Siegesserie ohne den Superstar

Becks bei Galaxy außen vor

SID
Mittwoch, 17.10.2007 | 12:01 Uhr
© Getty
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Los Angeles/Boston - David Beckham pausiert, Los Angeles Galaxy marschiert: Fußball verrückt in Los Angeles. Seitdem der Superstar wegen einer Knieverletzung ausfällt, hat sein Klub endlich das Siegen gelernt.

Zuletzt gewann Galaxy fünf Mal nacheinander in der Meisterschaft. Das sah mit Beckham noch anders aus.

Als der Kapitän am 29. August im Finale der Superliga gegen den mexikanischen Meister FC Pachuca mit einer schweren Innenbanddehnung ausfiel, war sein Team Vorletzter und hatte fünf Mal nacheinander in der Meisterschaft verloren. Land und Leute lästerten über den Glamour-Klub mit seinem Glamour-Boy, die Play-Off-Plätze waren 13 Punkte entfernt.

Playoffs in Reichweite

Jetzt hingegen haben die Kalifornier plötzlich alle Chancen, eines der letzten beiden Tickets für die am 25. Oktober beginnende K.o-Runde zu bekommen. "Wir haben lange darauf gewartet, endlich mal eine solche Serie zu starten", sagt Trainer Frank Yallop mit hörbarer Erleichterung.

Zwei Siege in den letzten beiden Partien der regulären Saison gegen New York Red Bulls sowie bei Chicago Fire und LA wäre sicher dabei, wenn es um den Titel geht.

Becks zurück - und keiner braucht ihn

Ausgerechnet jetzt meldet sich Beckham zurück. Der 32-Jährige will endlich zeigen, dass er die 250 Millionen Dollar wert ist, die der Verein in den nächsten fünf Jahren auf sein Konto überweist. Doch Galaxy braucht seine Freistöße, Flanken und Finessen nicht - zumindest nicht von Beginn an.

"Ich werde meine zuletzt so erfolgreiche Mannschaft nicht ändern. Es ist schön, dass David wieder gesund ist, aber er muss sich wie jeder andere auch ins Team zurückkämpfen", stellt Yallop klar. Ein weiteres Argument ist Beckhams fehlende Fitness. Er sei noch nicht wieder bei 100 Prozent, bremst der Trainer.

Gewisser Lerneffekt

Beide Seiten haben offenbar gelernt. Als Beckham im Juli in die USA wechselte, plagte er sich mit einer Knöchelverletzung herum. Aufgrund des großen Erwartungsdrucks, der von Connecticut bis Kalifornien auf ihm lastete, spielte er trotz Blessur. Beckham füllte die Stadien und somit die Vereinskassen an der Ostküste. Zu seinen fünf Partien pilgerten im Schnitt mehr als 39.000 Zuschauer - viele von ihnen sahen erstmals ein Fußball-Spiel.

Der teuerste Import der US-Sportgeschichte scheute Zweikämpfe ebenso wenig wie Reisestress. Mittwochabend Länderspiel in London, Donnerstagabend Ligaalltag in Los Angeles.

Beckham stand bei beiden Begegnungen 90 Minuten auf dem Platz und dennoch neben sich. Mit England verlor er das Prestige-Duell gegen Deutschland, mit Galaxy das Stadtderby gegen Chivas und humpelte anschließend mit Knöchelschmerzen vom Platz.

Becks ganz loyal

Nicht anders erging es seinen Mitspielern. Soviel Kameras, Mikros und Fotoapparate waren die meisten von ihnen nicht gewohnt. Die permanente Presse-Präsenz minimierte die eigene Leistung und maximierte die der Gegner. "Seitdem Beckham bei denen ist, sind wir ein stärkeres Team geworden", betonte Chivas-Verteidiger Jonathan Bornstein.

Doch jetzt hat Galaxy hat zu alter Stärke zurückgefunden - und daran hat auch Beckham seinen Anteil. "David steht voll hinter der Mannschaft. Er war in der Kabine, hat jedem Glück gewünscht und das meint er auch wirklich so", sagte Yallop nach dem jüngsten 2:1-Heimsieg gegen Toronto, den Beckham zusammen mit der Mannschaft auf dem Rasen feierte.

"Er hat jedem einzelnen von uns gratuliert", betont Mittelfeldspieler Kyle Martino. Gegen New York will Beckham wieder aktiv seinen Beitrag leisten. Mit seiner Rückkehr in den Kader steigt auch wieder das Medieninteresse. ESPN2 übertragt das Spiel landesweit. Das werde ein großes Spiel, freut sich Yallop, der Beckham zumindest einen Kurzeinsatz in Aussicht stellt.

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