Wegen Voodoo-Zauber nicht zu Everton? Lukaku will klagen

SID
Mittwoch, 10.01.2018 | 14:54 Uhr
Romelu Lukaku wechselte von Everton zu Manchester United
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Ein Voodoo-Zauber soll zum Abgang des belgischen Fußball-Nationalspielers Romelu Lukaku (24) beim englischen Premier-League-Klub FC Everton geführt haben. Der Torjäger verzichtete im März 2017 auf eine Vertragsverlängerung bei den Toffees. Gegen diese Vorwürfe des Everton-Mehrheitseigners Farhad Moshiri nun klagen.

Laut Moshiri habe Lukaku eine Voodoo-Nachricht erhalten, dass er zu den Blues nach London gehen solle. Im Sommer wurde der Stürmer dann aber mit Rekordmeister Manchester United handelseinig und wechselte für 80 Millionen Euro Ablöse nach Old Trafford zu den Red Devils.

"Sie werden nicht glauben, was wir ihm geboten haben. Wir haben ihm mehr offeriert als Chelsea, aber damals wollte er unbedingt zu Chelsea", sagte der iranisch-britische Milliardär, "wir haben alles versucht, um Rom zu halten."

Die Verträge für eine Verlängerung seien schon vorbereitet gewesen, doch plötzlich berichtete Lukaku, er befinde sich auf einer Pilgerreise in Afrika und er habe bei einem Voodoo-Ritual eine Nachricht erhalten, wonach er unbedingt zu Chelsea wechseln solle, so der 62-jährige Moshiri.

Gegenüber BBC Sport erklärte ein Repräsentant Lukakus, dass man diese Vorwürfe nicht akzeptieren werde: "Er distanziert sich von diesen Überzeugungen und den Aussagen und wird juristische Schritte prüfen." Lukaku sei "sehr katholisch und Voodoo ist nicht Teil seines Lebens oder seines Glaubens. Er war einfach nicht von Everton und Herr Moshiris Projekt überzeugt."

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