Arsenal bleibt Spitzenreiter

Von Adrian Bohrdt / Marco Heibel
Sonntag, 29.09.2013 | 19:14 Uhr
Serge Gnabry schoss aus 15 Metern flach zu seinem ersten Premier-League-Treffer ein
© getty
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Ball paradox am 6. Spieltag der Premier League: Manchester United verliert sein Heimspiel gegen West Brom, ManCity geht bei Aston Villa baden. Im Londoner Derby trennen sich Tottenham und Chelsea unentschieden. Lange deutete sich ein Heimsieg von Swansea City gegen den FC Arsenal an, am Ende behielten die Londoner aber mit 2:1 die Oberhand und bleiben damit Tabellenführer. Der FC Liverpool siegt mit 3:1 in Sunderland.

AFC Sunderland - FC Liverpool 1:3 (0:1)

Tore: 0:1 Sturridge (28.), 0:2 Suarez (36.), 1:2 Giaccherini (52.), 1:3 Suarez (89.)

Beim Liga-Comeback von Luis Suarez nach fast fünfmonatiger Sperre wegen seiner Biss-Attacke gegen Branislav Ivanovic vom FC Chelsea gehörte Liverpool im Stadium of Light die Anfangsphase. In der 8. Minute zwang Steven Gerrard Sunderland-Keeper Keiren Westwood per Freistoß zu einer Glanzparade. Der Abpraller fiel Martin Skrtel vor die Füße, der allerdings zuvor um Zentimeter im Abseits stand.

In der Folge gestaltete Sunderland das Spiel offener. Sebastian Larsson scheiterte in der 24. Minute bei seinem Freistoßversuch aus rund 25 Metern halblinker Position an der Latte. Auf der Gegenseite brachte Daniel Sturridge die Reds nach einer Gerrard-Ecke per Kopf in Führung (28.). Acht Minuten später ließ Sturridge die Abwehr der Black Cats abermals schlecht aussehen und bediente seinen Sturmpartner Suarez, der aus fünf Metern einschob.

Die von Interimstrainer Kevin Ball betreuten Hausherren zeigten sich unbeeindruckt: In der 44. Minute konnte Simon Mignolet noch mit dem Fuß gegen Craig Gardner retten. In der 52. Minute ließ der Belgier allerdings einen Fernschuss von Sung-Yong Ki prallen, Emanuele Giaccherini war zur Stelle und verkürzte auf 1:2. Die Reds hatten danach Mühe, die Kontrolle zurückzugewinnen. In der 89. Minute machte Suarez mit seinem zweiten Tor nach erneuter Vorarbeit von Sturridge dann aber alles klar. Durch den Sieg verbesserten sich die Reds in der Tabelle auf Rang drei, Sunderland bleibt trotz der ordentlichen Vorstellung mit einem Zähler Tabellenletzter.

Swansea City - FC Arsenal 1:2 (0:0)

Tore: 0:1 Gnabry (58.), 0:2 Ramsey (63.), 1:2 Davies (82.)

Swansea fand besser in die Partie, Jonjo Shelvey setzte mit einem Schuss aus 25 Metern knapp über die Latte das erste Ausrufezeichen (6.). Auf der anderen Seite brachte Keiran Gibbs Arsenal erstmals gefährlich vors Tor, seine Hereingabe von der Grundlinie verpassten in der Mitte alle Mitspieler (9.). Wenig später versuchte sich Aaron Ramsey aus 20 Metern, sein Schuss rauschte jedoch am linken Pfosten vorbei (15.).

Anschließend übernahm Swansea das Kommando und spielte verbessertes Pressing, die Gäste hatten mit den Flanken der Schwäne aber keine Probleme. Nachdem sich Arsenal eine lange Auszeit genommen hatten, schlugen die Gunners im zweiten Durchgang dann gleich doppelt zu: Zunächst bediente Aaron Ramsey Serge Gnabry, der deutsche Junioren-Nationalspieler schoss aus 15 Metern flach zu seinem ersten Premier-League-Treffer ein (58.).

Fünf Minuten später war Ramsey selbst zur Stelle, dieses Mal legte Olivier Giroud im Strafraum auf und Ramsey knallte den Ball aus zehn Metern unter die Latte. In der Folge kontrollierte Arsenal das Geschehen, dennoch kam Swansea nochmals ran: Michu bediente Ben Davis, der aus kürzester Distanz einschob (83.). Arsenal hatte kurz vor Schluss zudem Glück. Mathieu Flamini sprang der Ball im Strafraum ungeahndet an den Arm (87.), die Londoner brachten die Führung danach über die Zeit und bleiben somit Tabellenführer.

Manchester United - West Bromwich Albion 1:2 (0:0)

0:1 Amalfitano (54.), 1:1 Rooney (57.), 1:2 Berahino (66.)

Beide Teams boten eine Anfangsphase ohne große Torraumszenen. West Brom hatte mit den zahlreichen Flanken der Gastgeber keine Probleme, Wayne Rooney scheiterte außerdem freistehend per Kopf an Baggies-Keeper Boaz Myhill (24.). United wirkte einfallslos in der Offensive, mehr als ein Distanzschuss von Shinji Kagawa (37.) gelang den Red Devils vor der Pause nicht mehr. Die Gäste hatten durch Saido Berahino nur eine gefährliche Chance, sein Kopfball ging aber deutlich am Kasten von David De Gea vorbei (30.).

