wird geladen

"Traum kommt näher" - dank Sanches

SID
Freitag, 01.07.2016 | 12:36 Uhr
Rui Patricio machte das gute Spiel von Kuba durch seine Parade zu Nichte
© getty
Advertisement
A-League
Melbourne City -
Adelaide Utd
Primera División
Alaves -
Leganes
Serie A
Atalanta -
Neapel
Eredivisie
Ajax -
Feyenoord
Ligue 1
Nizza -
St. Etienne
Serie A
Bologna -
Benevento
Serie A
Lazio -
Chievo Verona
Serie A
Hellas Verona -
Crotone
Serie A
Sampdoria -
Florenz
Serie A
Udinese -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
FC Turin
Primera División
Real Madrid -
La Coruna
Eredivisie
Heracles -
PSV
Ligue 1
Monaco -
Metz
Premier League
Southampton -
Tottenham
First Division A
Genk -
Anderlecht
Serie A
Cagliari -
AC Mailand
Primera División
Real Sociedad -
Celta Vigo
Primera División
Real Betis -
FC Barcelona
Serie A
Inter Mailand -
AS Rom
Ligue 1
Lyon -
PSG
Serie A
Juventus -
CFC Genua
Premier League
Swansea -
Liverpool
Primera División
Eibar -
Malaga
Coupe de France
Nantes -
Auxerre
League Cup
Bristol City -
Man City
Premiership
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Epinal -
Marseille
Copa del Rey
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
St. Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Ligue 1
Lille -
Strassburg
Serie A
Turin – Benevento
Serie A
Neapel – Bologna
Serie A
Crotone -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Hellas Verona
Serie A
CFC Genua -
Udinese
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
Ligue 1
Bordeaux – Lyon
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Serie A
AC Mailand -
Lazio
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Sampdoria
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis
Primeira Liga
Belenenses -
Benfica
Coppa Italia
Atalanta -
Juventus
Premier League
Huddersfield -
Liverpool
Coupe de la Ligue
Rennes -
PSG
Premier League
West Ham -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Swansea -
Arsenal (Delayed)
Coppa Italia
AC Mailand – Lazio
Premier League
Tottenham -
Man United
Coupe de la Ligue
Monaco -
Montpellier
Primeira Liga
Sporting -
Guimaraes
Premier League
Man City -
West Brom (Delayed)
Premier League
Everton -
Leicester (Delayed)
Premier League
Stoke -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
Brighton (Delayed)
Premier League
Chelsea -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Newcastle -
Burnley (Delayed)
Indian Super League
Mumbai City – Jamshedpur
Premier League
Burnley -
Man City
Premiership
Kilmarnock -
Celtic
Championship
Leeds -
Cardiff
Serie A
Sampdoria -
FC Turin
Premier League
Arsenal -
Everton
Premier League
Man United -
Huddersfield
Serie A
Inter Mailand -
Crotone
Premier League
West Brom -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth – Stoke (DELAYED)
Premier League
Brighton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Leicester – Swansea (Delayed)

Cristiano Ronaldo war anzusehen, wie glücklich er war. "Das ist eine unvergessliche Nacht", sagte er mit einem Lächeln, "der Traum kommt immer näher." Dann war er auch schon wieder weg, er eilte zum Bus, doch Ronaldo und die Portugiesen mussten mit der Abfahrt warten: auf Renato Sanches.

Die Zeitung Correio de Manha brachte es nach dem Spiel auf den Punkt: "Man muss auch sagen, dass Portugal nicht auf Topniveau spielt. Aber wenn es am Ende reicht - wen interessiert es dann?"

Sanches ist Kritik egal

Ronaldo jedenfalls scheint es immer weniger zu stören, dass die Siege der Portugiesen schmutzig sind. Schon das 1:0 n.V. im Achtelfinale gegen Kroatien war rein nichts für Ästheten gewesen, zuvor hatte es in der Vorrunde nur zu drei Unentschieden gereicht - aber, noch mal, was soll's?

"Die Leute werden uns kritisieren, aber das ist uns egal. Wir sind im Halbfinale", sagte Sanches. Und jetzt, betonte Ronaldo, "jetzt kann alles passieren. Nicht viele haben etwas auf uns gegeben, aber ...". Eben.

Sogar sein großes Ego scheint Ronaldo plötzlich nicht mehr wichtig. Er zeterte wie üblich ein wenig herum, so, als seien seine Mitspieler seiner nicht würdig.

Aber er wusste, bei wem er sich dafür zu bedanken hatte, dass er seinem ersten Titel mit der Nationalmannschaft wieder einen Schritt nähergekommen ist: "Man kann ihm einfach nur gratulieren", sagte er über den bald 19 Jahre alten Sanches, ein kurzes, aber ehrliches Lob vom Kapitän für den Startelf-Debütanten.

Sanches überragt bei Portugal

Es lag nicht an Ronaldo, dass Portugal sich wieder irgendwie durchmogelte. Es lag in erster Linie an Sanches: Er dribbelte, er trickste - und er erzielte nach dem polnischen Führungstreffer durch Robert Lewandowski nach 100 Sekunden das wichtige 1:1 (33.). Es schien, als würde er schon ewig auf der großen Bühne zaubern, auch wenn er später nicht mehr ganz so präsent war. Zum "Spieler des Spiels" wurde er dennoch gewählt, schon zum zweiten Mal bei dieser EM, wie gegen Kroatien.

"Renato hat großartig gespielt und ein tolles Tor geschossen. Er ist ein fantastischer Spieler", sagte Trainer Santos, doch er schränkte auch ein: "Er ist ein großes Versprechen, er kann noch besser werden. Dafür muss er aber sein ganzen Können auf dem Feld abrufen." Er ist allerdings auf dem besten Wege dazu, mit 18 Jahren und 317 Tagen war Sanches der drittjüngste Torschütze der EM-Geschichte. "Das ist ein Moment, den ich genießen muss", sagte er.

Tatsächlich aber schien es Sanches unangenehm, dass er erst im Mittelpunkt stand und auch der Bus auf ihn warten musste. "Das Team kommt zuerst, dann individuelle Auszeichnungen", erklärte er. Es ist dieser Teamgeist, der die Portugiesen ins Halbfinale gebracht hat: Wenn Ronaldo einen schlechten Tag erwischt und wie gegen Polen gleich mehrmals beste Chancen verstolpert, springen die Mitspieler ein. Das sieht nicht schön aus, aber es ist effektiv.

Alles zur EM 2016

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung