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Europa League, Halbfinal-Rückspiel

Finale! Historischer Triumph für Dnipro

Von Andreas Inama
Donnerstag, 14.05.2015 | 16:23 Uhr
Evgen Seleznyov schoss Napoli mit zwei toren im Alleingang aus den Bewerb
© getty
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Im Halbfinal-Rückspiel zwischen Dnipro Dnipropetrovsk und dem SSC Neapel gewinnen die Ukrainer mit 1:0 (0:0). Damit steht Dnipro nach dem 1:1 im Hinspiel das erste Mal in der Vereinsgeschichte im Finale eines internationalen Wettbewerbs.

Vor 70.050 Zuschauern im Olympiastadion in Kiew schoss Evgen Seleznyov die Gastgeber in der 59. Minute in Front und sicherte so den Einzug von Dnipro ins Europa-League-Finale.

Dnipropetrovsk zieht mit dem fünften Spiel zuhause ohne Gegentor zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte in ein Europapokal-Finale ein und trifft dort auf den FC Sevilla.

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26 Jahre nach dem letzten Halbfinal-Einzug auf internationaler Bühne verpasste Napoli das Endspiel nur knapp. Das letzte Halbfinale war noch zu Zeiten von Diego Maradona.

Der Spielfilm:

Vor dem Anpfiff: Markevych verändert die Aufstellung im Vergleich zum letzten Spiel nur minimal und bringt Ausgleich-Torschütze Seleznyov von Beginn an als einzige Spitze. Kalinic muss diesmal auf der Bank Platz nehmen.

Benitez hingegen bringt zwei Neue: Für den im Hinspiel schwachen Jorginho bildet nun Inler die Doppelsechs mit David Lopez. Hinter den Spitzen beziehungsweise als zweite Spitze darf Gabbiadini statt Kapitän Hamsik ran.

7.: Nach einem Traumpass von Inler aus dem Halbfeld in die Schnittstelle zwischen Cheberyachko und Matos läuft Higuain alleine auf Boyko zu. Der Argentinier zieht aus etwas spitzem Winkel ab, doch Boyko bleibt lange stehen und wehrt ab.

29.: Boyko mit einer Glanztat! Neapel kommt über Ghoulam auf dem linken Flügel. Der schlägt eine maßgenaue Hereingabe an den kurzen Pfosten, wo Higuain genau zwischen den beiden Innenverteidigern zum Kopfball kommt. Boyko macht sich lang und hechtet den Aufsetzer aus dem rechten Eck.

34.: Andujar muss ran! Seleznyov bekommt 20 Meter vor dem Tor weder von Britos noch von Albiol den nötigen Druck. Er zieht unbedrängt mit dem Innenrist ab und zwingt Andujar mit einem tückischen Aufsetzer auf die rechte Ecke zu einer ganz starken Parade.

49.: Rotan schickt Seleznyov mit einem traumhaften Steilpass alleine auf das Tor von Andujar zu. Der wird zwar von Britos und Albiol noch eingefangen, spielt aber einen ganz starken Querpass auf die rechte Seite zu Luchkevych, der aus spitzem Winkel um Zentimeter den linken Pfosten verfehlt.

59., 1:0, Seleznyov: Konoplyanka setzt sich auf dem linken Flügel wunderbar gegen Maggio durch und schlägt die Flanke an den kurzen Pfosten. Dort rangeln Seleznyov und Britos um die Wette. Beide halten, beide stoßen und letztlich köpft Seleznyov den Ball im Fallen in die Maschen.

66.: Mertens versucht es aus der Distanz. Sein gezirkelter Versuch von der linken Seite auf das rechte Ecke springt nochmals tückisch auf. Boyko hatte den Ball eigentlich schon im Aus gesehen, bugsiert die Kugel nun aber etwas glücklich mit dem Oberkörper ins Toraus.

77.: Eine Ecke von der linken Seite wird etwas unfreiwillig mit dem Kopf an den langen Pfosten verlängert. Dort kommt Higuain an die Kugel, bleibt im ersten Versuch an Cheberyachko hängen und jagt das Leder im zweiten Anlauf per Aufsetzer über Boyko. Douglas klärt auf der Linie!

80.: Um ein Haar ein Eigentor! Callejon tankt sich in der rechten Strafraumhälfte durch und passt flach in die Mitte. Dort rutscht Cheberyachko in den Ball, kann seine Geschwindigkeit aber eben so bremsen, dass Boyko den Ball parieren kann.

88.: Kalinic wird nach einem gut ausgespieltene Konter in Szene gesetzt. Der Kroate scheitert aus spitzem Winkel von rechts kommend an Andujar, doch als dieser den Ball prallen lässt, ist Kalinic erneut zur Stelle und scheitert wieder am lange stehenbleibenden Napoli-Keeper.

90.: Neapel macht hinten komplett auf und vergisst Dnipros Matheus im Zentrum. Der steht nach einer Flanke von der linken Seite völlig frei im Strafraum und befördert den Ball mit dem Hinterkopf über Andujar hinweg an die Latte.

Fazit: Unglaublich intensive Partie. Dnipro war zu Beginn extrem aggressiv und Napoli fand nur allmählich ins Spiel. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, Dnipro zieht aber durch zwei couragierte Auftritte verdient in das Finale ein.

Der Star des Spiels: Evgen Seleznyov. Der Stürmer kämpfte das ganze Spiel aufopferungsvoll und war sich auch für die Drecksarbeit nicht zu schade. Prüfte Andujar in der ersten Halbzeit mit einem starken Schlenzer, bereitete eine gefährliche Torchance vor und schoss mit seinem zweiten Tor in diesem Duell Dnipro im Alleingang ins Finale. Ebenfalls stark: Keeper Boyko.

Der Flop des Spiels: Jose Callejon. War das ganze Spiel auf sich alleine gestellt, da Maggio nur selten mit in die Offensive ging. Nahm so selten am Spiel teil und tauchte vor allem in der ersten Hälfte komplett unter. Auch Lorenzo Inisgne enttäuschte.

Der Schiedsrichter: Milorad Mazic (Serbien). Hatte wenige Probleme mit der harten aber fairen Partie. Strahlte viel Ruhe aus und zog seine Linie das ganze Spiel durch. Korrekte Entscheidung, das Tor von Seleznyov zu geben, da sowohl der Ukrainer als auch Britos beim Kopfball gehalten haben.

Das fiel auf:

  • Dnipro startete aggressiv in das Spiel und zwang Napoli durch ein hohes Pressing zu langen Bällen. Der Spielaufbau konnte bei den Süditalienern in keinem Moment stattfinden.
  • Nach anfänglichem 4-4-2 zog sich Gabbiadini in das offensive Mittelfeld zurück, um den Sechsern im Spielaufbau eine weitere Anspieloption zu bieten. Die Neapolitaner fanden so besser ins Spiel und erhöhten ihren Ballbesitz.
  • Während Ghoulam auf links mit Insigne ordentlich Dampf machte, konzentrierte sich Maggio rechts auf defensivere Aufgaben. Der Außenverteidiger hielt so Konoplyanka in Schach, der dadurch wenig Bindung zum Spiel hatte.
  • Kankava und Rotan waren ständige Unruheherde: In der Defensivbewegung störten sie meistens als erste und zwangen Britos und Albiol oft zu langen Bällen.
  • Durch die Hereinnahme von Hamsik und Mertens wurde das Angriffsspiel von Napoli dynamischer und zielgerichteter. Der Slowake zog das Spiel an sich, aber die starke Abwehrreihe der Ukrainer ließ wie im Hinspiel nur wenig zu.

Dnipropetrovsk - Napoli: Daten zum Spiel

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