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Die Premier League gilt dank der immensen TV-Gelder als umsatzstärkste Liga in Europa. Aber ist dem auch wirklich so? Und wo landet die Bundesliga im Vergleich? SPOX hat sich die Bilanzen zwischen 2010 und 2016 angeschaut und macht den Reality-Check.
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Platz 20, Polen: Zwischen 2010 und 2016 haben die Klubs aus der polnischen Ekstraklasa ihren Umsatz um 2,5 Millionen Euro gesteigert. Die polnische Liga steigerte ihren Umsatz um 40 Millionen.
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Platz 19, Ukraine: Die Umsätze pro Klub (minus 7,5 Millionen) und damit auch der Liga (minus 152 Millionen) befanden sich zwischen 2010 und 2016 in der Premier Liga zwar im freien Fall. Das lag aber daran, dass die Liga um 4 Teilnehmer verkleinert wurde.
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Platz 18, Kasachstan: Das Aushängeschild der kasachischen Premier-Liga ist der FC Astana. Allerdings legten auch die anderen Vereine beim Umsatz zu (4,2 Millionen Euro). Insgesamt verzeichnete die kasachische Liga einen Umsatz von 50 Millionen.
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Platz 16, Griechenland: Die Eurokrise ging auch an der Super League nicht spurlos vorbei. Sowohl die durchschnittlichen Klub-Umsätze (minus 4,3 Millionen) als auch die Liga-Umsätze (minus 69 Millionen) sanken drastisch, ohne dass die Liga kleiner wurde.
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Platz 15, Norwegen: Auch die norwegische Liga verliert im eruopäischen Umsatz-Vergleich an Boden. Zwischen 2010 und 2016 büßten norwegische Klubs im Schnitt 1,3 Millionen Euro an Umsatz ein.
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Platz 14, Schweden: Einen Mü besser als Norwegen steht die schwedische Allsvenska da: Im Schnitt steigerten die Klubs ihren Umsatz um 2,7 Millionen Euro.
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Platz 14, Schottland: Von den explodierenden TV-Geldern in der Premier League bekommt die Scottish Premier League offensichtlich wenig mit. Zwischen 2010 und 2016 büßte die Liga 60 Millionen Euro Umsatz ein.
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Platz 13, Dänemark: Wesentlich mehr Grund zur Freude haben derzeit die Spieler vom FC Kopenhagen und anderen Vereinen der dänischen Liga. Der Durchschnitts-Umsatz pro Verein stieg um 1,2 Millionen - der Liga-Umsatz um 43 Millionen.
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Platz 12, Österreich: Angeführt von Liga-Krösus RB Salzburg stieg auch der Liga-Umsatz der österreichischen Bundesliga leicht um 18 Millionen an.
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Platz 11, Portugal: Aufgrund der Erweiterung der Liga NOS von 16 auf 18 Mannschaften stieg auch der Gesamtumsatz (plus 92 Millionen), sowie der klub-durchschnittliche Umsatz (plus 3,2 Millionen).
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Platz 10, Belgien: Die Jupiler Pro League ist zwischen 2010 und 2016 bei den Liga-Umsätzen einer der großen Gewinner (plus 121 Millionen). Jeder Klub machte darüber hinaus rund 7,5 Millionen Euro mehr Umsatz.
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Platz 10, Schweiz: Auch die Klubs in der Schweizer Super League haben ordentlich zugelegt (plus 7,9 Millionen Euro). Insgesamt verzeichnete die Schweizer Liga ein Umsatzplus von 79 Millionen Euro.
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Platz 9, Niederlande: Die holländische Eredivisie hat zwischen 2010 und 2016 nur leicht zugelegt und ein Umsatzplus von 60 Millionen Euro erzielt.
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Platz 8, Türkei: Außerhalb der europäischen Big Five machte die türkische Süper Lig mit einem Umsatzplus von 218 Millionen Euro den größten Sprung.
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Platz 6, Russland: Fast verschwindend gering gegen die Süper Lig ist das Wachstum der russischen Liga. Die Premier Liga steigerte ihren Umsatz um "nur" 86 Millionen Euro und liegt im untersuchten Zeitraum sogar noch hinter Belgien.
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Platz 5, Frankreich: Die Ligue 1 ist für ausländische Investoren und für Fußballfans immer attraktiver geworden. Das spiegelt sich auch in Zahlen wider: 411 Millionen Euro Umsatzplus stehen zwischen 2010 und 2016 zu Buche.
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Platz 4, Italien: Die Serie A hat zwar längst den Anschluss an die Top 3 der umsatzstärksten Ligen verloren, doch noch bleiben die Italiener mit einem Umsatzplus von 428 Millionen Euro Vierter im europäischen Vergleich.
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Platz 3, Spanien: Die zwei potenziell besten Spieler der Welt in der Liga und trotzdem reicht es mit einem Umsatzplus von 886 Millionen Euro nicht für den Titel "umsatzstärkste Liga".
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Platz 2, Deutschland: Mit dem FC Bayern und dem BVB an der Spitze ist die Bundesliga zwischen 2010 und 2016 durchschnittlich am zweitstärksten gewachsen. Der Umsatz verbesserte sich um 1,05 Mrd. Euro, jeder Klub machte 58,3 Millionen Euro mehr Umsatz.
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Platz 1, England: Unangefochten im europäischen Umsatz-Vergleich bleibt die Premier League, die mehr als doppelt so viel Umsatz macht wie die Bundesliga auf Platz zwei (2,2 Mrd. Euro). Im Schnitt hat jeder Klub seinen Umsatz um 110 Millionen gesteigert.
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