Fussball

John Obi Mikel rät Spielern von China-Wechsel ab

Von SPOX
John Obi Mikel blickt nicht gerade positiv auf seine Zeit in China zurück.

John Obi Mikel hat jungen Spielernvon einem Transfer nach China abgeraten und davor gewarnt, der Verlockung des Geldes zu erliegen. "Ich würde niemandem unter 30 raten, nach China zu wechseln. Sie würden es bereuen", ließ der 31-Jährige im Interview mit dem englischen Telegraph kein gutes Haar am chinesischen Fußball.

Der ehemalige Chelsea-Spieler hatte sich Anfang 2017 nach mehr als zehn Jahren Tianjin Teda angeschlossen. Ein Fehler, das hat der Mittelfeldspieler inzwischen eingesehen: "Man sollte warten, bis sich die Karriere dem Ende zuneigt. Das Geld stellt natürlich eine Versuchung dar, aber wenn du auf dem Höhepunkt deiner Karriere bist, ist es das nicht wert", meinte er.

Obi Mikel: China-Liga "hängt weit hinterher"

Seiner Meinung nach ist das Niveau des chinesischen Fußballs noch ausbaufähig. "Das musste ich sehr schnell feststellen. Sie stecken viel Geld in die Liga, aber hängen weit hinterher", betonte der 31-Jährige, der sich daher im Januar nach zwei Jahren in China dem FC Middlesbrough angeschlossen hatte.

Mit dem ehemaligen Bayern-Stürmer Sandro Wagner wechselte im Winter ein weiterer erfahrener Spieler zu Tianjin Teda. Dieser müsse sich auf eine andere Infrastruktur einstellen: "Die Plätze waren schlecht, die Stadien waren schlecht und die medizinischen Einrichtungen waren nicht, wie ich es gewohnt war", kritisierte Mikel.

Obi Mikel: Professionalisierung ausbaufähig

Zwar gebe es auch Ausnahmen, insgesamt zeigte er sich jedoch enttäuscht von seiner Zeit in China: "Einige Vereine werden zwar professionell geführt, aber bei meinem ehemaligen Verein war es nicht, wie es sein sollte", so das Fazit des Mittelfeldspielers.

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