Fussball

Bruno Labbadia stellt sich vor Tamas Hajnal

Von Nikolai Mende
Bruno Labbadia stärkt seinem Spielmacher Tamas Hajnal vor dem Rückspiel in Rom den Rücken
© getty

Trainer Bruno Labbadia vom VfB Stuttgart hat sich schützend vor seinen Spielmacher Tamas Hajnal gestellt und die eigenen Anhänger zurechtgewiesen. Diese hatten den Ungarn bei seiner Einwechslung gegen Lazio Rom (0:2) ausgepfiffen.

Gegenüber "Bild" erklärte Labbadia: "Ich wollte darauf hinweisen, dass das ein Grundproblem ist, weil eine Unzufriedenheit da ist. Das kann man verstehen wegen der Ergebnisse, die nicht da sind - aber es sollte nicht gegen Einzelne gehen."

Am Sonntag hatte der Trainer beim 0:1 gegen den Hamburger SV darauf verzichtet, den 31-Jährigen aufzustellen, um erneute Pfiffe zu vermeiden. Verständnis für die Reaktionen der Fans kann Labbadia nicht aufbringen: "Es ist schon verwunderlich, dass es so gegen ihn geht. Er war ein Garant für den Klassenerhalt vor zwei Jahren, ist ein absoluter Top-Profi."

Vize-Kapitän Christian Gentner gab seinem Mitspieler ebenfalls Rückendeckung: "Kaum einer hat in den letzten Wochen überzeugt. Dass einige Wenige ihren Unmut an Einzelnen auslassen, ist völlig fehl am Platz."

Am Donnerstag wird Hajnal im Achtelfinal-Rückspiel der Europa League bei Lazio Rom wieder dabei sein.

Das Europa League Achtelfinale im Überblick

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