Pleite statt Erlösung: San Marino muss weiter warten

Von Jochen Tittmar/sid
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Trotz eines Treffers ihres Fußball-Helden Filippo Berardi hat San Marinos Nationalmannschaft ihre quälend lange Durststrecke fortgesetzt. Der Weltranglistenletzte verlor am Mittwochabend gegen St. Kitts und Nevis 1:3 (1:2) und wartet damit weiter seit fast 20 Jahren auf einen Sieg.

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Berardi, der im November das umjubelte Tor der Kleinstrepublik bei der 1:2-Heimniederlage in der EM-Qualifikation gegen Finnland geschossen hatte, brachte San Marino per Foulelfmeter in Führung (21.). Es war das vierte Tor für San Marino im vierten Spiel in Folge - das schaffte das kleine Land noch nie!

Doch dann machten die Gäste aus der Karibik, als 147. des FIFA-Rankings 63 Plätze besser postiert als die Gastgeber (210.), ernst.

In nun 202 offiziellen Länderspielen gab es somit weiter nur einen einzigen Sieg für San Marino: Am 28. April 2004 beim 1:0 gegen Liechtenstein.

Will der Mini-Binnenstaat nicht zwei Jahrzehnte Tristesse vollenden, hat er nur noch eine Chance: Am Sonntag geht es ein weiteres Mal daheim gegen St. Kitts und Nevis.

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