Old Firm: Rangers geben den Spielverderber

SID
Sonntag, 25.03.2012 | 16:01 Uhr
Sone Aluko bejubelt den Sieg der Glasgow Rangers im Old Firm gegen Celtic
© Getty
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Totgesagte leben länger: Die krisengeschüttelten Glasgow Rangers haben im Old Firm dem Erzrivalen Celtic den vorzeitigen Gewinn der schottischen Meisterschaft vermasselt. 3:2 (1:0) siegten die insolventen Rangers am Sonntag in der 398. Ausgabe des ältesten Derbys der Welt.

Nach dem Führungstreffer von Sone Aluko (11.) und der Roten Karte gegen Celtics Ex-Bundesligaprofi Du-Ri Cha wegen eines Remplers als letzter Mann (29.) war bei der Partie im Ibrox Park früh die Vorentscheidung gefallen.

Nachdem in der Halbzeitpause Celtic-Trainer Neil Lennon nach Kritik am Schiedsrichter aus dem Innenraum verbannt wurde, flog in der 57. Minute überdies Victor Wanyama nach einer beidbeinigen Grätsche vom Platz.

Platzverweis für Bocanegra

Gegen acht Feldspieler erhöhten Andy Little aus kurzer Distanz (72.) und Lee Wallace nach einem Konter (77.).

Nach den Treffern von Scott Brown vom Elfmeterpunkt (88.) und dem Kopfballtreffer von Thomas Rogne (90.+2) wurde es spät doch noch einmal eng, zumal auch Rangers-Spieler Carlos Bocanegra für sein Foul vor dem Strafstoß vom Platz gestellt worden war.

Die Meisterschaft haben die Rangers derweil bei 18 Punkten Rückstand längst abgeschrieben.

Fünf Übernahmeangebote für die Rangers

Nach der im Februar angemeldeten Insolvenz und dem daraus resultierenden Abzug von zehn Punkten war der schottische Rekordmeister (54 Titel) in der Liga aussichtslos hinter Celtic zurückgefallen, das nach der bitteren Derby-Pleite noch ein wenig auf den 43. Meisterschaftsgewinn warten muss.

Die Zukunft der Rangers soll derweil ein Investor retten. Vor dem Spiel wurde bekannt, dass dem Klub derzeit fünf Übernahmeangebote vorliegen.

Die Interessenten sollen unter anderem aus den USA und Singapur kommen. Der Insolvenzverwalter der Rangers, Paul Clark, sagte, dass bis zum Ende der Saison die Kontrolle des Vereins in neue Hände übergeben werden solle.

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