Europa League, Sechzehntelfinale - Rückspiele

Lazio raus, Spurs zittern sich weiter

SID
Donnerstag, 27.02.2014 | 23:05 Uhr
Dries Mertens muss nach dem Ausscheiden in der Champions League nun in der Euro League ran
© getty
Advertisement
Premier League
Sa18:30
Meister vs. Tabellenführer: Chelsea - ManCity
Ligue 2
Clermont -
Lens
Premier League
Arsenal -
West Bromwich
Primera División
Real Betis -
Levante
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Flamengo
Ligue 1
Monaco -
Montpellier
Premiership
Hamilton -
Rangers
Championship
QPR -
Fulham
Primera División
Celta Vigo -
Girona
J1 League
Niigata -
Kobe
J1 League
Kawasaki -
Cerezo Cosaka
Primera División
Deportivo -
Getafe
Premier League
Huddersfield -
Tottenham
Premier League
Man Utd -
Crystal Palace
Championship
Ipswich -
Bristol City
Primera División
Sevilla -
Malaga
Ligue 1
PSG -
Bordeaux
Serie A
Udinese -
Sampdoria
Premier League
Chelsea -
Man City
Primera División
Levante -
Alaves
Championship
Reading -
Norwich
Ligue 1
Amiens -
Lille
Ligue 1
Dijon -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Toulouse
Ligue 1
Nantes -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Caen
Premier League
Stoke -
Southampton (Delayed)
Primera División
Leganes -
Atletico Madrid
Serie A
Genua -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Leicester (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Swansea (DELAYED)
Premier League
West Brom -
Watford (DELAYED)
Serie A
Palmeiras -
Santos
Eredivisie
Alkmaar -
Feyenoord
Serie A
Neapel -
Cagliari
Premier League
Arsenal -
Brighton
Championship
Sheffield Wed -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
St. Etienne
Serie A
Benevento -
Inter Mailand
Serie A
Chievo Verona -
Florenz
Serie A
Lazio -
Sassuolo
Serie A
SPAL -
Crotone
Serie A
FC Turin -
Hellas Verona
Primera División
Barcelona -
Las Palmas
Ligue 1
Angers -
Lyon
Primera División
Real Madrid -
Espanyol
Ligue 1
Nizza -
Marseille
WC Qualification South America
Bolivien -
Brasilien
WC Qualification South America
Venezuela -
Uruguay
WC Qualification South America
Kolumbien -
Paraguay
WC Qualification South America
Chile -
Ecuador
WC Qualification South America
Argentinien -
Peru
WC Qualification Europe
Georgien -
Wales
WC Qualification Europe
Italien -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Liechtenstein -
Israel
WC Qualification Europe
Spanien -
Albanien
WC Qualification Europe
Kroatien -
Finnland
WC Qualification Europe
Kosovo -
Ukraine
WC Qualification Europe
Färöer -
Lettland

Für Lazio Rom ist im Sechzehntelfinale der Europa League Endstation. Die Italiener kamen bei Ludogorets Rasgrad trotz eines Tores von Miroslav Klose nicht über ein 3:3 hinaus. Swansea hielt lange gegen das favorisierte Neapel mit, musste sich aber am Ende beim 1:3 geschlagen geben. Auch Tottenham steht im Achtelfinale. Die Engländer drehten die Partie gegen Dnjepr Dnjepropetrowsk und siegten mit 3:1.

Ludogorets Rasgrad - Lazio Rom 3:3 (0:1), Hinspiel: 1:0

Tore: 0:1 Balde (1.), 0:2 Perea (54.), 1:2 Bezjak (67.), 2:2 Zlatinski (78.), 2:3 Klose (82.), 3:3 Juninho Quixada (88.)

Was für eine irre Schlussphase! Zwei Mal sah Lazio wie der sichere Sieger aus, doch Ludogorets kam zurück. Acht Minuten vor Schluss hatte Miroslav Klose die Römer in Führung gebracht: Die Abwehr der Hausherren unterschätzte einen langen Ball von der Mittelinie, Lucas Biglia stahl sich dahinter davon und köpfte aus wenigen Metern. Vladislav Stoyanov konnte noch parieren, Miroslav Klose staubte aber zum 2:3 ab und Lazio schien schon in der nächsten Runde.

Doch das letzte Wort sollte den Bulgaren gehören. Wie bei einer Kopie des vorherigen Treffers unterschätzte auch Lazios Abwehr einen langen Pass, die Innenverteidiger waren sich nicht einig und so spitzelte Juninho Quixada den Ball an Federico Marchetti vorbei zum Ausgleich. Dabei hätte es zu dieser Schlussphase aus Lazios Sicht nie kommen dürfen. Keita Balde hatte die Italiener in der ersten Minuten aus spitzem Winkel in Führung gebracht, Perea erhöhte nach einem Konter durch die Beine von Stoyanov.

