Dienstag, 17.12.2013

Viertelfinale im Capital One Cup

Chelsea blamiert sich in Sunderland

Der FC Chelsea blamiert sich im Capital One Cups gegen den AFC Sunderland und scheidet durch ein 1:2 nach Verlängerung (1:1, 0:0) schon im Viertelfinale aus. Wesentlich weniger Probleme hat Machester City, das für Leicester City eine Nummer zu groß ist.

Ki Sung-Yong (r.) erzielte in der Verlängerung das entscheidende Tor gegen Chelsea
© getty
Ki Sung-Yong (r.) erzielte in der Verlängerung das entscheidende Tor gegen Chelsea

AFC Sunderland - FC Chelsea 2:1 n.V. (1:1, 0:0)

Tore: 0:1 Cattermole (47., ET), 1:1 Borini (88.), 2:1 Ki (120.)

Jose Mourinho wirkte schon beim Abpfiff nach 90 Minuten höchst unamüsiert: Verlängerung gegen den Tabellenletzten der Premier League. Doch in der Schlussminute schoss Sung-Yueng Ki plötzlich das 2:1 für Sunderland. Neun Spiele in Folge hatten die Blues im Stadium of Light gewonnen, ausgerechnet im Ligapokal riss die Serie.

Dabei hatte Lee Catermole Chelsea schon zuvor beinahe den Einzug ins Halbfinale geschenkt. Der 25-jährige Mittelfeldspieler der Black Cats wollte Frank Lampard direkt nach dem Seitenwechsel davon abhalten einzuschieben, versenkte dabei aber den Ball im eigenen Netz. Vito Mannone konnte das Leder erst hinter der Linie rauskratzen.

Im Anschluss entwickelte sich endlich ein Fußballspiel, nachdem beide Teams in der ersten Hälft absolute Magerkost boten. Dabei dominierte Chelsea, Samuel Eto'o, Kevin De Bruyne und Andre Schürrle ließen aber sämtliche guten Chancen aus. Die Black Cats waren lange unfähig, sich gute Möglichkeiten zu erspielen, bis Fabio Borini kurz vor Schluss aus extrem spitzen Winkel Mark Schwarzer überwand und so doch noch die Verlängerung erzwang.

Leicester City - Manchester City 1:3 (0:2)

Tore: 0:1 Kolarov (9.), 0:2, 0:3 Dzeko (41., 53.), 1:3 Dyer (77.)

Im Duell David gegen Goliath wehrte sich Leicester zwar im Rahmen seiner Möglichkeiten, doch letztlich war Manchester eine Nummer zu groß. Das Team von Manuel Pellegrini riss das Spiel von Beginn an an sich. Leicester, das in der letzten Runde mit Fulham bereits einen Premier-League-Gegner ausschaltete, konnte kaum für Entlastung sorgen.

Aleksander Kolarov nutzte die drückende Überlegenheit und brachte die Citzens mit einem herrlichen Freistoß aus 30 Metern früh in Führung. Der ansonsten stark agierende Torhüter Kaspar Schmeichel, Sohn der United-Legende Peter Schmeichel, war chancenlos. Mit einem Doppelpack entschied Edin Dzeko die Partie anschließend vorzeitig.

Manchester blieb zwar überlegen und erarbeitete sich eine Vielzahl an Chancen, wurde zum Ende der Partie jedoch nachlässiger und kassierte durch Lloyd Dyer noch den Ehrentreffer. Viel mehr schmerzen dürfte aber der Verlust von Pablo Zabaleta, der nach einer Oberschenkelverletzung früh den Platz verlassen musste.

League Cup: Das Viertelfinale im Überblick


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