Vor dem Gruppenspiel gegen Frankreich

Oranje hofft auf zweites Wunder von Bern

SID
Donnerstag, 12.06.2008 | 13:55 Uhr
EM 2008, Niederlande, Fussball, Oranje
© DPA
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
West Ham -
FC Southampton
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
Deportivo -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

Bern - Ganz Holland träumt von einem neuen Festival in Oranje. Nach Weltmeister Italien soll nun der WM-Zweite Frankreich sein blaues Wunder erleben. Das als historisch gefeierte 3:0 über die Squadra Azzurra stärkt den Glauben der Niederländer an ein weiteres Fußball-Fest.

Mit einem Erfolg über die Equipe tricolore in Bern (Freitag, 20.30 Uhr im SPOX-TICKER) wäre der Einzug in das Viertelfinale trotz der hochkarätigen Konkurrenz in Gruppe C perfekt - und der eigene Anhang endgültig auf Wolke sieben.

Das berauschende Erfolgserlebnis kostete Marco van Basten in den vergangenen Tagen viel Mühe, zumindest bei seinen Spielern die Euphorie einzudämmen. "Um Favorit zu sein, muss man mehr als ein gutes Spiel abliefern. Wir müssen wieder auf den Boden ankommen", sagte der Coach.

Franzosen hoffen auf holländische Bequemlichkeit

Ganz anders als der Europameister von 1988 sind die Franzosen in das Turnier gestartet. Nach dem trostlosen 0:0 gegen Rumänien geht in der "Grande Nation" die Angst vor einem vorzeitigen Knockout um.

"Unseren Joker haben wir schon verbraucht. Ein Sieg gegen Rumänien wäre einfacher gewesen", klagte Bayern-Star Franck Ribery angesichts der bedenklichen Ausgangslage des EM-Mitfavoriten. Die überschäumende Euphorie der Niederländer nach der Demütigung des Weltmeisters kommt den Blauen jedoch zupass. "Die Gefahr ist eher auf der Seite des Gegners. Er ist nach dem gewonnenen Spiel gegen Italien vielleicht zu bequem. Das kann sich rächen", sagte Abwehrspieler Eric Abidal.

Henry soll helfen

Die voraussichtliche Rückkehr der Rekonvaleszenten Thierry Henry soll zu einem effektiveren Offensivspiel verhelfen. Nur vier Treffer in den vergangenen sechs Länderspielen dokumentieren die Angriffsschwäche der einstmals für ihren Champagner-Fußball gerühmten Mannschaft.

Mit Abwehrstärke allein kann der Herkulesakt gegen die Niederlande und Italien aber nicht bewältigt werden. Das weiß auch Trainer Raymond Domenech, der über eine Systemumstellung mit Ribery in der zentralen Position des einstigen Regisseurs Zinedine Zidane nachdenkt: "Wir spielen gegen die Niederlande, um zu gewinnen. Nicht, um nicht zu verlieren."

Robben wieder fit

Wie man den von Domenech gewünschten modernen Angriffsfußball spielt, demonstrierten die Niederländer in ihrem ersten EM-Spiel. Mit einer ähnlichen Mischung aus Effektivität und Ästhetik wollen sie auch die starke Defensive der Franzosen in Verlegenheit bringen.

Anders als bei der Gala am Montag kann Trainer Marco van Basten wieder auf Arjen Robben zurückgreifen. Der Angreifer von Real Madrid meldete sich einen Tag vor der Partie fit zurück.

Der Bondscoach ließ aber offen, ob er die erfolgreiche Mannschaft deshalb umstellen will: "Das ist ein Luxusproblem. Es ist immer schwer, nach solch einem Spiel Veränderungen vor zu nehmen." Zudem übt der genesene Robin van Persie Druck auf die Stammelf aus.

Bern wird erneut zur Pilgerstätte niederländischer Fans. Akribisch bereitet sich die Stadt auf eine weitere Oranje-Invasion vor. Um eine ähnliche Überfüllung wie beim vorigen Spiel mit rund 100.000 Anhänger zu verhindern, wurde kurzfristig ein dritter Public-Viewing-Bereich eingerichtet.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung