Donnerstag, 26.06.2008

EM 2008

Türkei mit eigenen Mitteln geschlagen

Basel - "Wir waren vielleicht die besseren Türken", sagte Keeper Jens Lehmann nach dem Last-Minute-Sieg der deutschen Nationalmannschaft über die Turnier-Überraschungsmannschaft.

EM 2008, Fussball, Deutschland, Türkei, Lahm
© Getty

Mit ihren eigenen Erfolgen auf den letzten Drücker haben die Türken bei der EM für Furore gesorgt.

Dreimal verließen die Schützlinge von Trainer Fatih Terim dank eines phänomenalen Schlussspurts das Feld als Sieger, am Mittwoch brachte die deutsche Elf die Türken in der 90. Minute zu Fall.

Die Last-Minute-Siege und -Niederlage der Türkei:

11. Juni, 2. Gruppenspiel in Basel gegen Mitgastgeber Schweiz: In der zweiten Minuten der Nachspielzeit trifft Arda zum 2:1-Endstand.

15. Juni, 3. Gruppenspiel in Genf gegen die Tschechische Republik: Eine Viertelstunde vor Schluss beginnt die Aufholjagd. Wieder ist Arda erfolgreich (75.). Dann die Nihat-Show: Erst das 2:2 (87.), dann das 3:2-Siegtor (89.). Türkei im Viertelfinale, Tschechien raus.

20. Juni, Viertelfinale in Wien gegen Kroatien: In der zweiten Minute der Nachspielzeit der Verlängerung rettet Semih die Türken ins Elfmeterschießen. Drei Minuten zuvor hatte Ivan Klasnic die Stehaufmännchen in Rückstand gebracht.

25. Juni, Halbfinale in Basel gegen Deutschland: Wieder Semih. Der Stürmer gleicht vier Minuten vor Schluss zum 2:2 aus. Dann kommt Philipp Lahm. In der 90. Minute besiegelt der Bayer in Türken-Manier das Aus tapferen Terim-Truppe.


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