Entspannter Start in Paris - Tränengas in Marseille

Paris: Sicherheitskonzept aufgegangen

SID
Samstag, 11.06.2016 | 13:18 Uhr
In Paris bleib es im Zuge der Eröffnung ruhig und friedlich
© getty
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Das Konzept der französischen Sicherheitsbehörden ist beim Eröffnungsspiel aufgegangen. Dafür gab es Krawalle von Hooligans in Marseille.

Entspannte Party in Paris und St. Denis, Tränengas und Flaschenwürfe in Marseille: Während das EM-Eröffnungsspiel im Stade de France dank massiver Sicherheitsvorkehrungen und geduldiger Fans nahezu reibungslos über die Bühne ging, hatte die französische Polizei vor allem mit altbekannten Schwierigkeiten zu kämpfen. Zwei Tage in Folge sorgten besonders englische Problemfans am Mittelmeer für zeitweiliges Chaos.

In Saint-Denis ging das Sicherheitskonzept voll auf: An den vielen Kontrollstationen rund um das Stade de France bildeten sich zwar lange Schlangen, die meisten Fans blieben aber entspannt. Die französischen Behörden hatten vor der Begegnung zwischen dem Gastgeber und Rumänien (2:1) dazu aufgerufen, möglichst früh anzureisen, viele kamen der Bitte nach.

Nicht zu übersehen waren indes die zahlreichen, teils schwer bewaffneten Soldaten und Polizisten. Vier Stunden vor dem Anpfiff des Auftaktmatches setzten die Sicherheitskräfte nochmals Bombenspürhunde in der Riesen-Arena im Pariser Vorort ein.

Auch an der Fanmeile am Eiffelturm war die Präsenz der Sicherheitskräfte enorm. Insgesamt blieb alles ruhig, sogar die Bahnstreiks sorgten weder auf dem Hin- noch auf dem Rückweg für größere Probleme. Am Samstag begann allerdings wie angekündigt der Streik der staatlichen französischen Fluglinie Air France.

Engländer wüten in Marseille

Für den größten Ärger sorgte somit vor allem das Problemklientel früherer Turniere. Auch ein multinationales Polizeiaufgebot konnte in Marseille Auseinandersetzungen vor dem Spiel zwischen England und Russland nicht verhindern. Nach zwei Abenden mit Tränengas und Flaschenwürfen am alten Hafen meldete die Polizei sieben Verletzte, darunter vier Beamte.

Am Donnerstag waren zunächst 250 englische Fans auf einheimische Jugendliche getroffen, später kam es zu Auseinandersetzungen mit der Polizei. Am Freitag mussten die Beamten englische und russische Rowdys trennen. Gläser und andere Gegenstände flogen durch die Luft, die Polizei antwortete mit Tränengas.

Umliegende Händler wurden gebeten, Türen und Terrassen zu schließen. Der Boden war anschließend mit Dosen und Glasscherben übersät. Sieben Fans wurden in Gewahrsam genommen. Weitere Ausschreitungen gab es in Lyon, wo am Samstag vier Franzosen nach einer Auseinandersetzung mit Engländern in einer Bar festgenommen wurden.

"Wir sind angesichts der chaotischen Szenen in Marseille wirklich enttäuscht und verurteilen dieses Verhalten", teilte der englische Verband FA mit und rief zu einem "respektvollen" Auftreten auf. Marseille hatte schon bei der WM 1998 schlechte Erfahrungen mit England-Randalierern gemacht, als es zu Auseinandersetzungen mit Anhängern aus Tunesien gekommen war.

Die Begegnung zwischen England und Russland war vor der EM als eine von insgesamt fünf EM-Begegnungen als Risikospiel eingestuft worden. Auch die Partie zwischen Deutschland und Polen am 16. Juni in St. Denis steht auf der Liste.

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