Montag, 04.03.2013

Konstanz auf dem Trainerposten wichtig

Cech: Mourinho zu Chelsea? Warum nicht!

Petr Cech vom FC Chelsea sieht keinen Grund, warum Jose Mourinho nicht nach London zurückkehren könnte. Der Tscheche fordert vor allem Konstanz auf dem Trainerposten, betonte aber auch die Erfolge, die sein Team trotz der vielen Trainerwechsel feiern konnte.

Petr Cech feierte beim FC Chelsea gemeinsam mit Jose Mourinho große Erfolge
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Petr Cech feierte beim FC Chelsea gemeinsam mit Jose Mourinho große Erfolge

Während des 1:0-Sieges der Londoner am Wochenende gegen West Bromwich Albion waren von den Rängen Sprechchöre pro Mourinho zu hören. Der derzeitige Cheftrainer des Champions-League-Siegers, Rafael Benitez, hatte bereits verkündet, dass er den Verein zum Saisonende verlassen wird.

Auf die Frage, ob er sich eine Rückkehr des ehemaligen Trainers vorstellen könnte, antwortete Cech: "Wir waren mit ihm sehr erfolgreich, also warum nicht? Er ist ein hervorragender Trainer."

Vor allem sei aber endlich Konstanz auf dem Trainerposten wichtig. Immerhin zehn Trainer arbeiteten bei den Londonern bereits, seitdem Mäzen Roman Abramowitsch den Verein vor zehn Jahren übernommen hatte. "Ich hoffe, dass unser neuer Trainer, wer auch immer es wird, mehr Glück haben und bleiben wird. Das sage ich schon seit sechs Jahren", betonte der 30-Jährige.

Erfolg trotz Trainerwechsel

Allerdings musste aber auch Cech eingestehen, dass die Unbeständigkeit auf dem Trainerstuhl nicht zu Erfolglosigkeit geführt hat: "Es ist eine schwierige Frage, weil man viele Argumente bringen kann. In der gleichen Zeitspanne haben wir ungefähr so viele Titel wie Manchester United gewonnen, die die ganze Zeit nur einen Trainer hatten. Arsenal hat seit langem den gleichen Trainer und es ist schon eine Weile her, dass sie etwas gewonnen haben."

Für den Torhüter ist es deshalb klar: "Man kann nicht immer sagen, dass der Trainer oder die Spieler schuld sind. Sie arbeiten und warten auf Erfolg. Wir machen es auf unsere Art, andere Klubs auf ihre."

Besonders wichtig sei der Zusammenhalt in der Mannschaft: "Jeder sollte die Gelegenheit haben, seine Meinung zu sagen. Wenn jemand unglücklich ist, versuchen wir ihm zu helfen, so dass er wieder nach vorne schaut und sein Bestes für das Team gibt."

Außerdem müsse die Kommunikation im Verein funktionieren. "Wir haben nur einen Boss und das ist der Trainer. Es ist seine Entscheidung, ob er den Spielern zuhört, oder ob er seinen eigenen Weg finden will", sagte Cech.

Petr Cech im Steckbrief

Der FC Chelsea - Porträt in Bildern
Von den Top Four der Premier League durften die Chelsea-Fans bislang am wenigsten über Titel jubeln. Die großen Erfolge setzten erst ab 2003 ein...
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Der Russe Roman Abramowitsch (M.) ist seit 2003 starker Mann beim FC Chelsea. Er erwarb den Verein für rund 210 Millionen Euro...
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... und pumpte in seinem ersten Jahr hunderte Millionen Euro in den Klub. So kam Adrian Mutu (l.) für knapp 30 Millionen Euro aus Parma...
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... sowie Hernan Crespo für 26 Millionen Euro von Inter Mailand. Es folgten unter anderem Makelele, Cole und Veron. Abramowitsch gab 2003 180 Millionen für Neuzugänge aus
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2004 übernahm "The Special One" Jose Mourinho das Traineramt bei den Blues. Er löste den bisherigen Coach Claudio Ranieri ab
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Auch 2004 machte Abramowitsch die Kasse auf: Für 37 Millionen Euro holte er Didier Drogba von Olympique Marseille...
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... sowie Petr Cech für 13 Millionen Euro von Stade Rennes. Außerdem kamen Ricardo Carvalho und Paolo Ferreira für 50 Millionen von Mourinhos Ex-Klub Porto
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Mehr als 380 Millionen Euro für neue Spieler machten sich dann auch bezahlt: 2005 holte Chelsea nach genau 50 Jahren wieder einmal die Meisterschaft
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2006 wiederholten die Blues das Meisterstück. In der Meisterschaft kassierte das Abwehr-Bollwerk nur 22 Gegentore und hatte am Ende acht Punkte Vorsprung auf ManUtd
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Großen Anteil an den Erfolgen hatten Chelsea-Urgestein John Terry (l.) und Frank Lampard. Der war 2001 für 13 Millionen Euro von West Ham United gekommen
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Um das Projekt Meister-Hattrick zu schaffen, verpflichtete man Andrej Schewtschenko (r.) für 47 Millionen Euro vom AC Milan. Bis dato Chelseas teuerster Transfer
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Außerdem kam Michael Ballack ablösefrei vom FC Bayern. Das Meister-Triple klappte allerdings nicht, stattdessen holte Manchester United den Titel dreimal in Folge
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Das Stadion der Blues: Die Stamford Bridge wurde bereits im Jahr 1877 eröffnet und zuletzt 1990 saniert. Heutzutage finden maximal 42.055 Menschen darin Platz
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Hier spielten im Laufe der Jahre haufenweise Superstars. Ein paar Beispiele aus der vergangenen Zeit...
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Dennis Wise (r.) stand zwischen 1990 bis 2001 332 Mal für die Blues auf dem Platz
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Ruud Gullit, mit vollständigem Namen Rudi Dil Gullit, war von 1995 bis 1998 bei Chelsea tätig - zuerst als Spieler und anschließend als Trainer
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Gullit holte 1995 Gianluca Vialli von Juventus Turin. Zwei Jahre später beendete der Stürmer seine Karriere bei den Blues
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Zwischen 1996 und 2003 erzielte Publikumsliebling Gianfranco Zola (2.v.l.) in der Premier League in 229 Spielen 59 Tore für Chelsea
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George Weah, Weltfußballer des Jahres 1995, spielte nur ein Jahr lang an der Stamford Bridge. Im Jahr 2000 gewann er den FA-Cup
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Im selben Team stand zu dieser Zeit die französische Fußball-Legende Didier Deschamps (l.). Er verließ die Blues nach zwei Jahren in Richtung Valencia
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Die 1966er Mannschaft der Blues. Vorne rechts: Bobby Tambling, Chelseas Rekordtorjäger. In 302 Spielen traf er 164 Mal und gewann 1965 den League Cup
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Das Chelsea der Zukunft soll Carlo Ancelotti prägen. Der Italiener kam 2009 und holte auf Anhieb Meisterschaft und FA-Cup
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Entscheidenden Anteil daran hatten Frank Lampard (22 Tore/17 Assists) und Didier Drogba (29/13)
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Doch in der Saison 2010/2011 läuft nichts zusammen. Dabei holte man im Winter Fernando Torres für knapp 60 Millionen Euro aus Liverpool
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Adrian Bohrdt

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Cech vom sieht keinen Grund, warum Mourinho nicht nach London zurückkehren könnte. Der Tscheche fordert derweil aber vor allem Konstanz auf dem Trainerposten.

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