Kurz nach dem Seitenwechsel ging es Schlag auf Schlag. West Brom hatte die erste Chance, De Gea parierte gegen Stephane Sessegnon mit dem Fuß (47.). Nach sehenswertem Alleingang lupfte anschließend Morgan Amalfitano den Ball über De Gea zum Führungstreffer für die Baggies (54.), dann zirkelte Rooney einen Freistoß von links rechts ins Tor (57.).

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Die Gäste wurden jetzt aber stärker. Ein Kopfball von Jonas Olsson streifte die Latte (60.), dann zwang Amalfitano ManUtd-Keeper De Gea per Freistoß zu einer Glanzparade (65.). Kurz darauf machte es Saido Berahino besser: Von der Strafraumgrenze knallte er den Ball in die lange Ecke (66.). Myhill musste in der Schlussphase noch gegen Adnan Januzaj (84.) und Michael Carrick (90.+2) retten, West Brom brachte die Führung aber über die Zeit.

Aston Villa - Manchester City 3:2 (0:1)

Tore: 0:1 Yaya Toure (44.), 1:1 El Ahmadi (51.), 1:2 Dzeko (56.), 2:2 Bacuna (72.), 3:2 Weimann (75.)

City dominierte von Beginn an und hatte die erste Möglichkeit, Samir Nasri kam nach einem Konter aus 17 Metern frei zum Abschluss, sein Schuss rauschte am kurzen Pfosten vorbei (11.). Auch Edin Dzeko brachte den Ball aus fünf Metern nicht gefährlich auf das Tor (30.) und so dauerte es bis kurz vor der Pause, ehe City Zählbares gelang. Eine zu kurz abgewehrte Nasri-Ecke verwertete Yaya Toure freistehend aus elf Metern (44.).

Doch die ausgelassenen Chancen rächten sich nach dem Seitenwechsel, Karim El Ahmadi ließ City-Keeper Joe Hart bei der ersten Villa-Möglichkeit aus kürzester Distanz keine Chance (51.). City war nur kurz geschockt: Wieder leitete eine Ecke von Nasri den Treffer ein, dieses Mal traf Dzeko mit dem Hinterkopf (56.). Mit dem nächsten Angriff hätte Alvaro Negredo beinahe auf 3:1 erhöht, seinen Volleyschuss parierte Brad Guzan (59.).

Wieder schlug Villa wie aus dem Nichts zurück. Zunächst schlenzte Leandro Bacuna einen Freistoß aus 20 Metern in den Winkel (73.), drei Minuten später nutzte Andreas Weimann nach weitem Pass eine Unstimmigkeit in der City-Defensive und schob den Ball am herausgeeilten Hart vorbei. Die Schlussoffensive der Gäste blieb trotz fünfminütiger Nachspielzeit aus. Für City war es die zweite Saisonpleite.

Tottenham Hotspur - FC Chelsea 1:1 (1:0)

Tore: 1:0 Sigurdsson (19.), 1:1 Terry (65.)

Gelb-Rot: Torres (81./Chelsea)

Andre Villas-Boas' Team war der Mannschaft seines Lehrmeisters Jose Mourinho im ersten Durchgang einer sehr unterhaltsamen Partie überlegen.

Folgerichtig durften die Fans an der White Hart Lane in der 19. Minute nach einer tollen Kombination erstmals jubeln. Christian Eriksen passte zu Roberto Soldado, der legte für Gylfi Sigurdsson ab und der Isländer traf aus zehn Metern mit einem Schuss ins linke untere Eck.

Tottenham blieb die spielfreudigere Elf, Chelsea reagierte oft nur. In der 45. Minute hätte Paulinho beinahe das 2:0 erzielt, doch ein Schuss des Brasilianers aus fünf Metern aus spitzem Winkel landete am Außenpfosten. Nach dem Seitenwechsel zeigte Chelsea endlich mehr. Erst scheiterte Fernando Torres (53.) an Torhüter Hugo Lloris, dann wurde ein Tor von Juan Mata (57.) aufgrund einer Abseitsposition nicht gegeben. In der 65. Minute besorgte schließlich Terry per Kopf aus sieben Metern nach einem Freistoß von Mata aus dem Halbfeld das 1:1.

Andre Schürrle, der wie sein früherer Mainzer Mitspieler Lewis Holtby in der 70. Minute eingewechselt wurde, hatte anschließend das Führungstor für Chelsea auf dem Fuß (77.).

Er scheiterte aber aus 16 Metern alleine vor dem Torhüter stehend an Lloris. In der Schlussphase musste Chelsea in Unterzahl agieren. Torres flog wegen wiederholtem Foulspiel vom Platz - eine Fehlentscheidung. Der Stürmer hatte Jan Vertonghen nicht getroffen. Tottenham (13 Punkte) hat damit weiterhin zwei Zähler mehr als die Blues auf dem Konto.

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