Nolan Roux (2.v.r.) vom Überraschungsteam Stade Brest hat seine Stärken besonders im Kopfballspiel. Der 22-jährige Franzose erzielte bislang respektable fünf Saisontreffer
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Andre-Pierre Gignac wechselte vor der Saison vom FC Toulouse zum Meister Olympique Marseille. In der Ligue 1 gelang dem Franzosen bislang ein Treffer
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Nach schwachem Start hat sich der ehemalige Serienmeister aus Lyon um Miralem Pjanic berappelt und liegt nur noch einen Zähler hinter Tabellenführer Lille auf Rang vier
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