Sonntag, 08.06.2008

EM 2008

Königlicher Beistand für Spanien

Madrid - Spanien bekommt bei der Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz königlichen Beistand. Kronprinz Felipe (40) und Prinzessin Letizia (35) werden das erste EM-Spiel der "Seleccion" in Innsbruck gegen Russland auf der Tribüne miterleben.

Fußball, EM 2008, Spanien
© Getty

Wen genau das Paar dann in der Startformation sehen werden, ist allerdings noch offen. So muss Cesc Fabregas, der Regisseur des ehemaligen Jens-Lehmann-Klubs FC Arsenal, um seine Nominierung in der ersten Elf bangen.

Doch er will sich auf keine Spielchen außerhalb des Feldes einlassen und einen Platz reklamieren. Stattdessen lobte er ausgerechnet seinen ärgsten Konkurrenten: "Xavi ist ein unglaublicher Spieler."

Xavi das Herzstück der Spanier 

Fabregas und Xavi ähneln sich in ihrer Spielweise eigentlich zu sehr, um gemeinsam aufzulaufen. Der 28 Jahre alte Mittelfeldmann des FC Barcelona gilt aber als Herzstück der Auswahl. Zudem sind Andres Iniesta (FC Barcelona), David Silva (FC Valencia), Xabi Alonso (FC Liverpool) und dahinter Marcos Senna (FC Villarreal) als "Sechser" im Mittelfeld erste Wahl für Coach Luis Aragones.

"Ich habe kein Problem, mit Xavi oder anderen zusammenzuspielen, auch wenn diese in ihren Klubs ein anderes System praktizieren", sagte Fabregas am Samstag nach der öffentlichen Trainingseinheit der spanischen Nationalmannschaft in Neustift im Stubaital.

"Wir sind eine Einheit" 

Wenn es sich Nationalcoach Luis Aragones nicht noch urplötzlich anders überlegt, sitzt der Arsenal-Profi gegen Russland auf der Auswechselbank. Sollte der Trainer gegen die Russen mit einer klassischen 4-4-2-Variante antreten, müsste sogar noch einer aus diesem Quintett weichen.

David Villa, der wegen eines Blutergusses im Oberschenkel pausierte, ist wieder völlig fit. Bei einem Trainingsspiel stürmte der Torjäger des FC Valencia neben dem gesetzten Fernando Torres (FC Liverpool), der eine leichte Knöchelblessur ebenfalls auskuriert hat.

Fabregas versicherte unterdessen auch, dass es keine katalanische Fraktion im Team gebe. "Wir Katalanen wollen das Beste für die Mannschaft. Wir kämpfen für Spanien, um Europameister zu werden. Wir sind eine Einheit", betonte er. Körperlich sei er fast auf dem Niveau seiner Kollegen, obwohl er in England 55 Spiele bestritten habe. Die Spanier treffen in den beiden weiteren Spielen der Gruppe D noch auf Schweden und Titelverteidiger Griechenland.


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