Allerdings zog sich Lazio anschließend zu sehr zurück und Ludogorets kam besser in die Partie. Roman Bezjak kam aus spitzem Winkel zum Schuss, der abgefälschte Ball fiel hinter Marchetti in die lange Ecke (67.) und elf Minuten später patzte Lazios Keeper dann selbst: Hristo Zlatinski hielt aus 25 Metern drauf, Marchetti bekam den Ball nicht unter Kontrolle und die Kugel dopste hinter der Linie auf. Nach Kloses Treffer schien Lazio dennoch gerettet, der nächste Patzer in Lazios Defensive war dann aber einer zu viel.

SSC Neapel - Swansea City 3:1 (1:1), Hinspiel: 0:0

Tore: 1:0 Insigne (16.), 1:1 de Guzman (30.), 2:1 Higuain (78.), 3:1 Inler (90.+3)

Am Ende wurde Swansea für ein gutes Spiel nicht belohnt: Die Schwäne hatte im zweiten Durchgang gut mitgehalten und waren phasenweise die bessere Mannschaft, doch dann schlug Napolis Torjäger zu: Eine Flanke von rechts wurde abgefälscht und landete bei Gonzalo Higuain, der nicht lange fackelte und aus sieben Metern aus der Drehung abzog - 2:1 (78.).

Zwar hätte Swansea danach ein Treffer für die nächste Runde gereicht, doch die Waliser kamen, im Gegensatz zum ersten Durchgang, nicht mehr zurück. Nachdem Raul Albiol gegen Marvin Emnes auf der Linie gerettet hatte (11.), war Napoli zunächst in Führung gegangen. Lorenzo Insigne tauchte nach weitem Pass frei vor dem Tor auf und lupfte den Ball aus 16 Metern über den heraus geeilten Michel Vorm ins leere Tor (16.).

Swansea aber blieb dran und glich aus: Wilfried Bony spielte Jonathan de Guzman links im Strafraum frei, der zog direkt ab und obwohl Reina noch dran war schlug der Ball im langen Eck ein (30.). In der Folge hatten die Gäste teilweise mehr Spielanteile und die besseren Torchancen, nutzten diese allerdings nicht. Higuain auf der anderen Seite stellte seine Klasse unter Beweis und verwertete seine erste Chance im zweiten Durchgang zur Vorentscheidung. Der späte Treffer von Inler nach Pass von Higuain beseitigte letzte Zweifel.

Tottenham Hotspur - Dnjepr Dnjepropetrowsk 3:1 (0:0), Hinspiel: 0:1

Tore: 0:1 Zozulya (47.), 1:1 Eriksen (56.), 2:1 Adebayor (65.), 3:1 Adebayor (69.)

Rote Karte: Zozulya (Dnjepr/62.)

Eine unnötige Rote Karte ließ die Partie endgültig kippen. Nachdem Christian Eriksen bereits einen Freistoß aus 18 Metern zum Ausgleich in die kurze Ecke gezirkelt hatte (56.) wurde es bitter für die Gäste: Vor einem Spurs-Freistoß berührte Roman Zozulya Jan Vertonghen leicht am Kopf und der Belgier ging zu Boden. Zozulya sah glatt Rot und drei Spurs-Spieler waren nötig um ihn davon abzuhalten, auf Vertonghen loszugehen (62.).

Es folgte die Show des Emmanuel Adebayor. Zunächst rutschte der Togolese in eine Flanke von Eriksen und brachte die Spurs in Führung (65.), kurz darauf stellte er die Weichen endgültig auf Achtelfinal-Einzug: Nach einem hohen Pass behauptete er den Ball mit der Brust gegen seinen Gegenspieler und nahm die Kugel aus 13 Metern aus der Luft mit dem Außenrist zum 3:1 (69.). Damit war die Partie komplett gekippt, denn vor dem Platzverweis deutete nicht viel auf ein Weiterkommen der Spurs hin.

Tottenham dominierte zwar den ersten Durchgang, ließ aber den Ball oft unproduktiv zirkulieren - ganze 1:1 Torschüsse standen zur Pause zu Buche. Als dann Zozulya noch einen Freistoß aus fünf Metern zur Dnjepr-Führung einköpfte schien Tottenham ausgeschieden (47.), darüber hinaus hatten die Spurs bei einem Pfostentreffer von Evgen Konoplyanka noch Glück (59.). Nach dem Platzverweis aber dominierte Tottenham und brachte die Führung über die Zeit, wenngleich Hugo Lloris in der Schlussphase mehrfach retten musste.

Alle Ergebnisse des Sechzehntelfinales im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung