Unattraktive Gegner bei der EL-Rückkehr

SID
Mittwoch, 19.09.2012 | 16:43 Uhr
Dieses Bild werden die Bayer-Spieler erst wieder in der Bundesliga sehen
© Getty
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Charkiw statt Chelsea, Norwegen statt Nou Camp - unattraktive Gegner in der Europa League und weite Reisen in unangenehme Kältegebiete sind für Bayer Leverkusen die Strafe für eine völlig enttäuschende Vorsaison.

Schon der Auftakt am Donnerstag (20.50 Uhr im LIVE-TICKER) führt der Werkself vor Augen, dass sie wieder in der zweiten Klasse auf internationaler Bühne angekommen ist. Metalist Charkiw heißt der Gegner. Ein ukrainischer Vertreter, der bereits in der Saison 2010/11 in der BayArena vorstellig war und beim 0:2 kaum bleibenden Eindruck hinterlassen hat. In Erinnerung blieb vielmehr, dass Michael Ballack damals sein Europacup-Comeback gegeben und gleich ein Tor erzielt hatte.

Damit die Begegnung nicht unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet, hat Bayer vorgesorgt. Leverkusener Fans, die im Besitz einer Dauerkarte sind, dürfen kostenlos eine zweite Person mit ins Stadion nehmen. Eine ähnliche Aktion hatte es auch 2011 gegeben, trotzdem waren damals nur 16.212 Fans gekommen. Das war in der vergangenen Saison noch anders, als der spätere Sieger FC Chelsea, der FC Valencia und der FC Barcelona in Leverkusen gastierten.

Enttäuschender Saisonstart mit zwei Niederlagen

Einen Gegner von solcher Güte hätten die Leverkusener aktuell aber auch nicht verdient. Unbefriedigend war das letzte Jahr, unbefriedigend war auch der Start in die neue Saison. Zwei Niederlagen in den ersten drei Saisonspielen hatte es gegeben. Zuletzt ein 0:3 gegen Meister Borussia Dortmund, als Bayer auf ganzer Linie enttäuschte.

"Wir wollen den Fans am Donnerstag eine andere Mannschaft zeigen und unser Spiel durchziehen. Wir brauchen einen guten Auftakt, dann fällt einiges leichter", sagt Nationalspieler Andre Schürrle, der weiter auf seinen Durchbruch im Leverkusener Trikot wartet. Und Schlussmann Bernd Leno ergänzt: "Wir wollen drei Punkte, der Europacup ist sehr wichtig."

Zumindest für den Ruf, weniger für das Bankkonto. Rund 20 Millionen Euro nehmen die Rheinländer im Vergleich zum Vorjahr weniger ein, als im Achtelfinale gegen den FC Barcelona Endstation war. Das Überwintern in der Europa League ist absolute Pflicht. "Wenn wir unser Potenzial abrufen, müssten wir uns in dieser Gruppe durchsetzen können", sagt Sportchef Rudi Völler. Rapid Wien und Rosenborg Trondheim heißen die weiteren Gegner.

Beheizbare Schuhe werden wieder rausgeholt

Insbesondere die Reisen nach Norwegen und in die Ukraine sind dabei alles andere als verlockend. Vor zwei Jahren hatte Bayer in Trondheim und Charkiw bei Temperaturen von unter minus zehn Grad gespielt. "Als Betriebswirt bin ich froh, dass sich die 20 Paar beheizbare Schuhe, die wir vor zwei Jahren für die Spiele in der Ukraine und Norwegen angeschafft haben, nun refinanzieren lassen", scherzte bereits Geschäftsführer Wolfgang Holzhäuser.

Doch ein wenig Vorsicht ist bei Bayer schon geboten. Charkiw hat sich seit der letzten Begegnung weiterentwickelt und ist in der Ukraine längst die dritte Kraft hinter Schachtjor Donezk und Dynamo Kiew. In der vergangenen Spielzeit erreichte der Klub immerhin das Viertelfinale der Europa League.

Der Kader von Bayer Leverkusen

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